Challenger-Trophy-Sieger Henri Tuomaalas erste Schritte im Sim-Racing

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series/Guillaume Hesnault

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In seiner Debütsaison in der NASCAR Whelen Euro Series dominierte Henri Tuomaala die Challenger Trophy der EuroNASCAR PRO. Für 2020 hat er zum österreichischen Team DF1 Racing gewechselt und wird die #23 sowohl in der EuroNASCAR PRO als auch in der EuroNASCAR 2 pilotieren. In der EuroNASCAR Esports Series betritt er ganz neues Terrain.

Beim ersten Punktelauf auf der Kurzanbindung von Brands Hatch beendete Tuomaala das Qualifying auf Platz 31, was Startplatz 11 in seinem Heat bedeutete. Im Heat selbst wurde er 11. und verpasste damit knapp den direkten Einzug ins Hauptrennen. Im Last Chance Qualifier startete er von der Pole und ergatterte sich mit Platz 3 den 33. Startplatz im Hauptrennen. Er konnte einige Positionen gut machen und wurde am Ende 23.

Beim zweiten Rennen in Watkins Glen war der Finne nach dem Qualifying 27. Ähnlich wie in Brands Hatch konnte er sich in seinem Heat nicht verbessern, hielt aber die Position und konnte mit Platz 9 direkt ins Hauptrennen einziehen. Beim Big One in Kurve 2 versuchte er zwar irgendwie auszuweichen, kam aber, wie der Großteil des Feldes, trotzdem nicht ohne Schaden an seiner #23 durch das Chaos. Er war in der Lage, das Rennen bis zum Ende durchzufahren und wurde 20.

In Zandvoort kam Tuomaala im Qualifying auf Platz 33 und startete damit von Platz 11 in seinen Heat. Beim Start und auf dem Weg zur ersten Kurve gab es Gerangel im Mittelfeld, wobei Tuomaala getroffen wurde und durch das Kiesbett ausweichen musste. Infolgedessen verlor er mehrere Plätze, konnte sich aber wieder bis auf den 13. Platz vorkämpfen. Im Last Chance Qualifier startete er von Platz 9. Anders als im Heat hatte er mehr Glück und konnte sich aus den verschiedenen Vorfällen heraushalten. Am Ende wurde er 3. und sicherte sich Startplatz 33 im Hauptrennen. Beim Start gab es vor ihm einen Crash, um dem auszuweichen, musste er abbremsen und verlor viel Zeit. Im Verlauf des Rennens konnte er wieder aufschließen und einige Positionen gewinnen. Trotzdem verpasste er die Top 20 knapp und musste sich mit Platz 21 zufriedengeben.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Beim letzten regulären Rennen der ENES-Saison auf dem Road Course des Indianapolis Motor Speedway lief es für den Finnen besser. Mit Startplatz 9 im dritten Heat konnte er sich aus dem gröbsten Getümmel am Start raushalten und sich mit Platz 8 direkt für das Hauptrennen qualifizieren. In der ersten Runde wurde er beim Startchaos getroffen, drehte sich und musste durch das Kiesbett fahren. Dadurch verlor er viel Zeit und musste sich mühsam wieder nach vorne arbeiten. Am Ende reichte es zwar nicht für einen Platz in den Top 10, mit Platz 14 gelang ihm aber sein bis dahin bestes Ergebnis.

Beim ersten Halbfinale auf der Grand Prix-Strecke von Brands Hatch lief es im Heat gut für den Finnen. Es gelang ihm zwar nicht ganz, unbeschadet aus der ersten Kurve zu kommen, aber der Schaden an der #23 hielt sich in Grenzen und er konnte sich stetig nach vorne arbeiten. Am Ende kam er als 6. über Start-Ziel und sicherte sich Startplatz 16 im Hauptrennen. Alon Day verlor eingangs Start-Ziel die Kontrolle über seinen Wagen und traf die #66 von Lasse Sörensen. Justin Kunz, der direkt vor Tuomaala startete, wurde Richtung Kiesbett gedrängt und auch Tuomaala dahinter fuhr ins Kiesbett. Beim Versuch, dem Wagen von Alon Day auszuweichen, drehte Tuomaala sich und kollidierte mit der #277 von Gustav Berggren. Er beendete das Rennen zwar, wurde aber nur auf Platz 26 gewertet mit 6 Runden Rückstand.

Das zweite Halbfinale fand auf dem Roval des Charlotte Motor Speedways statt. Im Qualifying wurde er 19 und startete von Platz 10 in seinen Heat. Anders als bei den bisherigen Läufen waren alle Fahrer für das Hauptrennen qualifiziert, in den Heats ging es lediglich um die Startposition für das Rennen. Der 11. Platz am Ende des ersten Heats bedeutete Startplatz 21 für Tuomaala im Hauptrennen. Er fuhr ein sauberes Rennen, konnte sich aus den Rangeleien heraushalten und wurde am Ende 11. „Das Rennen lief ganz gut, ich habe es geschafft, die Unfälle zu meiden“, erzählte Tuomaala im Interview mit Threewide.

Credits: NASCAR Whelen Euro Series/Guillaume Hesnault

In der Gesamtwertung der ENES liegt der DF1-Fahrer nun auf Platz 15. Zufrieden ist der ambitionierte Finne allerdings nicht. „Ich hatte vorher keine Erfahrung im Sim-Racing“, erzählt er. „Ich bin mit meinem Speed nicht zufrieden und ich war zu oft in Unfälle verwickelt. Allerdings hatte ich auch nicht die nötige Zeit zu trainieren, da es auf der Arbeit sehr hektisch ist und ich gleichzeitig ein neues Haus baue. Damit ich schneller werden könnte, müsste ich mehr fahren.“

Das Saisonfinale findet am 14. Juli auf dem Circuit Zolder statt

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