Vartiainen mit bestem Saisonergebnis in Brands Hatch

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Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

(English version below) Nach einem unglücklichen Start in die Saison 2019 der Nascar Whelen Euro Series, konnte Jesse Vartiainen beim American Speedfest in Brands Hatch mit dem Chevrolet Camaro mit der #2 von Alex Caffi Motorsports sein bisher bestes Saisonergebnis erzielen.

Jesse Vartiainen fährt in diesem Jahr seine erste komplette Saison in der Nascar Whelen Euro Series. 2018 hatte er in Hockenheim bereits einen relativ erfolgreichen Gaststart für das italienische Team rund um Alex Caffi mit Platz 11 und Platz 6, regulär fuhr er aber noch in der nordeuropäischen V8 Thunder. Trotz einiger Gemeinsamkeiten, muss er in diesem Jahr viel lernen. „Sehr viel ist neu für mich, sämtliche Strecken sind neu für mich. In der Whelen werden andere Reifen gefahren, bisher bin ich immer Niederquerschnittsreifen gefahren, hier haben die Reifen einen deutlich höheren Querschnitt“, sagt Vartiainen.

Bei den bisherigen Rennen in Valencia und Franciacorta lief es für den Finnen eher durchwachsen. In Valencia konnte er beide Rennen nicht beenden, in Franciacorta reichte es im ersten Rennen nur für den 19. Platz. Im zweiten Rennen hatte er erneut Probleme und wurde nur als 26. gewertet. In Brands Hatch hoffte man darauf, dass die Pechsträhne endlich endet.

Allerdings lief es auch am Freitag in Brands Hatch nicht wirklich rund für den Finnen. „Am Freitag konnte ich gar nicht fahren, wir hatten Probleme mit dem Getriebe. Dafür waren die Zeiten am Samstag aber überraschend gut. Im Qualifying lief es direkt gut und ich konnte mich für die Super Pole qualifizieren“, so Vartiainen. Mit dem elften Platz erzielte er sein bestes Trainingsergebnis.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Im Rennen konnte er die gute Pace des Caffi-Autos bestätigen. Gestartet von P11 konnte er in den ersten Runden mehrere Plätze gutmachen und war auf P8, als das Safety Car auf die Strecke kam. Beim Restart kam es zu einer Kollision zwischen André Castro in der #24 und Myatt Snider in der #48. Vartiainen musste über die Wiese ausweichen und fiel bis auf den 16. Platz zurück. In den folgenden Runden konnte er sich wieder bis auf den 11. Platz nach vorne arbeiten, durch eine leichte Kollision in der letzten Runde verlor er aber wieder 2 Plätze und kam nur auf dem 13. Platz ins Ziel. „Im Rennen lief es ziemlich gut bis zum Safety Car, aber beim Restart wurde es eng und es gab mehrere kleine Kollisionen. Kurz vor Rennende war ich in eine verwickelt. Als Fazit könnte man sagen, dass es am Anfang richtig gut lief und gegen Ende immer schlechter wurde.“ Am Ende konnte er von den Strafen gegen Nicholas Risitano in der #8 und Scott Jeffs in der #90 profitieren und wurde als 11. gewertet.

Am Sonntag startete der sympathische Finne vom 13. Platz. „Am Anfang konnte ich mich verbessern und Plätze gutmachen. Danach ging es aber weder vor noch zurück. Dann kam das Safety Car und hat die Reihenfolge erneut über den Haufen geworfen. Ich hatte es noch geschafft einen Platz gutzumachen“, sagte Vartiainen. Am Ende sah er als elfter die schwarz-weiß karierte Flagge und erzielte damit sein bestes Saisonergebnis. „Es ist recht schwer zu überholen, ich bin einfach nicht an den anderen vorbeigekommen. Ich muss sagen, mit etwas mehr Speed könnten wir noch weiter vorne landen.“

Ob Vartiainen und dem Team gelingt, den Speed zu finden, wird sich beim nächsten Rennen der Nascar Whelen Euro Series im Autodrom Most am 29. und 30. Juni zeigen.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide
Credits: Nina Weinbrenner/Threewide
English version:

After a rather unlucky start into the season 2019 of the Nascar Whelen Euro Series, Jesse Vartiainen reached his best results in this season at Brands Hatch with his #2 Chevrolet Camaro of Alex Caffi Motorsports.

In 2019 Jesse Vartiainen starts in his first complete season in the Nascar Whelen Euro Series. Last year he had a guest start for the italian team of Alex Caffi in Hockenheim, where he did quite well with P11 and P6. In addition to the race in Hockenheim, Vartiainen was competing in the Northern European V8 Thunder. Despite some similarities, there is a lot he has to learn this season. „There’s a lot that is new to me, all tracks are new. I’m used to low profile tires, but here we use high profile tires“, said Jesse Vartiainen.

So far the rounds in Valencia and Franciacorta had not been successful for the Finn. In both races in Valencia he was experiencing problems and could not finish the races. In Franciacorta he could finish the first race, but was only on P19. In the second race he again had problems and was in the end classified on P26. He was hoping to end his losing streak at Brands Hatch.

However, the weekend did not start as planned for the Finn. „On Friday I couldn’t make a single lap due to problems with the gearbox. But on saturday, my lap times were surprisingly good. In qualifying it went well right from the beginning and I qualified for the Super Pole“, Vartiainen said. With P11 he reached his best result in qualifying in this season.

In the first race he could confirm the good speed of the #2. He started from P11 and within the first laps he could overtake some other cars and was on P8 when the safety car came out. After the restart André Castro in the #24 turned Myatt Snider in the #48 in Druids and Vartiainen avoided contact by driving through the green. He lost 8 spots and found himself on P16. In the following laps he managed to move up to P11 again, but in the last lap he lost 2 spots again and finished on P13. „The race went quite well until the safety car came out. After the restart there were some collisions. In the last lap I had contact with another car. One could say that in the beginning everything was good and in the end it just went worse.“ He could benefit from the penalties against Nicholas Risitano with the #8 and Scott Jeffs with the #90 and was classified on P11 at the end of the day.

The friendly Finn started from P13 in the second race. „At the beginning I could improve a bit. But at some point one could neither gain nor loose a spot. Than again the safety car came out and mixed up the order again. I managed to gain one spot afterwards“, said Vartiainen. In the end he finished on P11, his best result in 2019. „It’s quite hard to overtake, I simply couldn’t pass the others. I have to say, with a little more speed we could be even further up.“

The next round of the Nascar Whelen Euro Series at the Autodrom Most on June 29 and 30 will prove whether Vartiainen and his team will find the missing speed.

 

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