Ben Creanor zufrieden beim chaotischem Saisonauftakt der ENES

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Der junge Schotte Ben Creanor startete 2019 als jüngster Fahrer in der Geschichte NASCAR Whelen Euro Series in seine Rookie-Saison. Ursprünglich kommt er aus dem Sim Racing und pilotiert aktuell die #33 in der EuroNASCAR Esports Series. Nach dem Einladungsrennen in Daytona startete die ENES in Brands Hatch in ihre offizielle Saison.

Der finale Heat mit 36 Fahrern auf der knapp 2km langen Indy-Strecke von Brands Hatch sorgte für die Zuschauer für ein interessantes Rennen, für viele Fahrer war es auf der kurzen Strecke eher unübersichtlich. Ben Creanor, einer der erfahrenen Sim Racer im Feld, fuhr konstant in den Top10 mit, haderte aber so manches Mal mit seinen Kollegen. „Das Rennen war chaotisch, aber es ist mir gelungen zu überleben und sogar noch auf Platz 7 ins Ziel zu kommen, obwohl ich 3 Mal getroffen wurde. Daher bin ich mit dem Resultat zufrieden“, erzählte er gegenüber Threewide.

In seiner ersten Saison in der EuroNASCAR lief nicht immer alles rund. In der zweiten Saisonhälfte gelang es ihm aber zu zeigen, wohin sein Weg führen kann. In der ENES hat er, zum ersten Mal in seiner kurzen NASCAR-Karriere, keine Nachteile aufgrund mangelnder Erfahrung. „Erfahrung im Sim Racing ist definitiv ein Vorteil für mich in der ENES. Ich habe die Möglichkeit in der Spitze mitzufahren, was mir in der letzten Saison nicht wirklich gelungen ist. Das lag an meiner mangelnden Erfahrung sowie ein paar Problemen mit der Zuverlässigkeit des Autos. Bei den letzten zwei Rennwochenenden konnten wir zeigen was möglich ist, wenn alles passt. Die Ergebnisse in Hockenheim und Zolder waren gut. Aus meiner Sicht haben das Team FJ und die EuroNASCAR eine gute Entscheidung getroffen, dass sie eine virtuelle Serie gestartet haben. Wir können fahren und die übliche Reihenfolge wird über den Haufen geworfen.“

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Obwohl er noch kein festes Cockpit für die Saison 2020 hat, startet Creanor, angetrieben von LuxSim24 und Team HARD Racing, für Mishumotors. „Ich wurde gefragt, ob ich die #33 in der ENES fahren möchte und da ich dadurch weiter NASCAR fahren kann, war ich glücklich, dass ich das machen darf. Allerdings heißt das nicht, dass ich auch in der Zukunft in der EuroNASCAR für das Team fahren werde.“ Durch die Corona-Pandemie wurde seine Planung für die Saison 2020 über den Haufen geworfen.

„Ein erneuter Start in der #33 wäre eine Option gewesen. Ich hatte mich um Verträge mit Sponsoren gekümmert und zwei waren im Grunde sicher. Dann kam der Lockdown in Großbritannien und alles ist zusammengebrochen. Ich würde in dieser Saison sehr gerne fahren, aber das liegt leider nicht mehr in meiner Hand.“

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Bei der Rückkehr zum richtigen Racing hat der 7-jährige Schotte klare Ziele. „Ich möchte nicht wieder von der Spitze zurück ins Mittelfeld. Ich weiß, dass ich vorne mitfahren kann. Wenn wir alles hinbekommen hatte, war es ein Traum, die 33 zu fahren. Mit einem Auto, das bei jedem Rennen so gut ist, bin ich überzeugt, dass ich das Zeug dazu habe um vorne fahren zu können. Ich habe als Fahrer viel erreicht und freue mich darauf, jeden daran zu erinnern, dass man dem Esport nicht den Rücken zuwenden sollte. Es ist ein guter Einstieg in den Motorsport.“

 

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