Scott Jeffs‘ erste Schritte im Sim-Racing

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series/Guillaume Hesnault

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2019 startete der Brite Scott Jeffs in seine erste Saison in der NASCAR Whelen Euro Series. Bevor die CoVid-19-Pandemie alles lahm gelegt hatte, wurde er als Fahrer für BRAXX Racing in der EuroNASCAR Pro vorgestellt. Aktuell fährt er den Chevrolet Camaro mit der #90 von BRAXX Racing in der EuroNASCAR Esports Series.

Für Scott Jeffs ist die Welt des Sim-Racings noch ziemlich neu. Vor dem Start der ENES hatte er sich mit dem Thema noch nie beschäftigt. „Ich habe bisher noch keine Sim-Racing gemacht, es ist das erste Mal, daher ist es komplett neu für mich. Ich hatte eine Menge zu lernen, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass einige der anderen Fahrer so viel schneller sind als ich. Aber so langsam schließe ich die Lücke“, sagte Scott Jeffs gegenüber Threewide.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Aufgrund von technischen Problemen konnte Jeffs beim ersten Lauf auf der Kurzanbindung von Brands Hatch nicht an den Start gehen. Daher war sein erstes Punkterennen der zweite Lauf in Watkins Glen. Das Qualifying beendete er auf Platz 50, was Startplatz 17 in seinem Heat bedeutete. Er war in der Lage, einige Positionen gutzumachen, verpasste aber die Top10 und musste in den Last Chance Qualifier. Er startete von Platz 8 und kam als 4. ins Ziel, womit er sich einen der letzten Plätze im Hauptrennen sichern konnte. Wie viele seiner Kontrahenten wurde auch Scott Jeffs in den Unfall in Kurve 2 verwickelt. Ein vor ihm liegendes Auto drehte sich und drükte ihn in die Mauer. Trotzdem konnte er insgesamt 12 Plätze gutmachen und beendete das Rennen auf Platz 22.

In Zandvoort startete er von Platz 15 in seinen Heat. Auch hier gab es beim Start einen Unfall, und er wurde von einem anderen Wagen in die Mauer gedrückt. Er konnte das Rennen zwar beenden, durch den Schaden an seinem Chevrolet Camaro war er aber nicht mehr in der Lage, um die Top 10 mitzufahren und wurde nur 17. Im Last Chance Qualifier lief es für ihn deutlich besser. Diesmal konnte er einem Unfall ausweichen und war schnell in den Top10. Unglücklicherweise verpasste er den Einzug ins Hauptrennen mit Platz 7 ganz knapp.

Der Lauf in Indianapolis startete für ihn mit Platz 31 im Qualifying, sein bis dato bestes Ergebnis in der ENES. Für seinen Heat bedeutete das Startplatz 11. Er kam am Ende auf Platz 10 ins Ziel und qualifizerte sich das erste Mal in der ENES direkt für das Hauptrennen. In der ersten Runde musste er durch das Kiesbett fahren, um nicht in einen Unfall verwickelt zu werden, und verlor dabei viel Zeit und Positionen. Am Ende wurde er als 27. gewertet.

Credits: NASCAR Whelen Euro Series/Guillaume Hesnault

Das erste Halbfinale fand auf der Grand Prix-Strecke von Brands Hatch statt. Im Qualifying wurde der junge Brite 33. und startete damit von Platz 11 in seinen Heat. Nach der ersten Kurve verlor Massimiliano Palumbo sein Fahrzeug und verpasste Scott Jeffs nur knapp. Er konnte im Verlauf des Heats ein paar Positionen gewinnen und wurde 8. Der Start des Hauptrennens war erneute sehr turbulent. Alon Day verlor die Kontrolle über seinen Wagen noch bevor das Rennen gestartet wurde. Scott Jeffs war einer der wenigen Fahrer, der ohne Schaden aus der ersten Kurve kam. Allerdings machte er einen Fehler auf dem hinteren Teil der Strecke und verlor einige Positionen. Am Ende wurde er 17. „Mein Rennen lief eigentlich ganz ok, da ich es geschafft hatte, mich bei dem Crash im Hauptrennen aus dem Gröbsten rauszuhalten. Allerdings habe ich die Kontrolle über mein Auto verloren auf dem hinteren Teil der Strecke und dabei eine Menge Zeit verloren“, erzählte Scott Jeffs. „Das zeigt einfach meinen Mangel an Erfahrung im Sim-Racing. Ich bin vermutlich einer der wenigen Fahrer, die schon mal auf der Strecke im wahren Leben gefahren sind, von daher hatte ich einen Vorteil und ich glaube, dass mein Speed ganz gut war, weshalb ich es zurück auf P17 geschafft habe!“

Nach 5 Läufen findet sich Scott Jeffs auf Platz 27 in der Tabelle. „Ich bin absolut nicht zufrieden, aber ich habe gemerkt, dass ich weder die Zeit noch die Geduld habe für das nötige Training, um schneller im Sim-Racing zu werden. Daher hab ich gelernt, es einfach zu genießen und wurde immer etwas besser, seit ich relaxter an die Sache gehe. Ich hoffe auf zwei weitere gute Resultate in den letzten beiden Rennen!“

 

 

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