Stienes Longins erste Schritte in der ENES

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Credits: NWES/Guillaume Hesnault

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Stienes Longin war in der Saison 2019 einer der beständigsten Fahrer der EuroNASCAR PRO mit einem Sieg, sechs zweiten und einem dritten Platz. Lediglich beim Halbfinale in Hockenheim lief es nicht rund für den Belgier und er musste seine Titelchancen begraben. Dennoch startete er hochmotiviert bei seinem Heimrennen und holte seinen ersten Sieg in der EuroNASCAR PRO. 2020 startet er erneut in der #11 von PK Carsport.

Sim-Racing ist für den jungen Belgier noch verhältnismäßig neu. „Ich habe zwar vor der ENES schon etwas trainiert, aber nicht viel. Wegen dem Corona-Virus habe ich mir die Ausrüstung gekauft und angefangen, damit zu trainieren“, erzählt Longin im Interview mit Threewide. „Ich kann sagen, dass es nicht einfach ist. Das Hauptproblem ist, dass man nicht das Gefühl hat vom Auto, aber es ist eine gute Möglichkeit, um seine Fähigkeiten zu trainieren.“

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Der Lauf in Zandvoort war, nach dem Prolog, das erste richtige Rennen, an dem Longin teilgenommen hat. Im Qualifying wurde er 39., was ihm Startplatz 13 für seinen Heat einbrachte. Bert Longin auf der #411 qualifizierte sich auf Startplatz 18 ebenfalls für diesen Heat. Der direkte Wettstreit mit seinem Vater ist für Stienes Longin nichts Neues. „Wir sind früher schon gegeneinander gefahren. Allerdings sind wir das erste Mal nicht gecrashed, wir machen also Fortschritte“, sagte der junge Belgier mit einem Lachen.

Im Heat lief es für Stienes anfangs nicht gut. Beim Start wurde er in einen Crash verwickelt und er fiel bis auf den letzten Platz zurück. „Zandvoort hat Spaß gemacht. Im Heat hatte ich einen Unfall am Start, aber ohne Schaden und ich konnte mein Rennen auf Platz 9 beenden“, erzählte er. Damit gelang ihm die direkte Qualifikation für das Hauptrennen. Im Hauptrennen hatte er weniger Glück als in seinem Heat. Mit Startplatz 27 war er mitten im Trubel und wurde erneut in einen Unfall verwickelt. Diesmal war der Schaden aber schlimmer. „Im Hauptrennen kam es direkt vor mir zu einem heftigen Crash und der Schaden an meinem Auto war zu groß um das Rennen mit einem guten Ergebnis zu beenden. Es hat aber Spaß gemacht zu fahren!“

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Bis die reguläre Saison startet, ist die ENES eine gute Alternative, für Fahrer, Fans und Sponsoren. Auch Stienes Longin freut sich, dass die EuroNASCAR diesen Weg gegangen ist. „Ich mag die Serie sehr. Es ist eine großartige Möglichkeit, um in dieser Zeit Rennen zu fahren!“ Trotzdem ist er froh, wenn es zurück auf die richtigen Rennstrecken geht. „Ich hoffe sehr, dass wir bald wieder fahren können. Meine Fähigkeiten in der echten Welt sind doch deutlich besser als im virtuellen Racing.“

Die Saison der ENES geht am 2. Juni auf dem Road Course des Indianapolis Motor Speedway weiter.

 

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