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Patrick über Martinsville: "Bin stolz das keiner aufgegeben hat"

Mit einem siebten Platz in Martinsville konnte Danica Patrick ihr erstes Top 10 Ergebnis in diesem Jahr feiern. Doch viel wichtiger ist die verbesserte Kommunikation zwischen ihr und ihrem neuen Crew Chief.

Das Rennen für Danica Patrick am vergangenen Wochenende in Martinsville verlief, für ihre Verhältnisse, sehr gut. Mit einem siebten Platz konnte die Stewart Haas Racing Fahrerin ihr erstes Top 10 Ergebnis einfahren und zieht somit mit Janet Guthrie gleich: Beide Frauen haben nun fünf Top 10 Ergebnisse in der höchsten NASCAR Klasse erzielt – die meisten, die eine Frau je im Sprint Cup erzielt hat.

Ein Fakt, den die ehemalige IndyCar Fahrerin allerdings nicht sonderlich interessiert. Viel mehr allerdings die tolle Leistung des gesamten Teams rund um Patrick und ihrem Crew Chief Daniel Knost, der am Ende der letzten Saison von Kurt Busch in das Team der Startnummer 10 wechselte.

Während ihr alter Crew Chief mit Kurt Busch schnell Erfolg fand, haperte es bei Danica Patrick bei der Kommunikation mit ihrem Teamleader – kein gutes Zeichen, schließlich ist die Kommunikation zwischen Fahrer/in und Crew Chief eines der wichtigsten Faktoren für ein erfolgreiches NASCAR Rennen.

Tony Stewart und Danica Patrick
Nachdenkliche Gesichter bei Danica Patrick und ihrem Boss Tony Stewart zu Beginn der Saison. – (c) Getty Images via NASCAR Media

Doch nach dem Rennen auf der ältesten NASCAR Strecke zeigt sich Danica Patrick in einem Interview mit dem Charlotte Observer nun zufrieden: “Das war ein Schritt in die richtige Richtung und hoffe das der Trend mit der verbesserten Kommunikation weiter anhält,” so Patrick. Nach dem Rennen sei sie stolz gewesen, dass das Short Track Rennen anders verlaufen sei, als die vorherigen Rennen, in denen man nach Boxenstopps langsamer wurde.

Das Verhältnis zwischen ihr und Daniel Knost sei eine “gute Geschäftsbeziehung”. “Wir lachen viel, verbringen viel Zeit miteinander und machen Witze,” erklärt Danica Patrick. Dennoch bespreche man die Dinge, die an einem Wochenende nicht gut verliefen.

In Martinsville allerdings verlief das Meiste durchaus positiv. Nachdem die Stewart Haas Racing Fahrerin eine Runde zurückfiel, kämpfte man sich mit ein wenig Glück zurück in die Führungsrunde und verbrachte von dort an die meiste Zeit unter den ersten zehn.

“Ich bin stolz das niemand aufgegeben hat und das die Pit Crew einen guten Job machte. Sie waren nach dem vorherigen Wochenende sehr frustriert wegen einem Fehler beim letzten Stop,” protokolliert Patrick gegenüber dem Journalisten Jim Utter. Verärgert war sie darüber aber nicht sonderlich: “Es ist Teamarbeit. Auch ich werde Fehler spät im Rennen machen.”

Nach sechs Saisonrennen belegt Danica Patrick mit  148 Punkten den 15. Platz im Gesamtergebnis.