Henri Tuomaala ist Sieger der Challenger-Trophy 2019

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Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

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Als Meister der V8 Thunder NEZ kam Henri Tuomaala in die NASCAR Whelen Euro Series. Obwohl der Großteil der Strecken komplett neu für ihn war, konnte er in seiner ersten Saison gleich die Challenger-Trophy gegen die deutlich erfahrenere Konkurrenz gewinnen.

Durch eine sehr konstante erste Saisonhälfte war Tuomaala schnell zu einem der Favoriten für den Sieg in der Challenger-Trophy der Elite 1 geworden. Mit 22 Punkten Vorsprung auf Dario Caso ging er in die Playoffs, wo durch die Vergabe von doppelten Punkten noch alles möglich war. Der Auftakt in Hockenheim lief allerdings nicht so, wie geplant. Aufgrund von Performance-Problemen war Tuomaala nicht in der Lage, die Pace mitzugehen und erzielte mit P5 und P3 sein schlechtestes Ergebnis in der Challenger-Trophy. Nach dem ersten Rennen war sein Vorsprung auf Dario Caso auf 6 Punkte geschmolzen. Im zweiten Rennen konnte der 30-jährige Finne davon profitieren, dass sein stärkster Konkurrent Dario Caso ebenfalls Probleme hatte und das Rennen nicht beenden konnte. Am Ende des verkorksten Wochenendes reiste er dennoch mit 44 Punkten Vorsprung auf Kenko Miura, der den zweiten Platz von Dario Caso übernommen hatte, zum Finale nach Zolder.

Auch in Zolder lief es nicht rund für die #23. Von Position 17 ging es in das erste Rennen des Wochenendes. In der ersten Kurve kam es im vorderen Feld zu einem Unfall, dem viele Fahrzeuge nicht ausweichen konnten. Auch Tuomaala wurde involviert und der Chevrolet Camaro stark beschädigt. „Durch den Crash war das Auto komplett kaputt. Ich habe versucht, irgendwie das Rennen zu beenden und Punkte zu sammeln. Allerdings hätte ich nicht erwartet, dass das Auto bis zum Ende durchhält“, erzählte Tuomaala im Interview mit Threewide. Auch seine Verfolger hatten Pech. Kenko Miura wurde ebenfalls in den Unfall verwickelt und musste sein Auto in der Box abstellen. Mauro Trione, der zunächst aussichtsreich platziert war, hatte mit Kupplungsproblemen zu kämpfen, verpasste die letzte Schikane und musste unfreiwillig durch die Boxengasse fahren. Dario Caso fuhr zwar als erster der Challenger-Trophy über die Ziellinie, bekam aber im Nachhinein noch eine 30-Sekunden-Strafe, wodurch Tuomaala am Ende auf Platz 1 der Challenger-Trophy gewertet wurde.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Das letzte Rennen der Saison war das erste Regenrennen. Tuomaala startete von P20. Die Strecke trocknete am Anfang zwar leicht ab, 6 Runden vor Schluss setzte allerdings wieder starker Regen ein. „Ich hatte das Problem, dass ich nichts gesehen habe. Es war soviel Wasser auf der Strecke, dass es eine Herausforderung war, das Auto auf der Strecke zu halten. Ich habe eigentlich nur versucht, das Auto ins Ziel zu fahren, da wir den Speed der anderen einfach nicht mitgehen konnten. Als dann der richtige Regen einsetzte, war es fast unmöglich, das Auto nicht zu verlieren“, sagte Tuomaala. Mit Platz 16 in der Gesamtwertung gewann er dennoch auch im letzten Rennen die Challenger-Trophy und konnte mit neun Siegen in 13 Rennen den Titel holen.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

„Natürlich bin ich damit zufrieden, die Challenger-Trophy gewonnen zu haben. Aber mit der gesamten Saison bin ich nicht richtig zufrieden. So, wie es am Anfang lief hätte ich erwartet, dass wir am Ende der Saison mehr Speed gehabt hätten und konkurrenzfähiger gewesen wären. Aber es war genau andersrum, gegen Ende wurde es immer schlechter.“

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Ob der letztjährige Meister der V8 Thunder NEZ im Jahr 2020 seinen Titel verteidigen wird, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. „Aktuell ist es zu 90% sicher, dass ich auch 2020 in der EuroNASCAR fahren werde“, sagte der Finne gegenüber Threewide.

 

 

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