Erstes Podium in der Rookie-Wertung für Simon Pilate

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Credits: Nina Weinbrenner / Threewide

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Das Rennen der NASCAR Whelen Euro Series am Circuit Zolder war für den jungen Belgier Simon Pilate ein ganz besonderes Rennen. Es war nicht nur sein Heimrennen, sondern auch das erste Mal, dass er auf der Strecke gefahren ist sowie sein allererstes Mal in einem NASCAR bei Regen. Obwohl der Start in sein Heimrennen holprig war, nahm das Rennwochenende ein vielversprechendes Ende.

„Ich kam am Freitag an der Strecke an und hatte 60 Minuten Training, um die Strecke zu lernen und schnell zu werden. Ich war nicht nur noch nie in Zolder gefahren, es war auch das erste Mal, dass ich mit meinem starken Chevrolet im Regen gefahren bin. Eine Stunde, um mich zu orientieren und zu lernen, wie man das Auto bei Regenunter Kontrolle hält. Mit einem stabilen Heck, aber einer leicht unruhigen Front in den schnellen Kurven, hab ich bei diesem Wetter verschiedene Techniken und Einstellungen gelernt für diese schwierigen Konditionen. Nach einem 10. Platz im freien Training war ich zuversichtlich und mein Ziel, im Qualifying unter die Top 5 zu kommen, realistisch“, sagte Pilate.

Das Qualifying der EuroNASCAR2 wurde durch erneut einsetzenden Regen erschwert. Simon Pilate war in der Lage, sein Ziel zu erreichen und fuhr die fünftschnellste Zeit. „Ich war fünfter, nur ein Zehntel hinter P4 und das bei starkem Regen“, sagte Pilate zufrieden. Aufgrund einer Strafe für Julia Landauer, die auf P4 ins erste Rennen starten sollte, rückte der Belgier eine Position und damit auf den vierten Platz vor. Er war sehr motiviert, allerdings wurde er in der erste Runde unter grün in der Villeneuve-Schikane von einem Kontrahenten umgedreht. Da sein Chevrolet nicht mehr anspringen wollte, musste er nach einer Runde bereits aufgeben. Da er keine schnelle Runde fahren konnte, bedeutete das den letzten Platz beim Start in das zweite Rennen am Sonntag.

„Trotz des schlechten ersten Rennens, war meine Motivation für das zweite Rennen zehnfach so groß. Keine Zeit im ersten Rennen hieß letzter Startplatz im zweiten Rennen. Wäre ich in der Lage, mich mit einem fantastischen Comeback auf dieser schwierigen, halb nassen, halb trocken Strecke zurück zu melden? Die Wahl der Reifen war eine Herausforderung. Entweder mit Regenreifen auf einer trockenen Strecke oder mit Slicks auf einer Strecke, die immer noch nass war“, sagte Pilate. Seine Entscheidung für Regenreifen war am Ende aus seiner Sicht die richtige Wahl. „Ein paar Fahrer, die auf Slicks gestartet waren, hatten einige Probleme. Das Ergebnis waren 2 Safety Car-Phasen und ich konnte bei jedem Restart ein paar Plätze gutmachen. Ich bin sehr stolz über meine Aufholjagd in den wenigen echten Runden des echten Rennens, weil ich von P19 gestartet bin und am Ende als siebter ins Ziel gekommen bin. Bei meinem zweiten Wochenende in der EuroNASCAR habe ich es auf den dritten Platz in der Rookie-Wertung geschafft“, erzählte Pilate, zufrieden mit dem Ergebnis des zweiten Rennens.

Credits: Nina Weinbrenner / Threewide

„Durch dieses Wochenende, voller Hochs und Tiefs, bin ich mental noch stärker geworden. Man muss die Hochs schätzen und aus den Tiefs lernen. Ein großes Dankeschön an mein ganzes Team und die Mechaniker, die einen unglaublichen Job gemacht haben, als sie das komplette Heck in Rekordzeit nach dem Rennen der EuroNASCAR Pro reparieren mussten. 1000 Mal Danke an Patrick Lemarié, der mich unterstützt und durch das ganze Wochenende geführt hat und der nie aufgehört hat, an mich zu glauben, ebenso wie Jacques Villeneuve. Wir werden uns im November in Most sehen, mit starkem Kampfgeist!“

Credits: Nina Weinbrenner / Threewide

Das nächste Rennen der EuroNASCAR ist vom 14. – 15. November im tschechischen Most geplant.

 

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