Prinz von Brands Hatch: Das dexwet-df1 racing Team feiert historischen Doppelsieg

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Credits: Nina Weinbrenner / Threewide

Press Release dexwet df1 Racing Team Brands Hatch / GB
(English Version below)

Credits: dexwet DF1 Racing

Die Rennen der NASCAR Whelen Euro Series im britischen Brands Hatch am vergangenen Wochenende werden in die Geschichtsbücher der Serie eingehen. Lasse Sörensen gewann für dexwet-df1 racing gleich beide Elite2-Rennen und krönte sich so zum Prinzen von Brands Hatch. Im ersten Lauf am Samstag schrieb der Däne NWES-Geschichte.

Im Qualifying der Elite2 schaffte es Sörensen nicht, eine Zeit zu setzen, weshalb der EuroNASCAR-Rookie von ganz hinten in den ersten Lauf starten musste. Die Aussichten waren also getrübt, aber dann überraschte der Däne mit einer unvergesslichen Leistung: Der ehemalige Formel-4-Champion überholte in dem 30 Runden langen Rennen das gesamte Feld, bestehend aus 27 Autos, und sicherte sich so Platz eins.

Credits: Nina Weinbrenner / Threewide

Sörensen startete von Platz fünf in das zweite Rennen in Brands Hatch. Wieder überzeugte er mit seinem starken, fehlerfreien Fahrstil und gewann auch das Sonntagsrennen in Brands Hatch. Da Sörensen auch als Rookie gewertet wird, hat er zusätzlich auch beide Rennen in der Rookie Trophy auf Platz eins beendet. Seine Leistungsbilanz nach nur vier Starts in der Elite2 kann sich sehen lassen: Er holte bisher drei Siege und einen dritten Platz. Beim Saisonstart in Valencia war er noch nicht am Start und dennoch ist Sörensen in der Elite2-Gesamtwertung bereits Fünfter.

„Es war einfach ein unglaubliches Wochenende“, sagt Sörensen. „Als ich in das Auto gestiegen bin, habe ich niemals an den Sieg geglaubt. Ich wäre mit einem Top-10-Ergebnis im ersten Lauf total zufrieden gewesen. Natürlich hatte ich auch etwas Glück (Es gab einen technischen Defekt am Wagen des bis dahin führenden Florian Venturi), aber das gehört im Rennsport dazu – gerade wenn du von ganz hinten starten musst. Ich danke meinem großartigen Team dexwet-df1 racing und meinem Sponsor flexlease.nu für die großartige Unterstützung. Im zweiten Lauf musste ich die Ellenbogen auspacken. Mir wurde vorher gesagt: ‚Rubbing is racing‘ und so bin ich den Lauf auch angegangen. Ich habe Castros Fehler ausgenutzt und habe mich vorbei geschoben. Ich bin stolz, zum Prinzen von Brands Hatch gekrönt worden zu sein.“

Sörensen fuhr in Großbritannien zusätzlich erstmals in der Elite1-Division und holte beim zweiten Lauf einen soliden zehnten Platz, was gleichzeitig sein erstes Top-10-Resultat in der Topdivision der NASCAR Whelen Euro Series war.

Credits: Michael Großgarten

Für Justin Kunz war der NASCAR GP von Großbritannien eine Achterbahn der Gefühle. Nach einem soliden zehnten Platz im Qualifying hoffte der Deutsche auf eine Topplatzierung im ersten Lauf. Er war stark unterwegs und auf Podiumskurs, als die Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe gegen den Deutschen aussprach. Beim Start musste Kunz Advait Deodhar vor der Startlinie überholen, um ihm auszuweichen, da sich der Inder verschaltet hatte. Dafür wurde der Fahrers des dexwet-df1 Tigers bestraft. Anstelle eines möglichen Podiums sprang nur Platz acht heraus. Immerhin schaffte es Kunz, sich mit vielen starken Überholmanövern zurück in die Top 10 zu kämpfen.

Im zweiten Lauf startete Kunz von Platz elf. Jedoch kam er auf keinen grünen Zweig und beendete das Rennen auf Platz 14. In der Gesamtwertung teilt sich Kunz nach dem dritten EuroNASCAR-Event in der Saison 2019 den fünften Platz mit seinem Teamkollegen Sörensen und Myatt Snider. Beide Dexwet-Piloten haben nur 38 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer und damit noch alle Chancen auf den Titel.
„Mit dem Wochenende bin ich natürlich nicht ganz zufrieden“, sagt der 21-Jährige, der bereits 41 Elite2-Rennen auf dem Buckel hat. „Im Qualifying war ich glücklich, dass wir 20 Minuten Zeit hatten, weil mir Trainingszeit fehlte. In Q1 war ich Dritter. Für die Superpole haben wir versucht, das Auto weiter zu optimieren. Leider trat der gewünschte Effekt nicht ein, weshalb nur Platz zehn drin war. Der Start ins erste Rennen war ein Desaster: Advait war vor mir und er war sehr langsam unterwegs. Ja, ich habe vor der Linie überholt, aber er war wie eine Wand vor mir. Ich habe mit dem Manöver ganz einfach einen Unfall verhindert. Die folgende Durchfahrtsstrafe hat mir natürlich mein Rennen zerstört. Immerhin habe ich es geschafft, wieder auf Platz acht vorzufahren.“

„Für das zweite Rennen waren wir eigentlich sehr optimistisch. Leider beendete ich den Lauf nur auf Platz 14 und ich bin damit natürlich nicht zufrieden. Jetzt blicke ich auf Tschechien. Das Autodrom Most liegt mir richtig gut. Glückwunsch an Lasse, der ein starkes Wochenende hingelegt hat. Hut ab vor diesem Mordskerl, der macht seinen Job richtig gut.“

Ellen Lohr erwischte in Brands Hatch ein durchwachsenes Wochenende. Nach einem schwierigen Qualifying und Platz 21 im ersten Lauf kämpfte sie im zweiten Rennen lange um einen Podestplatz in der stark besetzten Challenger Trophy, bevor sie fünf Runden vor Schluss durch einen Ausritt ins Gras zurückgeworfen wurde. An ihre Podiumsergebnisse aus Italien konnte Lohr in England nicht anknüpfen.

Das Team von dexwet-df1 racing hatte noch einen weiteren Grund zum Feiern: Stellvertretend für das ganze Team wurde Norbert Walchhofer der Pokal für den besten Rennstall des NASCAR GP von Großbritannien 2019 überreicht.

Die NASCAR Whelen Euro Series reist weiter und wird vom 28. bis 30. Juni 2019 am Autodrom Most in der Tschechischen Republik sein, wo erstmalig die OMV MaxxMotion NASCAR Show
stattfindet. Das Team dexwet-df1 racing hofft, dort weitere wichtige Punkte in den verschiedenen Meisterschaften zu sammeln.

 

Credits: Michael Großgarten

The races of the NASCAR Whelen Euro Series at Brands Hatch last weekend will get a special place in the history books of the series. Lasse Soerensen won both Elite2 races for dexwet-df1 racing and crowned himself Prince of Brands Hatch. In the first race on Saturday, the Dane wrote NWES history.

In the qualifying of the Elite2, Soerensen did not manage to set a time, which is why the EuroNASCAR rookie had to start the first race from the very back. The team did not expect a top result, but then the Dane surprised with an unforgettable performance: The former Formula 4 champion overtook the entire field of 27 cars in the 30 lap race and a grabbed the first place.

Soerensen started fifth in the second race at Brands Hatch. Again he convinced with his strong, flawless driving style and also won Sunday’s Brands Hatch race. As Soerensen is also classified as a rookie, he also finished both races in the Rookie Trophy on first place. His numbers after only four starts in the Elite2 are impressive: So far he has clinched three victories and a third place. Despite he wasn’t able to race at the season opener at Valencia, Soerensen is already fifth in the Elite2 overall standings.

„It was an incredible weekend,“ said Soerensen. „When I got into the car I never believed that I would win. I would have been totally satisfied with a top 10 result in the first race. Of course I was a bit lucky (Florian Venturi, who was leading, had technical issues), but that’s part of racing – especially when you have to start from the back. I thank my great team dexwet-df1 racing and my sponsor flexlease.nu for the great support. In the second run I had to use my elbows. I was told before: ‚Rubbing is racing‘ and that was my attitude. I took advantage of Castro’s mistake and passed him quickly. I’m proud to have been crowned Prince of Brands Hatch.“

Soerensen took double duties in England starting also in the Elite1 division. He grabbed a solid tenth place in the second race, which was also his first top-10 result in the top division of the NASCAR Whelen Euro Series.

For Justin Kunz, the NASCAR GP UK was a roller coaster of emotions. After a solid tenth place in qualifying, the German hoped for a top finish in the first run. He showed a strong performance and was on his way to the podium when the race control announced a drive-through penalty. At the start of the race Kunz had to overtake Advait Deodhar right before the starting line to avoid a crash. The Indian race driver missed a gear. The driver of the dexwet-df1 tiger was punished for this. Instead of a possible podium, he was only able to finish eighth. After all, Kunz managed to fight his way back into the top-10 with several strong passes.

In the second race Kunz started from eleventh place. However, he didn’t get into rhythm and finished the race in 14th place. After the third EuroNASCAR event in the 2019 season, Kunz shares fifth place overall with his team mate Soerensen and Myatt Snider. Both Dexwet drivers are only 38 points behind the overall Elite2 championship leader. Both still have every chance of winning the title.

„Of course, I’m not quite satisfied with the weekend,“ told the 21-year-old, who already has 41 Elite2 races on his back. „In qualifying I was happy that we had 20 minutes because I lacked practice time. I was third in Q1. For Superpole we tried to further optimise the car. Unfortunately, the desired effect didn’t happen, which is why I only finished tenth. The start into the first race was a disaster: Advait was ahead of me and he was very slow. Yes, I overtook in front of the line, but he was like a wall in front of me. I simply prevented an accident with this manoeuvre. The following drive-through penalty destroyed my race. After all, I managed to move up to eighth again.“

„We were actually very optimistic for the second race. Unfortunately I only finished 14th and of course I’m not satisfied with that. Now I’m looking forward to the races at the Czech Republic. I really like the Autodrom Most. Congratulations to Lasse, who had a strong weekend. Hats off to this awesome guy, he’s doing a really good job.“

Ellen Lohr experienced a tough weekend at Brands Hatch. After a difficult qualifying session and 21st place in the first race, she fought for a podium finish in the second race in the very competitive Challenger Trophy before getting on the grass five laps before the end of the race. Lohr was unable to build on her podium results in Italy.
The dexwet-df1 racing team had another reason to celebrate: Norbert Walchhofer, representing the entire team, was given the trophy for the best NASCAR GP UK team in 2019.

The NASCAR Whelen Euro Series moves on and will visit the Autodrom Most in the Czech Republic on June 28-30, where the OMV MaxxMotion NASCAR Show will take place for the first time. The team dexwet-df1 racing hopes to collect more important points in the different championships

Credits: dexwet DF1 Racing
 

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