Die Tiger brüllen wieder

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Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

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Die Vorbereitungen auf die Saison 2020 der NASCAR Whelen Euro Series laufen mittlerweile auf Hochtouren. Auch das österreichische Team DF1 Racing ist bereit für die neue Saison und reiste mit drei der vier Fahrzeuge an den Hockenheimring für das erste Roll-Out.

Vogelgezwitscher ist das einzige Geräusch am Mittwochmorgen in der Boxengasse des Hockenheimrings. Bis der Motor des ersten DF1-Tigers gestartet wird. Nacheinander starten die #22, die #66 und die #99 in ihre ersten Runden im Jahr 2020. Beim ersten Roll-Out geht es nicht um schnelle Zeiten, die Fahrzeuge sollen auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden und die neuen Fahrer, Marcel Lenerz und Andreas Jochimsen, sollen ihre Autos kennen lernen.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Während Kunz und Sörensen sich darauf freuten, endlich wieder in ihren Tigern Platz nehmen zu können, war es für Marcel Lenerz und Andreas Jochimsen der erste Kontakt mit den Boliden. „Ich komme ja aus dem GT-Sport und muss mich erstmal an das Auto gewöhnen. Wir hatten ein paar Probleme, aber fürs erste Roll-Out war es doch ok. Ich freue mich schon auf den Test in Most. Da werden wir dann unter richtigen Testbedingungen auch sehen, wo wir stehen“, zieht Marcel Lenerz ein erstes Fazit.

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Für seinen Teamkollegen Andreas Jochimsen ist die Umstellung nicht ganz so schwer, in den letzten Jahren ist er bereits in der dänischen Thundersport an den Start gegangen. „Es hat sich toll angefühlt nach der langen Zeit endlich das Auto kennenzulernen. Es war total toll, endlich ins Auto einsteigen zu können und es fühlte sich relativ bekannt an zu dem, was ich früher schon gefahren bin. Ich brauche nur noch mehr Runden in dem Auto“, erzählte Jochimsen begeistert. „Es ist toll endlich wieder zurück zu sein, von hier kommt es nur noch darauf an, mehr Runden und damit Erfahrung zu sammeln. Jeder im Team war super nett zu mir und hat mich herzlich im Team empfangen. Ich denke, das wird im Laufe der Zeit noch besser!“

Obwohl es noch ein paar kleinere Probleme gibt, an denen bis zum Test in Most gearbeitet werden muss, ist die Stimmung im Team gut. Die Freude darauf, dass die Saison bald startet ist überall zu spüren. Auch Lasse Sörensen, der sonst eher nordisch-verschlossen wirkt, ist zu Scherzen mit Landsmann Andreas Jochimsen aufgelegt. „Es ist toll, endlich wieder im Auto sitzen zu können, nach dieser langen Zeit. Alles lief soweit rund, das Auto war gut, es war ein guter Tag!“, sagte Lasse Sörensen nach seinen ersten Runden. „Wir sind bereit für den Test in Most. Wir müssen noch ein paar kleine Anpassungen machen, aber dann sollten wir gut auf die Saison vorbereitet sein. Das Auto ist schnell und hat eigentlich keine Probleme.“

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Auch Justin Kunz freut sich, endlich wieder fahren zu können. „Es war echt schön mal wieder im realen Leben im Auto zu sitzen nach der langen Zwangspause. Es war zwar schön mit der EuroNASCAR Esports Series, die die EuroNASCAR auf die Beine gestellt hat, um uns Fahrer irgendwie im Training zu halten. Aber das hat natürlich das reale Fahren nicht ersetzt. Umso schöner ist es jetzt, dass wir endlich wieder auf die Strecken dürfen und fahren können“, erzählt Justin Kunz nach dem Roll-Out. „Ich hoffe, dass das mit der Saison alles so klappt, wie es geplant ist, trotz der ganzen Meldungen. Aber ich bin guter Dinge und freue mich jetzt erstmal auf unseren nächsten Testtag in Most und dass wir da endlich mal wieder richtig Gas geben können. Die Autos funktionieren relativ gut, darauf können wir aufbauen und sind dann ready für die neue Saison.“

Andre Castro, erster Champion der EuroNASCAR Esports Series, muss auf seinen ersten Einsatz in der #22 noch warten. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist das Reisen für den jungen Amerikaner noch eingeschränkt, er kann aber hoffentlich bald zum Team dazu stoßen.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Anfang August geht es mit allen Autos und hoffentlich allen Fahrern zum ersten offiziellen Test nach Most.

 

 

 

 

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