Matthias Hauer mit durchwachsenem Wochenende in Brands Hatch

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Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Whelen-Rückkehrer Matthias Hauer startete in Brands Hatch im Chevrolet Camaro mit der Startnummer 64 des Teams Speedhouse Racing von Lucas Lasserre in der Elite 2.

Für den Deutschen Matthias Hauer lief das erste Rennen der Elite 2 nicht optimal. Er startete vom vorletzten Platz und bereits in der 2. Runde kam es zu einer Berührung mit der Startnummer 78 von Braxx Racing. „In der dritten Kurve wollte ich links an Jerry de Weerdt vorbei. Ich hab aber ein bisschen spät gebremst, was mein Fehler war, und wir hatten Kontakt“, sagte Hauer nach dem Rennen. Durch den Fehler des Deutschen drehte sich de Weerdt und nahm den Außenspiegel von Hauer mit. In den nächsten Runden konnte Hauer wieder ein paar Plätze gut machen, hatte aber nicht nur mit dem fehlenden linken Außenspiegel zu kämpfen. „Plötzlich wurde es sehr still im Auto, ohne Funk und ohne Spiegel wäre ich an die Box gekommen“, so Hauer. Dazu kam es aber nicht mehr. Beim Versuch einem anderen Auto Platz zu machen, verschätzte er sich und landete in der Rechtskurve vor Start/Ziel in der Mauer. „Ich habe viel Einsatz gezeigt, aber leider nur mit mäßigem Erfolg. Dafür habe ich viel Staub aufgewirbelt und die Fans haben geklatscht, als ich aus dem Auto gewunken habe.“ Nach dem Rennen gab es eine Aussprache mit Jerry de Weerdt.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide

Auch im zweiten Rennen am Sonntag war Hauer vom Pech verfolgt. Er startete wieder hinten, dieses Mal von Platz 24. Von seinem Spotter und Teambesitzer Lucas Lasserre bekam er die Vorgabe, sauber zu fahren und es nicht zu übertreiben. „Das habe ich auch brav gemacht und mich nach dem Start an meinen Vordermann gehängt. So bin ich einige Plätze nach vorne gekommen“, sagte Hauer. „Nach dem Restart ist dann leider die Öltemperatur angestiegen und ich musste kurz vor Ende aufgeben, um den Motor nicht zu überhitzen.“

Obwohl das Wochenende in England von den Ergebnissen her durchwachsen war, ist Hauer trotzdem zufrieden. „Ich habe seit letztem Jahr viel dazu gelernt. Wichtig ist mir, dass ich sauber fahre, die Anerkennung vom Team habe und dass es den Fans gefällt. Die englischen Fans sind super!“

Bei den Rennen in Hockenheim und Zolder wird Hauer erneut den Chevrolet Camaro mit der #64 von Speedhouse Racing pilotieren.

Credits: Nina Weinbrenner/Threewide
Credits: Nina Weinbrenner
 

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