Schwedisches Duo mit gutem Ergebnis in Most

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Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

(English version below) Für das schwedische Duo Alexander Graff und Freddie Hemborg lief das Debüt der NASCAR Whelen Euro Series im tschechischen Most sehr erfolgreich. Beide Fahrer der #77 des schwedischen Teams Memphis Racing konnten ihre Rennen in den Top10 beenden.

Mit knapp 4,2km ist Most aktuell die längste Strecke im Kalender der NASCAR Whelen Euro Series. „Die Strecke besteht aus verschiedenen guten Teilen, die man von anderen Rennstrecken her kennt. Diese einzelnen Teile hat man zu einer großen Strecke zusammengefügt. Es gibt lange Geraden, die S-Kombination, es gibt schnelle Kurven, langsame Kurven, es gibt Schikanen. Man hat eigentlich von allem etwas. Das gefällt mir richtig gut“, sagte Alexander Graff. Auch seinem Teamkollegen Freddie Hemborg gefällt der Kurs in Most:“Es ist richtig schön. Meiner Meinung nach hat man auf der Stecke die ganze Zeit einen guten Fluss, es ist ziemlich schnell. Das macht Spaß!“

Im Qualifying der Elite 1 verpasste Alexander Graff knapp die SuperPole. „Ich war nicht so glücklich mit meinem Qualifying. Ich musste von P13 starten, konnte mich aber auf P9 nach vorne kämpfen, was gut war. Ich habe die sechstschnellste Runde im Rennen gefahren und kann damit in Rennen 2 weiter vorne starten“, sagte Graff im Interview mit Threewide. Die Hitze machte ihm am Samstag teilweise zu schaffen, da vor allem die Pedale sehr heiß wurden. „Mein Fuß hat gebrannt. Ich denke, dass das ein Problem ist, was einige Fahrer hier haben. Aber es hat nicht wirklich lange gedauert, bis ich mich wieder normal gefühlt habe. Das kann an der langen Safety Car-Phase gelegen haben. Aber obwohl es so heiß ist, denke ich, dass ich das zweite Rennen auch überleben kann.“

In Rennen 2 der Elite 1 am Sonntag ging der Schwede von P6 ins Rennen. Sein Start lief gut, durch einen kleinen Ausrutscher in Kurve 10 verlor er aber mehrere Plätze und musste sich langsam wieder nach vorne kämpfen. Er konnte das Rennen in den Top10 auf P8 beenden.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Für Graffs Teamkollegen Freddie Hemborg startete das Rennwochenende durchwachsen. In der Qualifikation der Elite 2 reichte es für ihn nur für P15. Im Rennen konnte er sich verbessern und wurde am Ende neunter. „Das Rennen war ein bisschen holprig, aber ich konnte von P15 auf P9 nach vorne fahren. Von daher war es gut“, sagte Hemborg. Seine schnellste Rundenzeit brachte ihm Startplatz 12 in Rennen 2 ein. „Rennen 2 war ziemlich gut für mich. Ich konnte mich auf P6 verbessern, ich hatte 6 Sekunden Rückstand auf das Auto vor mir und 8 Sekunden Vorsprung auf das Auto hinter mir. Ich hatte ein ziemlich gutes Rennen. Ich hatte ein kleines Problem mit der Hitze, weil es vor allem im Bereich der Pedale sehr heiß wurde.“

Freddie Hemborg fährt dieses Jahr in seiner ersten Saison in der NASCAR Whelen Euro Series. Die letzten Jahren fuhr er, wie sein Teamkollege Alexander Graff, in der V8 Thunder. „Ich bin diese Art Auto gewohnt. Zusammen mit meinem Teamkollegen bin ich die letzten 8 bis 10 Jahre die gleichen Autos in Schweden gefahren. Dennoch gibt es natürlich Unterschiede, beispielsweise die größeren Reifen, aber ich denke, dass ich mich weiter verbessern kann.“

English Version:

For the swedish duo Alexander Graff and Freddie Hemborg, the NASCAR Whelen Euro Series debut in the Czech Republic was quite successful. Both drivers of the car #77 of Memphis Racing managed to finish their races in the Top10.

With 4.2km Most is the longest race track in the calendar of the NASCAR Whelen Euro Series. „The track has some different good parts that you can see from other tracks, which is combined as a big track. So you have long straights, the S-combination, you have fast corners, slow corners, you have chicanes, so I think it has the most of it, which is quite funny when it’s called „Most“. It’s a good track actually, I like it a lot“, said Alexander Graff. His teammate Freddie Hemborg likes the track as well:“It’s very nice actually, I think it has a good flow all the time, pretty fast. I think it’s very funny.“

In the qualifying of the Elite 1 just ended up outside the SuperPole. „I was not so comfortable with my qualification. I started on P13 and ended up on P9, which is good as I gained some positions. I put in the 6th fastest lap in the race, so I’ll start further in the front in Race 2“, Graff said in an interview with Threewide. The heat as such was not a big problem for him, would did bother him most was that especially the pedals became very hot. „My feet were burning. I think that is an issue for a couple of guys here. But actually it didn’t take so much time after the racewhen I was back to basic. Maybe it was because of the Safety Car, but I can feel like I’ll also survive the second race.“

In Race 2 of the Elite 1 on Sunday, the Swede started from P6. After a good start he lost some spots due to a little mistake in turn 10. He had to work himself through the field and was able to finish on P8, which meant another Top10-finish for the Swede.

For Graffs teammate Freddie Hemborg, the weekend did not start off too well. In the qualifying of the Elite 2 he was only on P15. In Race 1 he could improve and in the end he was able to finish in the Top10 on P9. „The race was a little bit bumpy, but I ended up 9th from P15, I think it was good“, said Hemborg. His fastest lap time put him on P12 for Race 2. „Race 2 was pretty good. I was about 6 seconds behind the car in front of me and maybe 8 seconds in front of the car behind me. So I had a pretty good race. I had a little problem with the heat, as it was very hot down the pedals.“

It’s the first season for Freddie Hemborg in the NASCAR Whelen Euro Series. In last couple of years he was driving in the V8 Thunder, just like his teammate Alexander Graff did. „I’m pretty used to this kind of cars. Together with my teammate Alexander, I drove the same cars in Sweden for maybe 8 to 10 years. Of course it’s a new kind of car anyhow, bigger tires for example, but I think I can get better and better.“

 

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