dexwet-df1 Tiger Lasse Sörensen stürmt beim Debüt der EuroNASCAR in Most wieder das Podium

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Credits: Michael Großgarten
Credits: dexwet DF1 Racing

Press Release NASCAR GP Tschechien (English Version below)

Lasse Sörensen, Justin Kunz und Ellen Lohr mit starken Leistungen in Tschechien

Die NASCAR Whelen Euro Series gastierte vergangenes Wochenende erstmals am Autodrom Most in der Tschechischen Republik und verbuchte gleich einen großen Erfolg: Über 20.000 Zuschauer pilgerten an den 4,2 Kilometer langen Kurs, um sich die NASCAR-Rennen anzuschauen. Mitten drin waren die dexwet-df1 racing Fahrer Lasse Sörensen, Justin Kunz und Ellen Lohr. Sörensen schaffte es wieder, seinen Chevrolet Camaro mit der Startnummer 66 in die Victory Lane zu fahren.

Credits: Michael Großgarten

Nachdem Lasse Sörensen am Samstag einen soliden zweiten Platz im ersten Rennen eingefahren hat, war er am Sonntag nicht zu schlagen. Bereits in der zweiten Kurve überholte er mit einem geplanten Manöver den von der Pole-Position gestarteten Giorgio Maggi und behielt bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge die Führung. Es war der vierte Saisonsieg bei seinem sechsten Start. Sörensen liegt jetzt mit 38 Punkten Rückstand auf Platz vier der Gesamtwertung – und das, obwohl er den Saisonauftakt in Valencia verpasst hat.

„Ich bin stolz darauf, wieder gewonnen zu haben“, sagt Sörensen. „Ich danke meinem Team für die tolle Arbeit in Most und meinem Sponsor Flexlease.nu für die Unterstützung. Wir hatten im Qualifying noch Probleme, haben aber im Rennen die Pace gefunden. Ich will Rennen gewinnen, bin aber trotzdem zufrieden mit Platz zwei im ersten Lauf. Der Sieg in der achten Runde der Saison war klasse. Es war ein toller Kampf mit Giorgio. Ich hatte das ganze Rennen an der Spitze alles unter Kontrolle.“

Auch Justin Kunz schaffte es, dem Rennen der Elite2 Division seinen Stempel aufzudrücken. Im ersten Lauf zeigte der Deutsche eine starke Leistung, die mit seinem zweiten Top-5-Ergebnis im Jahr 2019 belohnt wurde. Im zweiten Lauf musste sich Kunz nach einer frühen Durchfahrtsstrafe für einen Kontakt mit Andre Castro durchs Feld zurück an die Spitze kämpfen. Er überholte einen Großteil des Feldes, um zum sechsten Mal in Folge in die Top 10 zu fahren.

„Mit der Parade am Donnerstag sind wir toll in das Wochenende gestartet“, so Kunz. „Ich liebe die Strecke in Most, weil ich dort auch meinen ersten Rennsieg in einer anderen Klasse geholt habe.  Mit Platz fünf im ersten Lauf bin ich soweit zufrieden, aber ich wäre gerne aufs Podium gefahren. Die Durchfahrtsstrafe im zweiten Lauf war unglücklich. Ich habe es danach aber geschafft, mich zurück in die Top 10 zu kämpfen und das war dann zumindest der gerechte Lohn für die harte Arbeit. Ich freue mich jetzt riesig auf das Rennen in Venray.“

In der Elite1 Division kämpft Ellen Lohr um den Titel in der Challenger Trophy, der Sonderwertung für FIA-Silberfahrer im EuroNASCAR-Oberhaus. Im ersten Lauf am Samstag machte Lohr gleich neun Positionen gut und sicherte sich einen soliden 14. Gesamtplatz und wurde Dritte in der Challenger Thophy. Dies ist für die Wahlmonegassin bereits das dritte Top-3-Ergebnis im Jahr 2019.

In ihrem zweiten Lauf gab es einige intensive Zweikämpfe. Sie war wieder auf einem guten Weg, auf das Challenger-Podium zu fahren, als sie von Mauro Trione ins Kiesbett geschickt wurde. Der CAAL-Fahrer wurde nachträglich für den Unfall bestraft. Trotz des Ausflug ins Kiesbett fuhr Lohr nach einem starken Comeback noch auf Platz 15. In der Challenger Trophy liegt sie nach sechs Saisonrennen auf dem dritten Platz.

„Ich habe mir einige intensive Zweikämpfe und tolle Duelle geliefert“, so Lohr. „Für mich war es bisher die beste Saisonleistung. Ich liebe die Strecke in Most mit ihren Bergauf- und Bergabpassagen, schnellen und langsamen Kurvenkombinationen sowie einer Schikane, die auf modernen Strecke nicht mehr existiert. Das Autodrom Most ist eine der Strecken, die noch nicht für ein Formel-1-Design versaut wurde. Insgesamt bin ich mit den Ergebnissen zufrieden und ich freue mich schon jetzt auf das Rennen in Venray, das mein erstes Ovalrennen überhaupt werden wird.“
In zwei Wochen findet das Finale der regulären Saison am Raceway Venray statt. Der Lauf in den Niederlanden ist das einzige Ovalrennen der NWES-Saison 2019 und damit ein echtes Saisonhighlight. Außerdem wird pro Division nur ein Rennen ausgetragen: die Elite2-Division starten am Samstag (75 Runden) und die Elite1-Division am Sonntag (100 Runden).

Credits: Michael Großgarten

dexwet-df1 tiger Lasse Soerensen again on the podium at the EuroNASCAR debut at Most

Lasse Soerensen, Justin Kunz and Ellen Lohr with strong performances in the Czech Republic

The NASCAR Whelen Euro Series debuted at the Autodrom Most last weekend and it was a great success from scratch: More than 20,000 NASCAR fans visited the 4.2 kilometre long race track at the Czech Republic. The dexwet-df1 racing drivers Lasse Soerensen, Justin Kunz and Ellen Lohr were right in the middle of the event. Soerensen again brought his #66 Chevrolet Camaro into the Victory Lane.

After finishing second in the first race of the weekend on Saturday, Lasse Soerensen was unbeatable on Sunday. He overtook polesitter Giorgio Maggi in turn 2 with a planned manouvre and managed to stay in the lead until the checkered flag. It was his fourth season win in six starts. Soerensen now sits in fourth place in the points standings – even after missing out the season opener at Valencia.

„I’m proud that I scored another win,“ said Soerensen. „I thank my team for the great job at Most and my sponsor Flexlease.nu for the backing. We had some issues during qualifying but we found the pace in the races. I want to win races, but I’m happy about the second place in race 1. The win in Elite2 Round 8 was great, as I had a great battle with Giorgio but I think, I had everything under control when I was leading.“

Justin Kunz also impressed with his performance in the Elite2 Division. In the first race the German driver from Appenweier had a strong run and he secured his second top-5 finish in the 2019 season. He suffered a setback in the second race on Sunday, when he was penalized for a contact with Andre Castro. After serving the drive-through penalty he was able to deliver a great comeback. He overtook a big part of the field and scored his sixth consecutive top-10.

„The parade on Thursday was a great start into the race weekend,“ said Kunz. „I love the track at Most. I won here in another race series earlier in my career. On Friday we had to work on the setup and we made some good progress. I’m happy about the fifth place in the first race, but I wanted to get a spot on the podium. I had bad luck with the penalty on Sunday. But I came back and secured another top-10 finish. At least we were rewarded for the hard work. Now I’m looking forward to the race at Venray.“

Ellen Lohr is in the middle of the title race for the Challenger Trophy in the Elite1 Division. It’s the classification for  drivers who are ranked silver by the FIA. Lohr gained nine positions in the first race and finished 14th. That was enough to secure the last spot on the Challenger Trophy podium. It was her third top-3 finish in 2019.
The Monegasque of her choice had some intense duels in the second race on Sunday. She was on her way to another Challenger Trophy podium, when she was sent into the gravel by Mauro Trione. The CAAL Racing driver was penalized for the incident after the race. Despite the clash, Lohr was able to come back and finish 15th. After six weekends in the 2019 season Lohr sits third in the Challenger Trophy classification.

„I had some intense battles and great duels in the races,“ said Lohr. „It was my best performance in the 2019 season. I love the track at Most with it’s elevations, fast and slow combination of corners and a chicane you cannot find at modern race tracks. The Autodrom Most is one of the tracks that was not ruined for a Formula One design. I’m happy about the results and I’m already looking forward to the races at Venray. It will be my very first oval race in my career.“

The regular season final will take place at the famous Raceway Venray in two weeks. The Dutch round is the only oval race in the 2019 NWES season and a real highlight on the serie’s schedule. There will be one race in each division: The Elite2 Division will start on Saturday (75 laps) and the Elite1 Division will hit the track on Sunday (100 laps).

Credits: dexwet DF1 Racing

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