Giorgio Maggi erlebt Achterbahn der Gefühle beim NWES-Auftakt in Vallelunga

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Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

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PRESSEMITTEILUNG

Trotz der fehlenden Ergebnisse hatte der Schweizer eine gute Pace

Mit viel Vorfreude reiste Giorgio Maggi am 12. und 13. September zum Saisonauftakt der NASCAR Whelen Euro Series am Autodromo di Vallelunga in Italien. Der Ford Mustang mit der Startnummer 18 wurde von Hendriks Motorsport gut vorbereitet, weshalb der Schweizer mit hohen Zielen in die ersten Rennen der Saison 2020 startete. Jedoch hatte der 22-Jährige mit einigen Problemen zu kämpfen, die ein Topresultat unmöglich machten. Die Pace des Nr. 18 Ford Mustangs war im Training solide und darauf baut Maggi auf.

Im Training lief das Auto des niederländischen Topteams noch wie auf Schienen. Auf gebrauchten Reifen war Maggi gerade einmal zwei Zehntel langsamer als sein Teamkollege und NWES-Champion Loris Hezemans. Im Qualifying brach dann die Performance aber plötzlich ein, weshalb Maggi die Pace der Topfahrer im Feld nicht mehr mitgehen konnte. In seinem ersten Qualifying in der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft für die europäische NASCAR-Elite landete der Schweizer auf Platz 13.

Das Ziel war es dennoch, im 18 Runden lang Rennen noch in die Top 10 zu fahren. Nach einem starken Start machte Maggi wichtige Positionen gut, dennoch kam er schnell an das Limit seines Mustangs. Er sagt: “Gerade in den Linkskurven hatte ich mit Untersteuern zu kämpfen.” In einem Zweikampf gab es eine Berührung mit einem Kontrahenten, weshalb Maggi sich drehte. Außerdem musste er mit einem schleichenden Plattfuß an die Box kommen. Letztlich kam er auf Platz 15 ins Ziel, was für den dritten Rang in der Junior Trophy für Fahrer unter 25 Jahren reichte.

“Ich habe meinen Konkurrenten nicht sehen können, weil ich meinen rechten Außenspiegel verloren habe”, erklärt der Schweizer in Diensten von Hendriks Motorsport. “Leider war wegen des unplanmäßigen Boxenstopps und des Zwischenfalls einfach nicht mehr drin.”

Credits: Michael Großgarten / Leadlap.de

Von Platz 13 aus startete Maggi in den zweiten Lauf der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft. Doch wieder schaffte es der Schweizer nicht, dem Rennen seinen Stempel aufzudrücken. “Der Start war ein Chaos”, so Maggi. “Es wurde vor mir viel Staub aufgewirbelt, weshalb ich kaum etwas sehen konnte. Als plötzlich vor mir ein Auto auftauchte, konnte ich noch in letzter Sekunde auf die Wiese ausweichen. Das hat mich aber viele Plätze gekostet.”

Maggi machte im Laufe des Rennens wieder Plätze gut, hatte aber weiterhin mit Untersteuern zu kämpfen. Für den Schweizer sprang immerhin noch ein zwölfter Platz und damit der dritte Rang in der Junior Trophy heraus. “Mit der Pace bin ich dennoch nicht zufrieden, wir waren da weit weg vom eigentlichen Potenzial”, so das Fazit des 22-Jährigen.

Den Saisonauftakt wird Maggi jetzt abhaken, um sich auf den nächsten Lauf am Circuit Zolder in Belgien zu konzentrieren. Das Rennwochenende der NASCAR Whelen Euro Series findet am 3. und 4. Oktober in den Wäldern von Limburg statt, wo Maggi im Jahr 2019 zwei starke zweite Plätze eingefahren hat.

 

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