Die verhängnisvolle Green/White/Checkered

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Am Mittwoch stand der 4. Lauf der VO-Xfinity Series auf dem Indianapolis Motor Speedway auf dem Programm.

Die Teams von Threewide df1 Racing und Leadlap.de gingen in Vollbesetzung an den Start. Schon vor dem Rennen hatte Matthias mega Pech, als sein Chevrolet Camaro kaputt ging. Er musste somit auf das Back Up Car umsteigen. Zu allem Ärger stand aber nur noch ein Ford Mustang in der Box, unfoliert, ohne Sponsoren, einfach nur in tristem Schwarz. Doch alles ärgern half nichts, entweder Ford oder ein Nuller in Indy.

Das Qualifying verlief unterdessen mehr oder weniger gut bis mittel. Beide Teams konnten sich von Top 10 bis Top 20 aufstellen.

Dann ging es auf die 80 Runden Hatz. Der Start verlief gut und fast jeder der Threewide- und Leadlap-Piloten konnte seinen Platz halten oder sogar einige gutmachen. Maik Albrecht erwischt es leider schon in den frühen 30er Runden, als er aus Turn 4 mit Übersteuern in die Inside Wall abbog. Durch eine längere Reparaturzeit war das Rennen dann gelaufen, viele Runden down und auch noch off Pace, verhinderten eine gute Platzierung. Bis Runde 58 blieb das Rennen unter Grün, danach folgte allerdings eine Caution nach der Anderen. Andreas Herrmann hatte leider Pech, als er von einem Kontrahenten aufs Korn genommen wurde. Auch Maik Steinicke auf einer guten Top 10 Platzierung wurde durch einen Unfall nach hinten gereicht.

Runde 79 dann wurde allen, aber wirklich allen, Piloten zum Verhängnis. Es ging in das berüchtigte Green/White/Checkered. Maik Steinicke auf 11, Matthias auf 13, Sven auf 15, Stefan auf 17, Maik Albrecht und Andres Herrmann dahinter. Nach Turn 1 fielen Maik und Matthias leider etwas nach hinten. Es ging auf die Gegengerade, Matthias in der Mitte einer Threewide-Situation wurde dann von seinem Gegner auf der Außenseite am Heck touchiert und ging in die Mauer, dann nahm die Tragödie seinen Lauf. Mehr als 10 Fahrzeuge, darunter leider alle Piloten von Threewide und Leadlap, wurden in den Big One verwickelt. Zum Unverständnis aller Beteiligten warf die Rennleitung keine Caution und das Rennen ging in die letzte Runde. Nun hieß es, die völlig zerstörten Fahrzeuge irgendwie über die Ziellinie zu bringen.

Den besten Platz beider Teams konnte sich Matthias mit Platz 17 sichern. Ohne diesen Big One wären alle Fahrer mindestens in den Top 20 gewesen. Andreas Herrmann schrammte mit einem 21. Platz nur knapp an den Top 20 vorbei.

Am Mittwoch geht es dann mit den Trucks nach Las Vegas, zu einem hoffentlich besseren Rennen. Wie immer live ab 20:30 Uhr auf Youtube.

 

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