Drei Atlanta Siege in Folge: Kevin Harvick hält die Xfinity Siegesserie am Leben

0
66

Mit einer dominanten Leistung gewann Sprint Cup Series Meister Kevin Harvick das Xfinity Series Rennen in Atlanta vor Joey Logano. 

Kevin Harvick und der Atlanta Motor Speedway passen wie die Faust aufs Auge. Holte er dort 2001 seinen ersten NASCAR Sprint Cup Series Sieg, gewann er am gestrigen Abend zum dritten Mal nacheinander das Xfinity Series Rennen auf der 1,5 Meilen Strecke im US-Bundesstaat Georgia.

Mit 101 Führungsrunden in dem 163 Runden langen Rennen konnte der JR Motorsports Fahrer dem Rennen seinen Stempel aufdrücken, doch der Schlüsselmoment war der letzte Boxenstopp in Runde 137. „Der Pit Stop entschied das Rennen,“ erklärt Kevin Harvick gegenüber Fox Sports 1 unmittelbar nach dem Rennen. „Joey [Logano] hatte eventuell den klein wenig besseren Wagen in der zweiten Hälfte eines Runs und das hat uns am Ende geholfen, da wir mehr Speed in den kurzen Runs hatten.“

Eine Caution für Flüssigkeiten auf der Gegengerade löste den Sprint bis ins Ziel aus und Harvick wusste, dass er alles geben müsse. „Ich wusste, dass wir uns einen Vorsprung erarbeiten müssen, da ich vermutete, dass unser Wagen bis zur zwanzigsten Runde besser war und von dort an Geschwindigkeit abnehmen würde.“

Hisense 250
Zieleinfahrt von Kevin Harvick in Atlanta. – (c) Matt Sullivan/NASCAR via Getty Images

Joey Loganos Analyse fiel ein wenig knapper nach dem Rennen aus: „Das ist Racing, wir haben alles getan was wir konnten. Als Team haben wir unser bestes gegeben.“

Die Enttäuschung über den zweiten Platz konnte Joey Logano nicht verbergen, schließlich kam er nun zum zweiten Mal lediglich auf dem zweiten Platz ins Ziel in Atlanta.

„Ich werde dieses Xfinity Series Rennen solange fahren, bis ich es gewinne,“ witzelte Logano dann anschließend doch noch rum. „Ich fahre es jedes Jahr und ständig komme ich auf dem zweiten Platz ins Ziel. Ich bin so nah dran, also mache ich weiter bis ich es schaffe.“

Eine tolle Leistung zeigte auch Ty Dillon, der sich von Startplatz 17 auf den dritten Platz kämpfte: „Ich bin sehr stolz über unseren Run,“ freute sich der jüngere Bruder von Austin Dillon. „Vielleicht hätten wir dieses Rennen mit ein paar mehr Restarts sogar noch gewinnen können, doch es ist wie es ist.“

Auf Platz 4 folgt Roush Fenway Racing Fahrer Chris Buescher und Titelverteidiger Chase Elliott aus dem Hause von JR Motorsports. Die Top 5 knapp verpasst haben Paul Menard und Brian Scott, die sich vor Matt Kenseth, Regan Smith und Kyle Larson platzierten.

Nach dem 250 Meilen Rennen sind Chris Buescher und Ty Dillon nun punktgleich in der Meisterschaft. Das nächste Xfinity Series Rennen findet am nächsten Samstag Nachmittag auf dem Las Vegas Motor Speedway statt!