Playoff Lauf 4 – Martinsville

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Am Sonntag stand der 4. Playoff Lauf der Motorvision eSports Xtreme Series auf dem Programm. Für Threewide df1 Racing gingen auch diesmal wieder die #00 Joachim Krier und die #39 Matthias Kraus an den Start. Die Trainingssitzungen unter der Woche verliefen für beide Fahrer vielversprechend und Matthias ging mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein in das Rennen, denn Kansas vor einer Woche lief ja mehr als gut.

Bereits im Training zeichnete sich ab, dass es hier mehr Cautions als in Kansas geben würde. Zudem waren einige Fahrer noch auf der Suche nach der schnellsten Linie.

Doch beide Piloten konnten sich auch hier in den Top 20 behaupten und gingen mit großer Zuversicht in das Qualifying. Matthias stellte seinen Wagen auf die 17. Position und Jo kam leider durch einen Mauerkontakt nur auf Platz 26.

Um 18:30 Uhr fiel dann die Green Flag und das Feld wurde auf die 50-minütige Reise geschickt. Beide Threewide-Piloten konnten sich gut aus anfänglichen Scharmützeln raushalten und machten Positionen gut. Die erste Caution ließ auch nicht lange auf sich warten. Pitstops wurden allerdings so früh im Rennen noch keine gemacht. Auch der zweite Green Flag Stint war nicht von langer Dauer und das wurde auch im restlichen Rennen nicht viel besser. Matthias kämpfte sich unterdessen kontinuierlich nach vorne und war gegen Mitte des Rennens bereits auf P6 nach vorne gekommen. Auch unsere #00 kämpfte sich gut durch und war bereits in den Top 15 angekommen. Doch dann allerdings wurde unser Threewide-Pilot mit der #39 auf Start/Ziel rüpelhaft aufs Korn genommen und drehte sich Eingangs Turn 1 in die Mauer. Als bereits die Caution geworfen wurde bekam auch Jo einen Treffer ab und parkte gekonnt neben Matthias ein.

Beide df1 Racing Fahrer hatten daraufhin Repair Time, Matthias war mit drei Minuten lange an der Pit und verlor ganze 6 Runden. Somit war ein gutes Ergebnis zunichte gemacht. Jo traf es nicht ganz so hart, er konnte in der Leadlap bleiben. Der weitere Rennverlauf glich dann mehr oder weniger einem Stop and Go fahren auf staureichen Autobahnen, denn zum Ende hin gab es nicht mehr als jeweils 2 Runden am Stück unter Grün. Am Ende stellte unser Teamchef seinen Boliden auf den 17. Platz und Matthias kam mit sechs Runden Rückstand auf einem enttäuschenden 24. Platz ins Ziel.

In zwei Wochen geht es dann weiter auf dem ISM Raceway (Phoenix) zum vorletzten Rennen der MeXS, allerdings hier ohne unsere #39, dafür aber hoffentlich wieder mit unserer #66 Holger Klüner.

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