Pilate will in Spanien um die Top5 mitfahren

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Credits: Jean-Marc Dederen

Das Debüt der NASCAR Whelen Euro Series in Kroatien war für Simon Pilate eine besondere Erfahrung. Zum ersten Mal in seiner noch kurzen Karriere startete er nicht nur in der EuroNASCAR 2, sondern auch in der EuroNASCAR Pro.

Allerdings startete das Wochenende nicht so, wie der junge Belgier es sich gewünscht hatte. Im freien Training hatte er einen Reifenschaden und beim Versuch, seinen Boliden zurück zur Box zu bringen, beschädigte er das Auto. Um den Schaden nicht noch größer werden zu lassen, musste er die #6 letztlich abstellen. Im Qualifying der EN Pro konnte er nur 2 Runden fahren, bevor an seinem Auto etwas kaputt ging. “Dank meiner Mechaniker konnte ich zur zweiten Hälfte des Qualifyings der EN 2 wieder antreten. Als ich wieder auf der Strecke war, kam eine rote Flagge aufgrund von zwei fast zeitgleichen Unfällen an verschiedenen Punkten der Strecke. Damit war die sehr kurze Trainingssession für mich schnell wieder vorbei”, erzählte der junge Belgier. Ohne gewertete Zeit in der Pro-Kategorie, musste er sich mit dem letzten Startplatz begnügen, in der EN 2 reichte seine Zeit nur für P11. “Die Strecke in Grobnik ist schnell und eng, was das Überholen erschwert. Ich war sehr fokussiert und entschlossen in die Rennen gegangen, da ich zeigen wollte, dass meine Startposition nicht mein wirkliches Potential widerspiegelt.”

Im ersten Lauf der EN2 konnte Pilate 3 Positionen gutmachen und wurde am Ende 8. und damit viertbester in der Rookie-Wertung. Im Rennen fuhr er die neuntschnellste Rundenzeit und sichert sich P9 in der Startaufstellung für das zweite Rennen am Sonntag. Nach dem Start machte er einen kleinen Fehler und drehte sich, konnte allerdings einen Schaden am Auto verhindern und eine kleine Aufholjagd starten. Am Ende kam er auf P7 ins Ziel. “Mein Rhythmus zeigte erneut, dass ich in die Top5 der EN2 fahren kann. Für Valencia hoffe ich, dass ich das bestätigen oder sogar aufs Podium fahren kann.”

Sein erster Start in der EuroNASCAR Pro war eine besondere Erfahrung für Pilate. Er wollte seine Pace zeigen, speziell im Vergleich zu den erfahrenen Fahrern der Pro-Kategorie. Ihm gelang ein guter Start im ersten Lauf und er konnte ein paar Positionen gutmachen. Vom letzten Startplatz konnte er sich insgesamt auf P13 nach vorne arbeiten, mit der elftschnellsten Rundenzeit insgesamt. “Wenn man bedenkt, wie dürftig meine Performance im Qualifying war, lief der Samstag trotzdem gut”, sagte Pilate zufrieden.

Im zweiten Lauf der EN Pro hatte er mit Position 11 eine deutlich bessere Ausgangsposition. Er fuhr ein fehlerloses Rennen, konnte in einigen Positionskämpfen überzeugen und überfuhr letztlich auf P7 die Ziellinie. In der Junior-Trophy verpasste er damit knapp das Podium als 4, kann aber mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein. “Mein Ziel, in die Top10 zu fahren, hab ich erreicht, was auch meine Mentoren Patrick Lemarié und Jacques Villeneuve gefreut hat, beide haben mir direkt gratuliert”, erzählte Pilate.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide”Grobnik wird definitiv in meinem Gedächtnis bleiben. Wunderschön, zwischen dem Meer und den Bergen gelegen. Ein Maximum an Erfahrung, was ich in 3 Tagen sammeln konnte. Diese einmalige Möglichkeit hat mir eine zusätzlich Rennerfahrung geboten, die mehr wert ist, als das Üben am Simulator. Ich habe gelernt, mich beim Start zu verteidigen und meine Pace zu verbessern durch die Runden mit den erfahrenen Fahrern. Eine aufregende Challenge, ein sehr positives und vorteilhaftes Wochenende”, fasste Pilate das Wochenende in Kroatien zusammen.

Die nächsten und gleichzeitig auch letzten Läufe für diese Saison werden am Circuit Ricardo Tormo in Valencia ausgetragen. Wie üblich in den Finals, wird es auch diesmal die doppelte Punktzahl bei den vier Rennen pro Division geben. Aktuell liegt Pilate auf Platz 10 der Gesamtwertung. Mit gerade einmal 28 Punkten Rückstand auf Platz 4 ist somit noch alles für den jungen Belgier drin, der sich schon sehr auf die das Wochenende in Spanien freut.

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