Bouchut, Deodhar und Kunz stürmen in Valencia in die Top 10 – Lohr mit Crash

0
142
Credit: Tom Rengelshausen / dexwet df1 Racing

Die drei Fahrer des Dexwet Werksteams überzeugten beim EuroNASCAR-Saisonauftakt mit soliden Leistungen – Ellen Lohr wurde in einen heftigen Crash verwickelt

(English Version below)

Der Saisonauftakt der NASCAR Whelen Euro Series im spanischen Valencia am Circuit Ricardo Tormo war für dexwet-df1 racing eine Achterbahn der Gefühle. Während Christophe Bouchut (#66 Chevrolet Camaro), Justin Kunz (#99 Chevrolet Camaro) und Advait Deodhar (#66 Chevrolet Camaro) mit jeweils einem Top-10-Ergebnis glänzten, musste NWES-Debütantin Ellen Lohr (#99 Chevrolet Camaro) einen Rückschlag hinnehmen.
Im privaten Training am Donnerstag gab es das erste Problem: der Motor des Camaros mit der Nummer 66 platzte. Deshalb musste Alina Loibnegger (#66 Chevrolet Camaro) ihr Debüt in der Elite Club Division verschieben. Alain Mosqueron (#99 Chevrolet Camaro) sicherte sich in der Gleichmäßigkeitsprüfung einen soliden fünften Platz. Das Team schaffte es rechtzeitig, den neuen Motor in die Startnummer 66 einzubauen, weshalb einem Start des Grünen Tigers in den Rennen der Elite1 und Elite2 nichts mehr im Wege stand.
Am Samstag setzte Justin Kunz mit seinem fünften Platz in der Superpole das erste Ausrufezeichen für das Werksteam des Filterspezialisten Dexwet. Der Deutsche aus Appenweier wurde im Rennen wegen einer Durchfahrtsstrafe jedoch nur im Mittelfeld gewertet. Deodhar, der von Position 13 in den ersten Lauf der Saison 2019 gestartet war, stürmte bis auf Rang fünf nach vorne und sicherte sich so das erste Top-5-Ergebnis seiner Karriere.

Credits: Threewide

Im zweiten Rennen war es Kunz, der einen starken Auftritt hinlegte und sich ein Top-10-Resultat holte. Der 21-Jährige zeigte in seinem Chevrolet eine solide Leistung und beendete das Rennen auf Rang neun. Für Kunz, der im Jahr 2018 sein Debüt in der NASCAR Gander Outdoors Truck Series gegeben hat, war es das 20. Elite2-Top-10-Resultat in seiner EuroNASCAR-Karriere. Deodhar musste das Rennen wegen eines Defekts frühzeitig aufgeben.
„Es war ein interessanter Start in die Saison 2019“, sagt Deodhar, der am Samstag den dritten Platz in der Rookie Trophy holte. „Leider ging es nicht gut los, weil am Donnerstag der Motor platzte. Das Team hat aber einen fantastischen Job gemacht und die ganze Nacht am Fahrzeug gearbeitet, um den neuen Motor einzubauen. Das erste Rennen war wirklich klasse und die Pace war sehr stark. Das Auto hat sich toll angeführt. Der fünfte Platz war ein fantastisches Resultat, genauso wie der dritte Rang in der Rookie Trophy. Am Sonntag sah es wieder gut aus, aber leider musste ich wegen eines Problems mit den Bremsen frühzeitig aufgeben. Insgesamt bin ich aber zufrieden und deshalb freue ich mich schon jetzt auf die Rennen in Franciacorta.“
„Die Trainings waren unsere ersten Erfahrungen mit dem neuen Fahrwerk und den neuen Reifen, weshalb uns noch keine Daten zur Verfügung standen“, so Kunz. „Am Freitagabend hat das Team es geschafft, das Auto zu verbessern, weshalb ich im Qualifying auf P5 gelandet bin. Das erste Rennen hat gut begonnen, aber dann wurde ich von einem Konkurrenten aufgehalten. Leider wurde ich dann noch für den Kontakt mit der Nummer 77 bestraft. Im zweiten Rennen hatte ich gleich zu Beginn einen kleinen Unfall. Trotzdem ist es mir gelungen, mit dem demolierten Auto bis auf Platz neun nach vorne zu fahren. Das war das Maximum, was ich herausholen konnte. Damit war ich zufrieden, aber dennoch hatte ich mir mehr erhofft. Im neuen Team fühle ich mich sehr wohl und ich freue mich auf das Rennen in Italien.“

Credits: Threewide

Während es in der Elite1-Division für Lohr nicht rund lief, erlebte Bouchut einen guten Samstag. Der 24h-Le-Mans-Sieger fuhr im Qualifying zwar in die Superpole, konnte im finalen Segment des Zeittrainings aber keine Zeit fahren. Im Rennen machte der Franzose einige Positionen gut, um letztendlich auf Platz neun ins Ziel zu fahren. Es war sein 17. Top-10-Ergebnis in der Topdivision der europäischen NASCAR-Meisterschaft. Im zweiten Rennen konnte Bouchut aufgrund von persönlichen Gründen nicht antreten.
Lohr erlebte ein schwieriges EuroNASCAR-Debüt: Die Wahl-Monegassin hatte im Qualifying einige Schwierigkeiten, weshalb nur ein Startplatz im hinteren Mittelfeld heraussprang. Im Rennen machte die einzige weibliche Siegerin in der DTM-Geschichte trotz technischer Probleme einige Positionen gut. Sie landete letztendlich auf Rang 23. Im zweiten Rennen wurde sie in einen heftigen Unfall verwickelt: Beim Start berührten sich Mauro Trione und Lohr, weshalb beide Fahrzeuge heftig in die Mauer einschlugen. Während beide Fahrer ohne Blessuren davonkamen, wurden die Fahrzeuge stark beschädigt.
„Es war kein einfacher Start in die Saison“, sagt Lohr. „Im ersten Rennen hatte ich in den ersten Runde einige schöne Kämpfe mit anderen Fahrern, aber leider hat sich ein Gummiteil in den Drüsen des Vergasers verfangen, weshalb ich einen deutlichen Leistungsverlust hatte. Ab diesem Moment bin ich leider alleine unterwegs gewesen und das ziemlich weit hinten. Das ist niemals einfach, aber dennoch hat es viel Spaß gemacht. Ich habe jeden Meter genossen und gelernt, mit dem Auto umzugehen. Darauf habe ich mich dann konzentriert. Im zweiten Rennen kam es dann zum Crash. Ich wusste sofort, dass es ein härterer Einschlag werden wird. Ich habe mich deshalb darauf vorbereiten können, indem ich die Hände vom Lenkrad genommen und den Körper in Spannung gebracht habe. Ich hoffe, dass das Team die Mammutaugabe gestemmt bekommt, das Auto bis Italien wieder aufzubauen. Ich bin glücklich, wie alle im Team nach dem Crash reagiert haben. Da hat sich die Herzlichkeit des Teams gezeigt und deshalb freue ich mich auf die nächsten Rennen.“

Credit: Threewide

Die nächste Runde der NASCAR Whelen Euro Series findet am 11. und 12. Mai am Autodromo di Franciacorta in Italien statt. Für die restliche Saison hat das Team in Valencia Lasse Sörensen unter Vertrag genommen. Er unterzeichnete einen Vertrag für zwei Jahre. In welchem Fahrzeug der Däne starten wird, wird alsbald bekanntgegeben

Quelle: Press Release Dexwet DF1 Racing

The NASCAR Whelen Euro Series season opener at the Circuit Ricardo Tormo at Valencia, Spain, was a roller coaster of emotions for dexwet-df1 racing. While Christophe Bouchut (#66 Chevrolet Camaro), Justin Kunz (#99 Chevrolet Camaro) and Advait Deodhar (#66 Chevrolet Camaro) each grabbed a top-10 result, NWES newcomer Ellen Lohr (#99 Chevrolet Camaro) suffered a setback.
In the private practice on Thursday the first problem occurred: The engine of the #66 Camaro blew up. Therefore Alina Loibnegger (#66 Chevrolet Camaro) had to postpone her debut in the Elite Club Division. Alain Mosqueron (#99 Chevrolet Camaro) secured a solid fifth place in the regularity based sessions. The team managed to install the new engine in the #66 car in time. The Green Tiger was ready to take part in the Elite1 and Elite2 races on Saturday and Sunday.
On Saturday Justin Kunz hit the spotlight and gained the fifth place in Superpole for the factory team of the filter specialist Dexwet. However, the German from Appenweier was only ranked in the midfield due to a drive-through penalty. Deodhar, who had started the first race of the 2019 season from 13th position, climbed up to fifth and secured the first ever top-5 result of his career.
In the second race it was Kunz who showed a strong performance and clinched a top-10 result. The 21-year-old impressed with a solid performance in his Chevrolet and finished ninth. Kunz, who made his debut in the NASCAR Gander Outdoors Truck Series in 2018, scored the 20th Elite2 top-10 result of his EuroNASCAR career. Deodhar had to retire in the second race due to technical issues.
„It was an interesting start into the 2019 season,“ said Deodhar, who finished third in the Rookie Trophy on Saturday. „Unfortunately it didn’t start well because the engine blew up on Thursday. But the team did a fantastic job and worked all night on the car to install the new engine. The first race was great and the pace was very strong. The car felt solid. The fifth place overall and third place in the Rookie Trophy was a fantastic result. On Sunday it went well again in the beginning, but unfortunately I had to retire early due to a problem with the brakes. Overall I’m satisfied with the pace and that’s why I’m looking forward to the races at Franciacorta“.
„The training sessions were our first experiences with the new shocks and the new tires, which is why we didn’t have any data available,“ said Kunz. „On Friday evening the team managed to improve the car. I ended up on P5 in qualifying. The first race started well, but then I was held up by a competitor. Unfortunately I got a penalty for the contact with the #77 car. In the second race I had a little accident right at the beginning. I managed to end up ninth with the demolished car. That was the maximum I could get out of it. I am satisfied with that, but I expected better results. I feel very comfortable in the new team and I’m looking forward to the races in Italy“.
In the Elite1 Division, Lohr had bad luck while Bouchut was strong on Saturday. The 24h Le Mans winner advanced to Superpole in qualifying, but was unable to set a lap time in the final segment of the qualifying. In the race the Frenchman gained a few positions to finish ninth. It was his 17th top-10 result in the top division of the European NASCAR championship. Bouchut was not able to start in the second race due to personal reasons.
Lohr experienced a difficult EuroNASCAR debut: The Monegasque of her choice was only ranked 29th in qualifying on Saturday. In the race the only female winner in DTM history gained some positions despite technical problems and ended up 23rd. In the second race she was involved in a big crash. At the race start Mauro Trione and Lohr made contact, which is why both cars smashed into the wall. While both drivers walked away uninjured, but the cars were heavily damaged.
„It wasn’t an easy start to the season,“ said Lohr. „In the first race I had some nice battles with other drivers on the first laps, but unfortunately a rubber part got caught in the glands of the carburetor, which caused me to lose a lot of power. From that moment on I was on my own and quite far behind. It’s never easy, but it still was a lot of fun. I enjoyed every meter and learned how to handle the car. That’s what I focused on. In the second race I had the big crash. I knew immediately that it would be a hard impact. That’s why I was able to prepare for it by taking my hands off the steering wheel and putting tension on my body. I hope that the team will be able to rebuild the car for the races in Italy. I’m happy how everyone in the team reacted after the crash. It showed the warmth of the team and therefore I’m looking forward to the next races“.
The next round of the NASCAR Whelen Euro Series will take place on 11-12 May at the Autodromo di Franciacorta in Italy. At Valencia dexwet-df1 racing signed with Lasse Sorensen, who will compete in the EuroNASCAR for the rest of the 2019 season. The driver signed a two-year contract with the team. The car in which the Dane will start will be announced as soon.

Quelle: Press Release Dexwet DF1 Racing

 

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.