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Sieg in Atlanta: Matt Crafton überzeugt auf ganzer Linie

Er kam, sah und siegte: Titelverteidiger Matt Crafton konnte das 200 Meilen Rennen in Atlanta dominieren und holt sich somit seinen ersten Saisonsieg. 

Der zweimalige NASCAR Camping World Truck Series Champion Matt Crafton konnte in seiner Titelverteidigung den ersten Schritt setzen, indem er auf dem Atlanta Motor Speedway eine überzeugende Leistung zeigte und sein erstes Saisonrennen mit deutlicher Überlegenheit vor Ty Dillon gewann.

Schnell konnte sich der ThorSport Racing Fahrer von seinem durchschnittlichen 15. Startplatz absetzen und übernahm die Führung von Kyle Busch Motorsports Pilot Erik Jones in Runde 45. Von dort an sollte er das 130 Runden nach Belieben dominieren und gab die Führung an diesem Abend nicht mehr ab.

Mit dem Sieg im ‘Hyundai Construction Equipment 200″ stand er nun schon zum sechsten Mal in der Victory Lane eines Truck Rennens und erstmals in der von Atlanta. Besonders die 1,5 Meilen Ovale scheinen dem 38-jährigen besonders zu liegen: Dies war sein vierter Sieg auf einer Cookie Cutter Strecke, nachdem er schon in Charlotte (2008), Kansas (2013) und Texas (2014) siegreich war.

during the NASCAR Camping World Truck Series Hyundai Construction Equipment 200 on February 28, 2015 in Hampton, Georgia.
Bis die Konkurrenz hinter Matt Crafton ins Ziel kam dauerte es eine Weile. – (c) Sarah Glenn/NASCAR via Getty Images

“Ich war sehr, sehr enttäuscht nach der Qualifikation, da wir das ganze Wochenende lang nach Speed in den Einzelrunden gesucht haben,” so Crafton in der Victory Lane. “Doch ich wusste, wenn die grüne Flagge in der Luft ist, dass dieser Wagen nach vorne preschen wird. Ich fuhr drei Runden und sagte ‘Wir haben etwas für die Jungs, sie werden heute Schwierigkeiten haben’.”

Für Crafton ist der Atlanta Motor Speedway mit dem alten Asphaltband und den vielen Bodenwellen ein persönlicher Favorit unter den Rennstrecken in Amerika: “Das ist mit Abstand meine Lieblingsstrecke. Du suchst immer wieder [nach Grip] und du bist ständig in Bewegung in den Kurven. Nun den Sieg davonzutragen ist ein tolles Gefühl!”

Auch Gaststarter Ty Dillon konnte die Dominanz von Matt Crafton nicht mehr verhindern und kam erst nach ungefähr acht Sekunden hinter Crafton ins Ziel. Gleiches galt für den starken Ben Kennedy, der seit dieser Saison in einem Toyota Tundra von Red Horse Racing sitzt. Mit einem dritten Platz konnte er den enttäuschenden 28. Platz aus Daytona wett machen.

“Ich hatte einen tollen Wagen und besonders auf den längeren Runs konnten wir uns gut behaupten,” analysierte Kennedy nach dem Rennen gegenüber MRN. “Es hat seine Weile gebraucht bis wir in Fahrt kamen und hatten immer mit einem leicht untersteuernden Wagen zu kämpfen. Doch ich habe an diesem Wochenende viel über Atlanta gelernt, da ich hier noch nie war.”

Suarez folgte auf dem vierten Platz und der Sieger von letzter Woche, Tyler Reddick, rundete die Top 5 von Atlanta ab und behauptet somit seine Meisterschaftsführung gegenüber Matt Crafton, der lediglich zwei Punkte hinter dem Ford Pilot zurückliegt.

“Ich habe heute Nacht viele Fehler gemacht,” gibt Tyler Reddick, 19 Jahre, zu. “Es ist schon ein bisschen schade, mit solch einem schnellen Wagen lediglich auf dem fünften Platz zu landen. Der Fahrer gab einfach zu viele Positionen in der Boxengasse ab. Doch es ist noch früh in der Saison und hoffentlich lerne ich von diesen Fehler.

Nun legt die Truck Series eine kleine Pause bis zum 28. März ein, bis die Truck Piloten wieder auf dem kleinen Martinsville Speedway zu finden sein werden!