Solide Performance für Tobias Dauenhauer in Watkins Glen

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Credits: Tobias Dauenhauer

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Tobias Dauenhauer ist einer der Fahrer, die im Winter am Drivers Recruitment Programm der NASCAR Whelen Euro Series teilgenommen haben und einen bleibenden Eindruck bei den Tests hinterlassen haben. In der Saison 2020 wird er in der #50 von Hendriks Motorsport in der EuroNASCAR 2 an den Start gehen. In der EuroNASCAR Esport Series pilotiert er die #150.

Seine ersten Schritte im Rennsport hat Tobias Dauenhauer im Kartsport gemacht. Nach insgesamt 13 deutschen Meistertiteln wechselte er 2017 in den Automobilsport. Bislang war er vor allem bei Langstreckenrennen dabei, so hat er auch seinen diesjährigen Teamkollegen Loris Hezemans und die EuroNASCAR kennen gelernt. „2018 bin ich zusammen mit Loris Hezemans bei den 24h von Spa angetreten. Hier habe ich Loris sowie seinen Vater Toine und Wolfgang Köpp kennengelernt. Wolfgang und Toine haben mich dann im letzten Jahr zu dem NASCAR Whelen Euro Series Lauf am Hockenheimring eingeladen. Die Serie sowie auch das Team Hendriks Motorsport haben mir von Anfang an schon sehr gefallen und mich voll überzeugt. Einfach pures Racing!“, erzählt der 22-jährige Hesse im Interview mit Threewide.

Nach seiner erfolgreichen Teilnahme am Drivers Recruitment Program entschied Dauenhauer sich dazu, in die EuroNASCAR zu wechseln. „Ich bin fest davon überzeugt, dass die NASCAR eine super Zukunft für mich ist, da ich hier auch noch die Chancen habe, mich als Rennfahrer weiter zu entwickeln und irgendwann davon leben zu können. Das ist mein Ziel. Mit Loris als Teamkollegen und dem Team Hendriks Motorsport habe ich eine super Mannschaft und bin überzeugt davon, dass wir ganz vorne mitfahren können.“

Credits: Tobias Dauenhauer

Aktuell geht Dauenhauer in der ENES für Hendriks Motorsport an den Start. Mit Platz 7 in seinem Heat qualifizierte er sich direkt für das Hauptrennen in Watkins Glen. Seine Startposition war allerdings nicht die beste und er war somit beim Unfall nach dem Start mitten im Geschehen. „Leider war ich in dem Massencrash nach dem Start auch verwickelt, beziehungsweise wurde von hinten in die stehen Autos geschoben und hatte leider keine Chance zum Ausweichen.“ Trotzdem konnte er in der ersten Runde knapp 10 Plätze gut machen und lag nach der ersten Runde auf Platz 12. Aufgrund des Schadens an seinem Ford Mustang war seine Aufholjagd gestoppt und er musste sich am Ende des Rennens mit dem 12. Platz zufrieden geben. „Mit dem Rennen an sich bin ich trotzdem zufrieden, da ich schon in den Trainings vor dem Rennen sowie im Rennen Probleme mit meinem Lenkrad hatte und somit meiner Meinung nach das Bestmögliche herausgeholt habe.“

Nach 2 Wertungsläufen liegt Tobias Dauenhauer auf Platz 10 der Gesamtwertung. Mit seiner Saison ist er soweit zufrieden. „Da ich mit dem Sim-Racing erst angefangen habe, bin ich mit den Ergebnissen bisher sehr zufrieden. Ich möchte im virtuellen Bereich immer mehr dazu lernen und mich weiterentwickeln. Mein Ziel ist es, dass ich im Laufe der EuroNASCAR Esports Serie auch um die vorderen Platzierungen mitkämpfen kann.“

Wie einige seiner Kollegen hatte Dauenhauer vor dem Start der ENES keinerlei Erfahrung im Sim-Racing. „Mit dem Sim-Racing habe ich erst vor ein paar Wochen angefangen, also zu Beginn der EuroNASCAR Esports Series. Ich denke, dass es am Anfang schon von Vorteil ist, wenn man die Strecke im wahren Leben schon mal gefahren hat, da das Sim-Racing schon sehr nahe an die Realität kommt. Die letzten Zehntel im Virtuellen muss man dann natürlich durch das Trainieren in der Simulation finden“, so Dauenhauer.

Aufgrund der Probleme mit seinem Lenkrad konnte Dauenhauer im Vorfeld von Watkins Glen nicht so viel trainieren, wie er es gerne hätte. Für den nächsten Lauf der ENES im niederländischen Zandvoort ist er aber zuversichtlich. „Leider habe ich durch die Probleme mit meinem Lenkrad viel Trainingszeit für das Rennen verloren. Umso mehr freue ich mich auf das neue Equipment, welches in den nächsten Tagen ankommen sollte, um in Zandvoort dann wieder mit voller Performance durchstarten zu können!“

Aufgrund der Änderungen am Terminkalender der EuroNASCAR Esports Series haben die Fahrer nun mehr Zeit, um sich auf die Rennen vorzubereiten.

 

 

 

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