NWES: Alon Day und Tobias Dauenhauer waren im Freien Training auf dem Circuit Zolder am schnellsten

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Credits: Mario Schlimper / Threewide

PRESSEMITTEILUNG

Der Israeli und der Deutsche fuhren in beiden Freien Trainings die schnellsten Runden

Das Finale der regulären Saison in der NASCAR Whelen Euro Series 2021 wurde mit den vier Freien Trainings – zwei in jeder Meisterschaft – offiziell eröffnet. Während Alon Day in der EuroNASCAR PRO hauchdünn auf Platz eins fuhr, schaffte es Spitzenreiter Tobias Dauenhauer in der EuroNASCAR 2 an die Spitze der Wertung.

Der Israeli fuhr auf dem vier Kilometer langen Circuit Zolder eine 1:37,463 und setzte damit am Steuer seines Nr. 88 Monster-Energy-Chevrolet-Camaros von CAAL Racing die Messlatte. Die beste Runde des Deutschen war eine 1:38,845. Es steht ein spannendes Rennwochenende in Belgien bevor.

EuroNASCAR PRO: Der dreimalige Champion schlägt zurück

Alon Day liegt mit 60 Punkten Rückstand auf Platz fünf der Gesamtwertung und muss eine große Lücke schließen, um sich zum viermaligen EuroNASCAR-PRO-Champion zu krönen. Während der Gesamtführende Loris Hezemans aufgrund seiner Teilnahme am NASCAR-Xfinity-Series-Rennen in Charlotte (USA) nicht dabei ist, landete Day im kombinierten Trainingsergebnis auf Platz eins. Der 29-Jährige braucht im Wald von Limburg – auf einer Strecke, auf der er bereits sechs Siege eingefahren hat – zwei starke Resultate, wenn er seine Titelambitionen am Leben halten möchte.

Es gab aber auch einen Lokalmatador und NWES-Rückkehrer, der eine Menge Druck auf den Rennfahrer aus Ashdod ausgeübt hat: Stienes Longin. PK Carsport fährt in der NWES-Saison nur das Heimrennen, aber der Belgier flog durch die Kurven, als hätte er kein einziges EuroNASCAR-PRO-Rennen verpasst. Longin war nur 0,016 Sekunden langsamer als Day. Damit zeigte er, dass er nur wenige Runden gebraucht hat, um den Rost abzuschütteln. Titelanwärter und Days CAAL-Racing-Teamkollege Gianmarco Ercoli folgte auf Platz drei. Der Italiener führte außerdem die Wertung in der Junior Trophy an.

Credits: Mario Schlimper / Threewide

Hendriks-Motorsport-Pilot Vittorio Ghirelli wurde am Steuer des Nr. 50 Ford Mustangs von Hendriks Motorsport Vierter. Der EuroNASCAR-2-Champion des Jahres 2020 war im kombinierten Resultat 0,606 Sekunden langsamer als Day. Marc Goossens, der spät in der Saison das Team gewechselt hat und bei CAAL Racing angeheuert ist, rundete die Top 5 ab. Speedhouse-Fahrer Lucas Lasserre war Sechster und landete damit vor Giorgio Maggi, Patrick Lemarie und Nicolo Rocca, der die Top 10 nach den beiden 30-minütigen Sessions anführte.

Der schnellste Challenger-Trophy-Pilot war Henri Tuomaala auf Rang zwölf. Davide Dallara wurde auf Platz 17 gewertet, während es für Yevgen Sokolovskiy für Rang 19 reichte. NWES-Newcomer Pierre Comot lag nach einem soliden Training auf Position 13. Der französische TV-Analyst fährt den Nr. 46 Chevrolet Camaro von Marko Stipp Motorsport.

EuroNASCAR 2: EuroNASCAR-2-Dominator Tobias Dauenhauer an der Spitze

Tobias Dauenhauer hat genau da weitergemacht, wo er vor drei Wochen auf dem Automotodrom Grobnik aufgehört hat: Der Deutsche platzierte seinen Nr. 50 Mustang von Hendriks Motorsport auf dem ersten Platz und untermauerte damit seine Titelambitionen in der NWES-Saison 2021. Der 23-Jährige hat bisher vier Rennen gewonnen und scheint auch auf dem Circuit Zolder der Fahrer zu sein, den es zu schlagen gilt – obwohl er in Belgien im Jahr 2020 kein Rennen gewonnen hat. Dauenhauer landete vor CAAL-Racings Brands-Hatch-Sieger Advait Deodhar aus Indien, der 0,380 Sekunden langsamer war.

Credits: Mario Schlimper / Threewide

Melvin de Groot hat sich nach einem soliden Debüt in Kroatien mit einem soliden dritten Platz zurückgemeldet. Der Niederländer führte außerdem die Legend und Rookie Trophy an. Der Team-Bleekemolen-Fahrer war war 0,690 Sekunden langsamer als der Deutsche an der Spitze. Vladimiros Tziortzis von Academy Motorsport / Alex Caffi Motorsport folgte auf Platz vier, während es für 42-Racing-Pilot Francesco Garisto für Rang fünf reichte. Not-Only-Motorsport-Youngster Naveh Talor wurde vor DF1-Racing-Talent Simon Pilate Sechster. Dahinter folgte Yevgen Sokolovskiy am Steuer der Startnummer 48 von Marko Stipp Motorsport.

Credits: Mario Schlimper / Threewide

CAAL Racings Max Lanza ist der engste Rivale des Ukrainers in der Sonderwertung für Fahrer ab 40 Jahren. Der Italiener landete auf Platz neun, während Rookie Leonardo Colavita im Nr. 9 Chevrolet Camaro von Vict Motorsport die Top 10 komplettierte. Alina Loibnegger schlug in der Lady Trophy Arianna Casoli.

Das Finale in der regulären Saison geht los und alle Rennen des NASCAR-GP von Belgien werden live auf den EuroNASCAR-Plattformen – YouTube, Facebook, Twitch, NWES-App – und Motorsport.tv übertragen. Das EuroNASCAR-PRO-Rennen startet am Samstag um 14 Uhr, während die neunte EuroNASCAR-2-Runde um 16:50 Uhr auf dem Programm steht.

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