Bryan Crauwels bereit für die Finalläufe

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series/Guillaume Hesnault

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Die EuroNASCAR Esports Series bietet nicht nur den offiziellen Fahrer der EuroNASCAR die Möglichkeit, sich untereinander in der virtuellen Welt zu messen. Auch Mitglieder von den Teams haben die Möglichkeit, an der Serie teilzunehmen. Einer von ihnen ist der Belgier Bryan Crauwels, der mit der #378 von BRAXX an den Start geht.

Seit 2016 ist Bryan Crauwels fester Bestandteil von BRAXX Racing. Während der Saison arbeitet er als Mechaniker für das belgische Team. In seinem Leben abseits der Rennstrecke studiert er Automobiltechnologie. „In meiner Freizeit mache ich zurzeit eine Menge Sim-Racing um fit zu bleiben und meine Streckenkenntnis zu behalten. Ich habe auch damit angefangen, bei Trackdays zu fahren, um ein wenig echte Erfahrung zu sammeln, bevor ich mich, hoffentlich bald, an einer echten Rennserie versuche. Ansonsten studiere ich noch Automobiltechnologie“, erzählt Crauwels gegenüber Threewide.

Credits: NASCAR Whelen Euro Series/Stéphane Azemard

Crauwels verfügte schon vor dem Start der Saison der ENES über Erfahrung im Sim-Sport, würde sich aber nicht als erfahrenen Sim-Racer bezeichnen. „Ich habe zwar vorher schon Sim-Racing gemacht, aber noch nie auf diesem Level. In erster Linie Rennen, die man in einem normalen Spiel so hat.“ Bisher hat er in der ENES bewiesen, dass er durchaus über Talent verfügt.

Der erste Lauf der ENES auf der Kurzanbindung in Brands Hatch lief gut für den jungen Belgier.Im Qualifying verpasste er die Top 10 mit Platz 11 nur knapp. In seinem Heat startete er damit von P4 und wurde am Ende Dritter. Das bedeutete Startplatz 8 im Hauptrennen. Das erste Punkterennen beendete er auf einem guten 6. Platz.

In Watkins Glen lief es im Qualifying ebenfalls gut, er wurde 15. und sicherte sich Startplatz 6 für seinen Heat. Dort konnte er seinen Startplatz halten und qualifizierte sich mit Platz 6 direkt für das Hauptrennen. Mit Startplatz 18 war er genau im Zentrum der chaotischen Startphase. Obwohl er versuchte, den Kontakt mit seinen Kontrahenten vor ihm zu vermeiden, gelang es ihm nicht, unbeschadet durch die ersten Kurven zu kommen. Er wurde von hinten getroffen und umgedreht. Glücklicherweise war das Auto nicht zu stark beschädigt und er konnte auf Platz 15 ins Ziel fahren.

In Zandvoort lief es nicht so, wie Crauwels es sich erhofft hatte. Er hatte sein schlechtes Qualifying mit Platz 27. Er startete in seinem Heat daher nur von Platz 9. Beim Start wurde einer der Boliden neben ihm umgedreht, traf Crauwels und auch er drehte sich. Er konnte das Rennen zwar wieder aufnehmen, war aber auch in den zweiten Vorfall ein paar Kurven später verwickelt. Er verlor einige Positionen und schaffte es nicht mehr in die Top 10. Zum ersten Mal in dieser Saison war er gezwungen, sich über den Last Chance Qualifier für das Hauptrennen qualifizieren, was ihm mit Platz 4 am Ende auch gelang. Im Hauptrennen hatte er mehr Glück und konnte sich aus allen Vorfällen raushalten. Am Ende konnte er sich von Platz 34 bis auf Platz 15 nach vorne kämpfen und war am Ende der Fahrer, der die meisten Positionen gutgemacht hatte.

Credits: NASCAR Whelen Euro Series/Guillaume Hesnault

Der vierte Lauf auf dem Road Course des Indianapolis Motor Speedway fing für Crauwels wieder besser an. Er qualifizierte sich auf Platz 17, was Startplatz 6 in seinem Heat bedeutete. Er konnte die Platzierung bis ins Ziel halten und startete von Platz 17 ins Hauptrennen. Diesmal war die Platzierung kein Nachteil und es gelang ihm, sämtlichen Vorfällen auszuweichen. Am Ende konnte er sein zweites Top10 Ergebnis für BRAXX Racing einfahren. Das richtige Setup für Indianapolis zu finden, war eins seiner größten Probleme im Vorfeld. „Das war wirklich schwer. Das Auto wr immer noch etwas loose, aber eine Sache zu ändern hat es auf einem anderen Teil der Strecke nur noch schlimmer gemacht. Aber mit der Hilfe und dem Input der anderen Fahrer haben wir was gefunden, womit wir am Ende auch fahren konnten.“

Nach dem 4. Lauf und dem Ende der regulären Saison befindet sich Crauwels auf P7 in der Gesamtwertung der ENES. Da es bei den nächsten 3 Läufen doppelte Punkte gibt, hat er durchaus noch Chancen auf den Sieg in der Meisterschaft. „Ich bin total glücklich mit meiner Saison bisher, gerade wenn man bedenkt, wie stark das Feld aufgestellt ist. Ich bin total aufgeregt, dass ich für den Rest der Saison nun in der Position bin, wo ich mich befinde. Mein Ziel wäre es, soe Top 5 zu schaffen“, erzählte Crauwels.

Das erste Halbfinale findet auf der Grand Prix Strecke von Brands Hatch statt.

 

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