Erstes Top10-Ergebnis für Henri Tuomaala

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Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

(English Version below) Trotz einiger Probleme sorgte auch das zweite Auto mit der #23 rund um das finnische Duo Henri Tuomaala und Ian Eric Wadén für ein gelungenes Debüt in der NASCAR Whelen Euro Series im tschechischen Most für das schwedische Team Memphis Racing.

Als neue Strecke im Kalender der EuroNascar war das Autodrom Most für die meisten Teams und Fahrer eine große Unbekannte. „Es ist schön, dass die Strecke hier für alle mehr oder weniger neu ist. Wir sind alle auf dem gleichen Stand, alle müssen die Stecke neu lernen“, erzählte Henri Tuomaala im Interview mit Threewide. „Mir gefällt die Strecke hier, sie ist ziemlich schnell, es gibt aber auch enge Kurven. Ich mag das sehr.“

Bereits im Qualifying der Elite 1 zeigte Tuomaala, dass ihm die Strecke liegt. Er fuhr die neuntschnellste Zeit und schaffte damit zum ersten Mal in dieser Saison den Einzug in die SuperPole. Dort verpasste er die Top10 allerdings knapp mit P11. In Rennen 1 am Samstag konnte er sich bis nach vorne arbeiten und wurde achter vor seinem schwedischen Teamkollegen Alexander Graff in der #77. „Mein Rennen lief eigentlich ganz gut. Ich bin zum ersten Mal in dieser Saison in die Top10 gefahren. Unser Ziel war es, spätestens bis zur Saisonhälfte in die Top10 zu fahren. Das haben wir jetzt schon geschafft und darauf können wir nun aufbauen“, freute sich Tuomaala über P8. Damit gelang ihm auch ein weiterer Sieg in der Challenger Trophy.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Für Tuomaalas Teamkollegen Ian Eric Wadén, der als Führender der Legends Trophy nach Most kam, lief der Samstag nicht so erfolgreich. Auch er erzielte zwar im Qualifying sein bestes Ergebnis mit P18, konnte das Rennen aufgrund eines Reifenschadens aber nicht beenden. Die erste Befürchtung des Teams, dass es sich auch bei der #23 um einen Motorschaden handeln könnte, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Wadén wurde noch auf P18 gewertet und sammelte noch ein paar wichtige Punkte in der Legends Trophy.

Die schnellste Runde aus Rennen 1 reichte nur für P14 für das Sonntagsrennen der Elite 1 von Henri Tuomaala. „Mein Startplatz morgen ist etwas schlechter als heute, aber ich denke, dass unser Auto trotzdem gut genug ist, um in die Top10 zu fahren“, zeigte Tuomaala sich zuversichtlich. „Mit der Hitze habe ich kein Problem, aber die Autos mögen das nicht. Gerade für die Bremsen ist die Hitze hart. Aber ich denke, dass das kein Problem ist.“

In der Schikane nach Start und Ziel wurde es direkt nach dem Start eng. Tuomaala konnte Sebastiaan Bleekemolen in der #69 nicht mehr ausweichen und fuhr ihm ins Heck. Trotz der stark beschädigten Front konnte er zwar anfangs noch gut mitfahren, je länger das Rennen dauerte, desto mehr baute die #23 aber ab. Am Ende verpasste Tuomaala knapp die Top10 mit P12, konnte den zweiten Sieg des Wochenendes in der Challenger Trophy aber ins Ziel retten und seinen Vorsprung weiter ausbauen.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Nach seinem Ausfall in Rennen 1, war die Ausgangssituation für Ian Eric Wadén im zweiten Rennen der Elite 2 relativ schlecht. Er ging von P20 ins Rennen, konnte sich aber aus den Scharmützeln in der ersten Schikane heraushalten. Im Verlauf des Rennens konnte er sich immer weiter nach vorne kämpfen und kam schließlich als schnellster der Legends Trophy auf P12 ins Ziel. In der Gesamtwertung liegt er nun einen Punkt hinter Mirco Schultis, dem neuen Führenden der Legends Trophy.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

 

English Version:

Despite some problems during the weekend, also the second car with #23 of the Finnish duo Henri Tuomaala and Ian Eric Wadén provided the Swedish team of Memphis Racing with an successful debut of the NASCAR Whelen Euro Series in the Czech Republic.

As the Autodrom Most was the only new track in th calendar of the NASCAR Whelen Euro Series, it was the great unknown for most of the teams and drivers. „It’s nice that the track is new for almost everybody. For the first time, we all have the same level, everybody has to learn“, said Henri Tuomaala in an interview with Threewide. „I like the track a lot. It’s pretty fast, but you also have tight turns. I like that.“

Already in the qualifying of the Elite 1 Tuomaala was able to prove that Most is a track for him. He had the 9th fastest time and qualified for the very first time this season for the SuperPole. He scarcely missed the Top10 in the SuperPole with P11. In the first race on saturday, he could improve and gain some spots. In the end he finished 8th just in front of his swedish teammate Alexander Graff with the #77. „My race was pretty well. For the first time this season I finished in the Top10, which was our aim until the end of the first half of the season. Now we already achieved that and can build on that for the second half of the season“, Tuomaala said pleased with P8, which also meant another victory in the Challenger Trophy.

The saturday was not that successful for Tuomaala’s teammate Ian Eric Wadén, who came to Most as the leader of the Legends Trophy in the Elite 2 division. Although he achieved his best qualifying with P18, he couldn’t finish in race 1 due to a puncture. The first fear that also car #23 could have an engine problem luckily proved wrong for the team. Wadén was classified on P18 and was at least able to gain some points for the Legends Trophy.

The fastest lap in race 1 put Henri Tuomaala on P14 for the race on sunday. „My starting position tomorrow is a bit worse than today was, but I think that our car is good enough for another Top10-finish“, said Tuomaala confidently. „For me personally, the heat is no issue, but the cars don’t really like it. It’s especially hard for the brakes. But I think it won’t be an issue.“

As the field was pretty close at the start, there was not much space in the first chicane. Tuomaala wasn’t able to avoid a collision with Sebastiaan Bleekemolen in the #69 and damaged his front. In the beginning of the race he was still fast, but the longer the race lasted, the slower his car became. Tuomaala missed the Top10 by finishing on P12, but managed to bring home another victory in the Challenger Trophy and extend his lead in the Trophy.

After his failure in race 1 of the Elite 2 division the starting position in race 2 was relatively bad for Ian Eric Wadén. He started from P20 only, but was able to get around the collisions in the first chicane. The longer the race lasted, the more spots he gained. In the end he finished on P12, which equally was his third victory in the Legends Trophy this season. In the overall standings he is now one point behind Mirco Schultis, the new leader of the Legends Trophy.

 

 

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