Xfinity: Austin Dillon siegt im knappen Las Vegas Finish

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Austin Dillon gewann nach einer dominanten Vorstellung nur knapp das Xfinity Rennen in Las Vegas gegen Ryan Blaney.

Ein Duell welches am Samstagabend Spaß machte: Austin Dillon behielt die Nase gegen Ryan Blaney am Ende vorn. - (c) Jonathan Ferrey/NASCAR via Getty Images
Ein Duell welches am Samstagabend Spaß machte: Austin Dillon behielt die Nase gegen Ryan Blaney am Ende vorn. – (c) Jonathan Ferrey/NASCAR via Getty Images

Austin Dillon dominierte das NASCAR Xfinity Series Wochenende auf dem Las Vegas Motor Speedway nach Lust und Laune. War er zunächst mit Abstand der Schnellste in den Trainings und in der Qualifikation, konnte er am Samstagabend auch in dem 200 Runden langen Rennen auf dem 1,5 Meilen Speedway seinen Stempel aufdrücken. Obwohl er 183 Runden das Feld anführte, wurde es zum Ende hin noch einmal richtig spannend, als der junge Ryan Blaney mit großen Schritten dank frischerer Reifen auf Dillon aufschloss. In einem spannenden Kampf in den letzten zwei Runden behielt der Neffe von Richard Childress die Nerven und gewann somit sein erstes Xfinity Series Rennen seit September 2012.

„Das fühlt sich einfach nur großartig an und verleiht mir sehr viel Selbstvertrauen,“ freut sich Dillon in der Victory Lane von Las Vegas nach dem Rennen. „Unsere Jungs haben an dem Wagen das ganze Wochenende lang gearbeitet und es war super schnell. Diese Chance möchtest du dann natürlich nicht einfach weggeben.“

Allerdings kamen während der Schlussphase ein paar Zweifel beim 24-jährigen Rennfahrer auf, als Team Penske Pilot Ryan Blaney heranstürmte. „Ryan Blaney ließ mich den Sieg verdienen. Er holte drei Zehntel pro Runde auf und ich fing an mich zu wundern, was ich nur falsch mache. Es hat Spaß gemacht und ich bin froh, dass er mich am Ende so sehr pushte.“

Der 21-jährige Ryan Blaney gab alles um Dillon von der Victory Lane fernzuhalten, was auch die zahlreichen Fans vor Ort beobachten durften. Immer wieder stand der Ford Mustang mit der Startnummer 22 quer und bot den Fans somit eine tolle Show. Gereicht hat es am Ende dennoch nicht, als Blaney in der letzten Kurve Bekanntschaft mit der Mauer machte.

„Wir hatten eine Chance in der letzten Runde, doch ich rutschte zu sehr und kam deshalb nicht an seine Seite. Leider berührte ich dann auch noch die Mauer in Kurve vier in der letzten Runde,“ gab der gewohnt nüchterne Blaney zu Protokoll.

Regan Smith, Sprint Cup Superstar Denny Hamlin und der amtierende Xfinity Series Champion Chase Elliott rundeten die Top 5 am Ende des Tages ab. Brendan Gaughan, Darrell Wallace Jr., Ty Dillon, Brennan Poole und Daniel Suarez konnten das 300 Meilen Rennen unter den ersten zehn beenden. Das vollständige Ergebnis könnt ihr hier finden.

Das „Boyd Gaming 300“ auf dem Las Vegas Motor Speedway am späten Nachmittag wurde durch eine lange Grünphase im mittleren Teil und einem zerfahrenen Ende geprägt. Drei Gelbphasen stauchten das Feld in den letzten vierzig Runden immer wieder zusammen. Der letzte Unfall in Runde 174 war gleichzeitig auch der Härteste, als Ryan Blaney nach einem Restart kurz die Kontrolle über seinen Boliden verlor und in Joe Gibbs Racing Fahrer Erik Jones hinein rutschte. Jones, der das Rennen überwiegend in den Top 5 verbrachte, schlug mit der Front in die Betonmauer der Startzielgeraden ein. Für ihn war das Rennen zu Ende.

Die Meisterschaft führt nach dem dritten Saisonrennen nach wie vor Ty Dillon, der jüngere Bruder von Rennsieger Austin Dillon, an. Mit einem sechs Punkte Rückstand liegt Roush Fenway Racing Fahrer Chris Buescher auf der Lauer und wird von seinen Teamkollegen Ryan Reed und Darrell Wallace Jr. begleitet, die 15 bzw. 16 Punkte hinter dem Führenden liegen.

Schon am nächsten Samstag geht es für die Piloten der zweithöchsten NASCAR Klasse weiter, wenn das „Axalta – Faster, Tougher, Brighter 200“ auf dem Phoenix International Raceway mitten in der Wüste von Arizona stattfindet.