Durchwachsener Start in die Playoffs für Memphis Racing

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Für Hockenheim hatten sich die Piloten der #23 einiges erhofft. Henri Tuomaala reiste als Führender der Challenger-Trophy ins Badische, Teamkollege Ian Eric Wadén als Zweitplatzierter der Legends-Trophy.

Hockenheim ist die erste Station, die für beide Fahrer kein Neuland war in der Saison 2019 der NASCAR Whelen Euro Series. Aber bereits im freien Training am Freitag zeichnete sich ab, dass das Team mit Performance-Problemen zu tun haben wird. “Aus irgendeinem Grund hat uns im freien Training der Speed gefehlt. Bis zum Final Practice sah es zwar etwas besser aus, aber im Qualifying konnten wir den Speed der anderen nicht mitgehen”, sagte Henri Tuomaala im Interview mit Threewide. “Aus irgendeinem Grund ist das Problem immer größer geworden.”Für Tuomaala, der zuletzt konstant in die Top10 fahren konnte, reichte es im Qualifying der Elite 1 nur für P20. Auch Teamkollege Wadén hatte in der Elite 2 mit den Performance-Problemen zu kämpfen und konnte sich nur auf P18 qualifizieren.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Im ersten Rennen der Elite 1 lief es für Tuomaala noch schlechter. In Runde 2 landete er in der Sachs-Kurve im Kies. Er konnte zwar das Rennen beenden, wurde aber nur als 20. gewertet, was P5 in der Challenger-Trophy bedeutete. Die schnellste Rundenzeit reichte nur für Startplatz 23 im zweiten Rennen. Am Ende wurde Tuomaala 19. und erreichte damit das Podest der Challenger-Trophy, hinter Gaststarter Ioannis Smyrlis und dem Japaner Kenko Miura. Tuomaalas Fazit nach dem Wochenende in Hockenheim fiel ernüchternd aus. “Aktuell sieht es zwar nicht so gut aus, aber ich hoffe, dass ich Platz 1 der Challenger-Trophy verteidigen kann.” Trotz des schlechten Wochenendes konnte er seinen Vorsprung auf P2 ausbauen.

Für Wadén lief es in der Elite 2 etwas besser als für seinen Landsmann. In beiden Rennen kam er auf P13 ins Ziel und gewann in beiden Rennen die Legends-Trophy. ” In Rennen 2 gab es mehr Safety Car-Phasen, was den Rennfluss kaputt gemacht hat. Das war ein schwieriges Rennen”, sagte Wadén im Interview mit Threewide. “Zwischenzeitlich hatte es sich so angefühlt, als würden wir gar kein richtiges Rennen fahren. Prinzipiell hatte es aber geholfen, dass ich die Strecke schon vom letzten Jahr kannte. Da die Rennen so kurz sind, ist es nicht leicht, sich an die neuen Strecken zu gewöhnen.”

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Durch die zwei Siege ist Wadén bis auf einen Punkt an Michael Bleekemolen heran gekommen in der Legends-Trophy.

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