NWES am Circuit Zolder: Giorgio Maggi wartet weiter auf den Durchbruch in der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft

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Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

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PRESSEMITTEILUNG

Dem Schweizer machten in Belgien technische Probleme einen Strich durch die Rechnung

Vergangenes Wochenende reiste Giorgio Maggi mit hohen Erwartungen zum Circuit Zolder in Belgien, auf dem der dritte und vierte Saisonlauf der NASCAR Whelen Euro Series 2020 stattfand. Im vergangenen Jahr holte der Schweizer in den Wäldern von Limburg zwei starke zweite Plätze in der EuroNASCAR-2-Serie, weshalb er in Belgien auf den Durchbruch in der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft hoffte.

Jedoch war das Wochenende in Zolder von Pleiten, Pech und Pannen gekennzeichnet – wie schon der Saisonauftakt in Vallelunga. Im ersten Freien Training setzte Maggi mit der sechstschnellsten Zeit auf nasser Strecke noch ein Ausrufezeichen. Auch im zweiten Freien Training war er mit Platz sieben an der Spitze mit dabei. Im Qualifying sollte jedoch wieder der Fehlerteufel zuschlagen und das Rennwochenende in eine andere Bahn lenken.

Eigentlich lief es für Maggi anfangs ziemlich gut, denn er setzte sich im Regen auf einem Platz in den Top 5 fest. Jedoch hörte es auf, zu regnen, weshalb die Strecke immer weiter abtrocknete und schneller wurde. Maggi versuchte alles, um in der Endphase noch eine schnelle Runde zu drehen, jedoch musste er wegen gelber Flaggen ständig das Tempo herausnehmen. Letztlich landete er auf Startplatz elf.

Im ersten Rennen erwischte Maggi einen guten Start, der ihn gleich in die Top 10 katapultierte. Es sah aus, als könnte er an die Form des Trainings anknüpfen. Dann gab aber die Benzinpumpe den Geist auf, weshalb der Motor nicht genügend Sprit bekam. Damit hatte der Schweizer keine Chance mehr, mitzuhalten. Er landete letztlich auf Platz 16.

Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

Im zweiten Lauf fuhr er von Startplatz 18 bis auf Platz zwölf vor, was für eine Schadensbegrenzung gereicht hätte. Jedoch spielten dieses Mal die Bremsen nicht mit, weshalb er immer langsamer wurde. Maggi kam in der Villeneuve-Schikane wegen eines Gashängers von der Strecke ab und krachte in den Reifenstapel. Damit war das Rennen für den 22-Jährigen vorzeitig zu Ende.

“Im ersten Rennen habe ich einen guten Start erwischt und ich konnte sofort ein Paar Positionen gutmachen”, sagt Maggi. “Nach vier Runden bekam ich Probleme mit der Benzinpumpe, was dazu führte, dass der Motor ab 3000 Umdrehungen nicht genügend Benzin bekam. Da hatte ich dann keine Chance mehr. Das zweite Rennen glich beim Start dem ersten. Ich bin von Platz 18 auf Rang zwölf nach vorne gefahren. Dann hatte ich Probleme mit den Bremsen, was mich ein wenig langsamer machte. Gegen Mitte des Rennens blieb das Gaspedal hängen und ich landete im Reifenstapel in der Villeneuve-Schikane.”

Aufgeben kommt für den Schweizer aber nicht in Frage: Am 14. und 15. November möchte Maggi am Autodrom Most in der Tschechischen Republik endlich an der Spitze der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft angreifen und die Pechsträhne hinter sich lassen.

 

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