Matthias Hauer zufrieden mit der Saison 2019

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Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Mit zwei Podestplätzen in der Legends-Trophy beim Finale in Zolder gehen Matthias Hauer und das Team Speedhouse um Teamchef Lucas Lasserre in die Winterpause.

Bei widrigen Bedingungen beim Finale im belgischen Zolder konnte Matthias Hauer mit P12 im Samstagsrennen das beste Ergebnis in seiner EuroNASCAR-Karriere einfahren. „Auch wenn ich nur bei drei Stationen dabei war, konnte ich zeigen, dass ich mich weiter entwickelt habe. Im letzten Jahr bin ich nur hinterher gefahren, es gab viele Probleme mit dem Auto. Die zwei Pokale jetzt sind die ersten in der NASCAR Whelen Euro Series. Ich habe Lucas Lasserre einiges zu verdanken, ich habe viel von ihm gelernt, er hängt sich richtig rein und mit diesem Ergebnis kann ich, das Team und Lucas zufrieden sein“, sagte Hauer glücklich im Interview mit Threewide.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Nach Problemen im Qualifying musste Hauer im ersten Rennen von hinten starten, wodurch er aber unbeschadet durch die ersten Kurven kam und den Kollisionen im Mittelfeld ausweichen konnte. Seine Aufholjagd endete allerdings hinter der einzigen Dame im Feld, Arianna Casoli. Hauer und Casoli lieferten sich einen fairen Fight, beide darauf bedacht, ihre Autos am Stück zu lassen. „Ich wollte nicht mit der Brechstange an ihr vorbei, anders wäre es aber nicht gegangen. Also sind wir hintereinander ins Ziel gefahren“ , sagte Hauer nach dem Rennen. Mit P12 in der Gesamtwertung schaffte er es zum ersten Mal aufs Podium der Legends-Trophy. Die schnellste Runde in Rennen 1 reichte für den Sonntag nur für den 20. Startplatz. Auf nasser Strecke kam er zwar gut zurecht, war allerdings etwas übermotiviert und verlor durch ein paar Fehler wertvolle Plätze. Da auch seine Kontrahenten in der Legends-Trophy mit der nassen Strecke zu kämpfen hatten, konnte Hauer einen weiteren 3. Platz einfahren. „Hätte ich mir die Fehler verkniffen, wäre noch mehr drin gewesen als P3 in der Legends-Trophy. Sobald man die Linie verlässt, ist es vorbei. Man fährt wie auf Glatteis!“, so Hauer.

Rückblickend ist Matthias Hauer mit seiner zweiten Saison in der EuroNASCAR zufrieden. Bei seinem ersten Rennen in Brands Hatch konnte er zwar eine gute Leistung zeigen, schied aber nach einem Crash und einem technischen Defekt frühzeitig aus. „Trotz des Ergebnisses war Brands Hatch wieder mal ein Highlight. Die Atmosphäre und die Action sind unbeschreiblich, das muss man einfach erlebt haben!“ Die lange Pause zwischen Brands Hatch und Hockenheim nutzte Hauer , um sich intensiv vorzubereiten. Neben Trainingseinheiten u.a. auf dem Nürburgring und dem täglichen Fitnessprogramm stellte er auch seine Ernährung um. „In Hockenheim war ich leider übermotiviert und bin zu viele Risiken eingegangen.“ Durch einige Kollisionen reichte es in beiden Semi-Finals nur für P19.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Im kommenden Jahr möchte Hauer wieder eine komplette Saison in der Elite 2 fahren. „Ich möchte mindestens ein Rennen mit einer Top10-Platzierung abschließen und am Ende unter die besten 3 der Legends-Trophy kommen“, zeigt sich Hauer zum Abschluss des Interviews mit Threewide zielstrebig.

 

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