Joey Logano dominiert in der Wüste von Arizona

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Joey Logano gewann am Samstag mit einer dominanten Leistung sein erstes Xfinity Series Rennen seit 2013! 

Lang lang ist es her, als der Daytona 500 Champion Joey Logano zuletzt in der Victory Lane eines NASCAR Xfinity Series Rennen feiern durfte. Bis ins Jahr 2013 muss man zurückblicken, in welchem Logano sein letztes Xfinity Series Rennen auf dem Dover International Speedway im späten September gewann. Diese Serie ist nun seit gestern Abend aufgrund eines Sieges im 200 Meilen Rennen auf dem Phoenix International Raceway ein für alle mal beendet!

Mit dem Lenkrad in der Hand – längst zu seinem Markenzeichen geworden – feierte der 24-jährige zusammen mit seinem Team den Sieg und freute sich für seinen Sponsor Discount Tire, mit welchem er zum ersten Mal in der Victory Lane stand: „Es ist super, Discount Tire in ihrere Heimat in die Victory Lane zu bringen. Ich bin nun schon einige Jahre diesen Wagen gefahren, doch ich habe es bisher nicht geschafft Discount Tire in die Victory Lane zu bringen; der Sieg ist also etwas besonderes für mich.“

Axalta Faster. Tougher. Brighter. 200
Chris Trotman/NASCAR via Getty Images

Nach dem Ende des relativ ruhigen Rennen auf dem Einmeilen Oval stellte sich der finale Boxenstopp als Rennentscheidung dar. Mit nur zwei neuen Reifen erarbeitete sich Logano einen kleinen Positionsvorteil gegenüber Matt Kenseth beim letzten Restart und konnte den Toyota Piloten in den letzten 60 Runden erfolgreich hinter sich halten.

„Mein Wagen beschleunigte besser bei den Restarts, was mir einen netten Vorsprung verschaffte,“ so Joey Logano. „Sein [Matt Kenseth] Wagen hatte ein wenig mehr Übersteuern. Doch je länger der Run anhielt, desto untersteuernder wurde mein Wagen und erlaubte ihm, wieder an mich heran zu kommen.“

Für Matt Kenseth war dies das elfte Top 10 Ergebnis in den letzten elf Phoenix Rennen – eine beeindruckende Statistik für den Sprint Cup Champion aus dem Jahr 2003. „Bei den Restarts hatten wir nicht den Speeds, doch in den längeren Runs konnten wir wieder einiges aufholen,“ erklärte der Joe Gibbs Racing Fahrer im Nachhinein. „Aufgrund der vielen Überrundungen kam ich in die ‚dirty air‘ und mein Wagen bekam immer mehr Untersteuern; somit kam ich nicht weiter an ihn heran.“

Mit insgesamt 176 Führungsrunden war der Sieg von Joey Logano in dem 200 Runden Rennen nie wirklich in Gefahr gewesen. Am Ende betrug der Abstand zwischen dem Ersten und Zweiten allerdings nur knapp drei Zehntel. Die Top 5 komplettierten Kevin Harvick, Austin Dillon und Erik Jones, der somit der beste Xfinity Series Sieger war.

Die Meisterschaft führt Ty Dillon vor Chris Buescher mit 14 Siegen an. Dahinter reihen sich Ryan Reed (-22), Titelverteidiger Chase Elliott (-25) und Darrell Wallace Jr. (-25) ein. Das nächste Rennen der zweithöchsten NASCAR Serie findet nächsten Samstag auf dem Auto Club Speedway statt.