Frederic Gabillon nach starkem Rennen zurück in der Victory Lane

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Der Franzose holt seit Tours 2018 seinen ersten Sieg in der ELITE 1 Division

Frederic Gabillon hat in Brands Hatch in der sechsten Runde der ELITE 1 Division den Weg zurück in die Victory Lane gefunden. Der Franzose führte die meisten der 38 Runden auf dem 1,9 Kilometer langen Indy Kurs an. In seinem RDV Competition Chevrolet verteidigte er sich brillant gegen Stienes Longin.

RESULTS: ELITE 1 ROUND 6 (https://www.euronascar.com/wp-content/uploads/sites/29/2019/06/Nascar-Elite-1-Classification-2.pdf)

Gabillon startete von der Pole-Position, verlor seine Führung aber in Kurve 2 an Loris Hezemans, der von Rang zwei aus gestartet war. Der Niederländer zog an der Spitze davon, wurde dann aber vom Safety-Car eingefangen. Mauro Trione blieb in der Paddock Hill Bend strecken und musste aus dem Kiesbett befreit werden.

Der folgende Restart war der Wendepunkte des Rennens. Hezemans ging etwas zu früh auf das Gas und musste deshalb eine Strafe absitzen. Gabillon übernahm die Führung an der Spitze und legte einen zweiten guten Restart hin. Jennifer Jo Cobb war in Clearways von der Strecke abgekommen.

Gabillon zeigte eine starke Leistung und verteidigte seine Führung mit allen Mitteln. Er kam trotz des enormen Drucks von Longin als erstes ins Ziel. Die beiden trennten gerade einmal 0,284 Sekunden. Es war Gabillons zwölfter NWES und zweiter Brands-Hatch-Sieg in seinem 78. Euro NASCAR ELITE 1 Start.

“Das Auto war schwierig zu handeln”, sagt Gabillon. “Ich hatte etwas Glück, gestern die schnellste Runde gefahren zu sein, aber ich werde mich nicht beschweren. Es ist immer gut, auf einer Strecke wie dieser von vorne zu starten. Ich freue mich, zurück in der Victory Lane zu sein, aber dennoch haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns. Wir müssen herausfinden, warum wir nicht die Pace haben, die wir brauchen.”

Longin wurde wieder Zweiter. Am Samstag hatte er den Sieg um Haaresbreite verpasst. Am Sonntag war der PK Carsport Fahrer stark unterwegs, aber dennoch schaffte er es nicht, Gabillon zu überholen. Er sicherte sich wichtige Punkte für die Meisterschaft. In diesem Jahr hat der Belgier bereits vier Rennen auf dem zweiten Platz beendet.

Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

“Es war ein forderndes Rennen mit einem starken Fred an der Spitze”, sagt Longin. “Er hat hart verteidigt und keinerlei Fehler gemacht, weshalb ich nicht an ihm vorbei kam. Ich muss weiterhin auf meinen ersten ELITE 1 Division Sieg warten. Ich habe aber wichtige Punkte für die Meisterschaft geholt, das macht mich glücklich.”

Alon Day, der am Sonntag das Rennen gewonnen hat, wurde nach einem intensiven Kampf um den verbleibenden Podiumsplatz Dritter. Der Israeli holte an diesem Wochenende die meisten Punkte. Er wurde damit zum “König von Brands Hatch” gekrönt und mit dem “Fastest Driver Award” von Tijey ausgezeichnet. Der CAAL Racing Pilot führt die ELITE 1 Division mit 19 Punkten Vorsprung auf Longin an.

Alexander Graff war von Platz sieben gestartet und landete letztendlich auf Platz vier. Es war das erste Top-5-Ergebnis des Schweden in der Saison 2019. Der dreimalige Euro NASCAR Champion Ander Vilarino rundete die Top 5 ab. Der Spanier war von Platz acht aus gestartet. Sein Teamkollege und ehemaliger Brands-Hatch-Sieger Romain Iannetta wurde Sechster.

Vorjahressieger Gianmarco Ercoli gewann die Junior Trophy auf Platz sieben. Er kam vor Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve ins Ziel, der von Platz elf aus in seinem Go Fas Racing Chevrolet Camaro viele Plätze gut gemacht hatte. Nicolo Rocca hatte sich nach einem Kontakt mit seinem Teamkollegen Longin im Kampf um Platz zwei früh im Rennen gedreht. Er kämpfte sich auf Platz neun zurück.

Lasse Sörensen hat ein weiteres starkes Comeback hingelegt: Erst am Samstag war der Däne in der ELITE 2 Division von ganz hinten bis an die Spitze vorgefahren. Im ELITE 1 Rennen reichte es von Startplatz 28 für Platz zehn. Es war sein erstes Top-10-Resultat in der Euro NASCAR Topdivision. Er komplettierte das Junior Trophy Podium hinter Ercoli und Rocca.

Auch Francesco Sini überzeugte mit einem starken Comeback. Der Fahrer des Solaris Motorsport Chevrolet Camaro startete vom letzten Platz, weil der Motor gewechselt werden musste. Er zeigte einige starke Überholmanöver und landete auf Platz elf.

Henri Tuomaala gewann den Kampf im Mittelfeld und sicherte sich so den Sieg in der Challenger Trophy. Der Memphis Racing Fahrer wurde 16. und besiegte so Dario Case, der in der Sonderwertung auf Platz zwei landete. Kenko Miura rundete das Challenger Trophy Podium ab. Der Japaner landete vor Simone Laureti und Ellen Lohr.

Die ELITE 1 Division wird am 29. und 30. Juni erstmals am Autodrom Most zu sehen sein. Es ist das erste Rennen der NASCAR Whelen Euro Series in Osteuropa. Das Qualifying und die Rennen werden live auf Fanschoice.tv, dem NASCAR Whelen Euro Series YouTube-Kanal, der Euro NASCAR Facebook-Seite, Motorsport.tv, der Webseite von MotorvisionTV und vielen weiteren Webseiten sowie Social-Media-Seiten auf der Welt übertragen.

 

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