Memphis Racing verabschiedet sich mit #23 aussichtsreich in die Sommerpause

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Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

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Mit der neunten Runde endete am Raceway Venray die reguläre Saison der NASCAR Whelen Euro Series. Das einzige Oval im diesjährigen Kalender war für viele Fahrer Neuland. Memphis Racing reiste mit dem Camaro #23 mit Henri Tuomaala auf P1 der Challenger-Trophy in der Elite 1 und mit Ian Eric Wadén auf P2 der Legends-Trophy der Elite 2 in die Niederlande.

Die Strecke in Venray ist die kürzeste in der Saison 2019 mit 0,88km bzw. einer halben Meile. Gleichzeitig ist es aber auch eine der physisch anstrengendsten Strecken. „Man hat keine Möglichkeit, sich auszuruhen, man muss die ganze Zeit konzentriert bleiben“, sagte Ian Eric Wadén im Interview mit Threewide. „Es macht Spaß hier zu fahren, aber es ist überraschend anstrengend.“

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Anders als bei den normalen Rundstrecken fanden in Venray sämtliche Trainings sowie das Rennen der jeweiligen Division an nur einem Tag statt. Für Wadén war das freie Training nicht nur der erste Kontakt mit einem Oval, sondern auch mit einem Oval im Regen. „Bevor ich hierhin kam wusste ich nicht, dass wir Europäer so verrückt sind und auf nasser Strecke fahren.“

Im Qualifying des stark dezimierten Fahrerfelds der Elite 2 reichte es für Wadén für Platz 13, nur knapp hinter seinem Landsmann Jesse Vartiainen und dem Deutschen Justin Kunz. Im Rennen bekam Wadén schon früh Motorenprobleme und er musste seinen Camaro bereits nach 14 Runden abstellen. Zum Glück für seinen Teamkollegen Tuomaala handelte es sich um ein elektronisches Problem, welches das Team beheben konnte. Trotz des Pechs reichte es für Wadén für P3 in der Legends Trophy am Raceway Venray. Nach Abzug des Streichresultats liegt er vor den Play-Offs auf P2, 11 Punkte hinter dem Führenden Michael Bleekemolen und 2 Punkte vor Mirco Schultis.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Ähnlich wie sein Teamkollege Wadén hatte auch Henri Tuomaala keine Ovalerfahrung. Im Qualifying der Elite 1 kam er auf P16. Die ersten 19 der Elite 1 waren in Venray gerade einmal 0,9 Sekunden auseinander. Im Rennen profitierte Tuomaala von der ersten Caution, da er sich durch den Free Pass wieder zurückrunden konnte. Durch die vielen Cautions im Rennen, rückte das Feld immer wieder zusammen. Mit einem fehlerfreien Rennen konnte Tuomaala sich vor Dario Caso, einem weiteren Fahrer der Challenger Trophy, behaupten. Mit P10 konnte er erneut ein Top10-Resultat sowie einen weiteren Sieg in der Challenger Trophy einfahren. „Das Rennen lief ganz gut. Meiner Meinung war das Gesamtergebnis mit P10 ziemlich gut. Die Geschwindigkeit war zwar nicht ganz so gut, aber hier zu fahren war schwieriger als erwartet, obwohl es eigentlich nur 2 Kurven gibt. Es war schwierig, die richtigen Linien zu finden und mit dem Auto nicht in der Mauer zu landen“, sagte Tuomaala im Interview mit Threewide. Nach seinem ersten Kontakt mit einem Oval bleiben die Rundstrecken aber sein Favorit. „Die normalen Rundstrecken machen mir mehr Spaß. Das hier ist einfach so neu, man müsste das erstmal richtig trainieren um mithalten zu können.“

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Henri Tuomaala bleibt auch nach Venray auf P1 der Challenger Trophy. Nach Abzug des Streichresultats ist sein Vorsprung auf den zweitplazierten Dario Caso allerdings von 27 auf 22 Punkte geschrumpft. Da es bei den nächsten 4 Rennen doppelte Punktzahl gibt, bleibt in der Trophy-Wertung weiterhin alles offen. Mit Hockenheim und Zolder kommen aber die ersten beiden Strecken, die für Tuomaala nicht neu sind. Bei seinem ersten Rennen in Hockenheim 2018 konnte er direkt ein Top10-Ergebnis einfahren.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide
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