Podium Jubel bei dexwet-df1 Racing in Italien

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Credits: Michael Großgarten

Der Däne Lasse Sörensen gewinnt bei seinem ersten Start in der EuroNASCAR

Credits: Michael Großgarten

(English Version Below)

Lasse Sörensen hat dexwet-df1 racing am Autodromo di Franciacorta in die „Victory Lane“ gebracht. Der Däne siegte gleich im ersten Elite2-Rennen seiner Karriere. Sein Teamkollege Justin Kunz zeigte in Italien im Grünen Tiger mit der Startnummer 99 ebenfalls eine starke Leistung. Advait Deodhar sicherte sich in der Elite2 sein zweites Top-5-Ergebnis in der Saison 2019. In der Elite1 holte Ellen Lohr ihren ersten Sieg in der Challenger Trophy.

Im Elite2-Rennen am Samstag stand Sörensen in der ersten Startreihe. In der ersten Kurve fiel der 22-Jährige jedoch auf Platz drei zurück. In der fünften Runde wurde es erstmals dramatisch: Florian Venturi fiel in Führung liegend aus. Somit war der Weg für Sörensen frei, der keinerlei Fehler machte, Andre Castro überholte und so den Lauf gewann. Es war der erste Sieg für den Rennstall als Werksteam des Filterspezialisten Dexwet. Im zweiten Lauf fuhr Sörensen mit Platz drei wieder auf das Podium.

„Es war ein großartiges Wochenende“, sagt Sörensen. „Am Anfang haben wir Schwierigkeiten gehabt, das richtige Setup zu finden. Wir haben aber hart weitergearbeitet und letztendlich sind wir, wie der Erfolg zeigt, mit den Topfahrern gleichgezogen. Ich freue mich, dass wir den Sieg geholt haben. Wir hatten zwar etwas Glück, aber ich war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Ich bin stolz auf das Team und danke meinen Sponsoren flexlease.nu und Saphe. Ich bin wirklich stolz auf die Leistung bei meinem NASCAR-Debüt. Ich denke, dass wir in Brands Hatch noch stärker sein werden.“

Justin Kunz erwischte ebenfalls ein starkes Wochenende in Franciacorta. Im Qualifying setzte der Deutsche mit Platz sieben gleich ein Ausrufezeichen. Seine schnellste Runde wurde ihm wegen der Missachtung der Tracklimits gestrichen. Im ersten Lauf fuhr der Rennfahrer aus Appenweier bis auf Rang vier vor. Im zweiten Lauf reichte es für einen soliden siebten Platz. In der Gesamtwertung liegt Kunz nach dem zweiten Event der Saison 2019 auf einem starken vierten Rang.

„Ich war die ganze Woche über krank und deshalb nicht bei 100 Prozent“, erklärt Kunz. „Aufgrund des Crashs in Valencia mussten wir auf ein neues Auto setzen. Hier mussten wir erst einmal lernen, mit den neuen Teilen umzugehen. In den Trainings haben wir viel ausprobiert und sind leider nicht auf einen grünen Zweig gekommen. Nach viel Arbeit haben wir es doch geschafft, ein gutes Auto für das Qualifying hinzustellen.“

„Meine beste Zeit wurde wegen der Tracklimits leider gestrichen, das habe ich anders gesehen. Glücklicherweise sind wir im Rennen Vierter geworden. Mit den Ausfällen und Safety-Car-Phasen war aber auch etwas Glück dabei, weil es hier so schwierig ist, zu überholen. Im zweiten Rennen bin ich hinter Bert Longin stecken geblieben. Zum Glück gab es eine Situation, in der ich vorbeihuschen konnte. Deshalb war nur Platz sieben drin. Wir haben aber bewiesen, dass wir gewinnen können. Ich freue mich riesig für Lasse, der seinen ersten Sieg geholt hat.“

In der Elite1 ging Lohr nach ihrem heftigen Unfall in Valencia wieder auf Punktejagd. Gleich im ersten Rennen hatte sie erneut eine Begegnung mit Mauro Trione, der in Spanien ebenfalls heftig in die Mauer eingeschlagen war. Er überschlug sich und touchierte dabei die Motorhaube des Chevrolet Camaro mit der Startnummer 99. Dieses Mal war der Schaden jedoch gering.

Im ersten Lauf kam die Wahl-Monegassin auf Rang 21 und damit Platz zwei in der Challenger Trophy ins Ziel. Im zweiten Lauf lieferte sich Lohr intensive Zweikämpfe und machte dabei elf Positionen gut. Sie überquerte die Ziellinie auf Platz 14 und schnappte sich so den Sieg in der Challenger Trophy.

„Für mich war es ein sehr erfreuliches Wochenende“, sagt Lohr. „Ich habe mir durch einige intensive Zweikämpfe den nötigen Respekt verschafft. Der 14. Platz war ein wirklich großartiges Ergebnis. Wenn ich die Challenger Trophy gewinne, bekomme ich ein Rennen in den USA als Preis. Das motiviert mich wirklich sehr. Mit einem Sieg und einem Podium habe ich in dieser Wertung einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. In Brands Hatch möchte ich noch weiter nach vorne fahren. Dafür muss ich vor allem im Qualifying bessere Resultate einfahren.“

In Italien hat sich dexwet-df1 racing nach dem Rennen am Samstag von Christophe Bouchut aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung getrennt. Wir halten fest, dass unsere Fahrzeuge immer die technische Kontrolle der NASCAR Whelen Euro Series bestanden haben. Sowohl die Sicherheitsüberprüfung als auch die technische Abnahme des Autos mit der Nummer 66 fiel nach dem Sieg von Sörensen positiv aus. Unsere Rennautos sind sicher und entsprechen vollkommen dem Reglement der EuroNASCAR.

Die nächsten Rennen der NASCAR Whelen Euro Series finden am 1. und 2. Juni im britischen Brands Hatch statt. Das Team von dexwet-df1 racing will dort auf die Erfolge in Italien aufbauen

Credits: dexwet df1 racing

Podium celebrations for dexwet-df1 racing in Italy

The Dane Lasse Sorensen wins in his first EuroNASCAR start

Lasse Sorensen has brought dexwet-df1 racing back to „Victory Lane“ at the Autodromo di Franciacorta. The Dane won the first ever Elite2 race in his career. His team mate Justin Kunz also showed a strong performance in Italy in the #99 Green Tiger. Advait Deodhar grabbed his second top-5 result in the 2019 Elite2 season. In the Elite1, Ellen Lohr clinched her first Challenger Trophy win.

Sorensen started from the front row in the Elite2 race on Saturday. The 22-year-old dropped back to third place in the first corner. In the fifth lap drama struck: Florian Venturi was the leader of the race but had to retire early. This cleared the way for Sorensen, who made no mistakes, overtook Andre Castro and won the race. It was the first victory for the racing team as a factory outfit of the filter specialist Dexwet. In the second race, Sorensen was third grabbing his second consecutive podium.

„It was a great weekend,“ said Sorensen. „At the beginning we had difficulties finding the right setup. But we continued to work hard and in the end, as the success shows, we were there with the top drivers. I’m happy that we clinched the victory. We were lucky, but I was at the right place at the right time. I am proud of the team and thank my sponsors flexlease.nu and Saphe. I’m really proud of the performance on my NASCAR debut. I think we will be even stronger at Brands Hatch“.

Justin Kunz also had a strong weekend at Franciacorta. In qualifying the German ended up seventh. His fastest lap was deleted due a track limit infringement. In the first race the driver from Appenweier finished fourth. In the second race he grabbed a solid seventh place. After the second event of the 2019 season, Kunz sits fourth in the overall Elite2 standings.

„I was sick the whole week and therefore not at 100 percent,“ Kunz explained. „Due to the crash at Valencia we had to rely on a new car. We first had to learn how to handle the new parts. We tried a lot in the practice sessions but we didn’t find the right way. After a lot of work we managed to put up a good car for qualifying.“

„My best time was unfortunately canceled because of the track limits. I don’t agree with that. Luckily we finished fourth in the race. But due to the retirements and safety car phases there was also some luck because it’s so difficult to overtake here in Italy. In the second race I got stuck behind Bert Longin. Fortunately, there was a situation where I could pass. In the end I finished seventh. We proved that we can win. I’m really happy for Lasse, who clinched his first victory.“

In the Elite1 Lohr again went for points after her heavy accident at Valencia. In the very first race she had another little crash with Mauro Trione, who had also went into the wall in Spain. He flipped and touched the bonnet of the #99 Chevrolet Camaro, but this time there was just minor damage.

In the first race, the Monegasque of her choice finished 21st and thus second     in the Challenger Trophy. In the second Elite1 race Lohr gained up eleven positions. She crossed the finish line 14th and grabbed the victory in the Challenger Trophy.

„I enjoyed every second of this weekend,“ said Lohr. „I gained the necessary respect with some intense duels. The 14th place was a really great result. If I win the Challenger Trophy, I get a race in the US as a prize. That really motivates me a lot. With a victory and a podium I made an important step forward in this classification. At Brands Hatch I want to collect even more points. For this I have to achieve better results, especially in qualifying.“

During the race weekend in Italy dexwet-df1 racing parted immediately with Christophe Bouchut on Saturday after the race for personal reasons. We note that our cars always passed the technical control of the NASCAR Whelen Euro Series. Both the safety and the technical inspection of the #66 car after the victory of Sorensen were positive. Our racing cars are safe and fully comply with the EuroNASCAR regulations.  

The next races of the NASCAR Whelen Euro Series will take place at Brands Hatch on 1-2 June. The team of dexwet-df1 racing wants to build on the successes in Italy.

 

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