Viele Dramen im zweiten Duel Rennen mit Jimmie Johnson als Sieger

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Jimmie Johnson dominierte das zweite Budweiser Duel Rennen. Erneute Kollision zwischen Denny Hamlin und Danica Patrick sorgte für eine Konfrontation nach dem Rennen.

Auch ohne den Sieger im zweiten Budweiser Duel Rennen wäre der sechsmalige Champion Jimmie Johnson im Daytona 500 dabei gewesen, doch der am Sonntag von Platz 2 startende Chevrolet Pilot unterstrich nochmal die enorme Geschwindigkeit seines Wagens mit einem nahezu mühelosen Sieg.

In einem Green-White-Checkered Finale, ausgelöst durch einen Unfall zwischen Danica Patrick und Denny Hamlin, konnte sich der Hendrick Motorsports Fahrer gegen das Dou von Joe Gibbs Racing – Kyle Busch und Carl Edwards – durchsetzen.

„Es war eine tolle Woche und der Sieg bestätigt noch einmal den tollen Start in die Speedweeks den wir hatten,“ so Jimmie Johnson nach dem Rennen. „Es war einfach nur ein spaßiger Tag mit einem super schnellen Wagen. Ich freue mich sehr auf das Rennen am Sonntag.“ Ein Sieg am Sonntag würde ihn zu einem dreimaligen Daytona 500 Champion machen, nachdem er schon in den Jahren 2006 und 2013 das Great American Race gewann.

during the NASCAR Sprint Cup Series Budweiser Duel 2 at Daytona International Speedway on February 19, 2015 in Daytona Beach, Florida.
Während Stenhouse Jr. (#17) und Gilliland (#38) vorbeihuschen konnte, waren Brian Scott (#62), Danica Patrick (#10), Ryan Newman (#31) und Bobby Labonte (#32) im Unfall in den letzten Runden vor dem GWC Finish involviert. – (c) Brian Lawdermilk/NASCAR via Getty Images

Der Unfall zwischen Danica Patrick und Denny Hamlin sollte allerdings noch (wortwörtlich) für Gesprächsstoff sorgen. Nach dem Ende des Rennens stellte die Stewart Haas Racing Fahrerin den Toyota Fahrer zur Rede, schließlich war es schon der zweite Unfall zwischen den beiden während den Speedweeks.

„Das Wichtigste ist, dass wir unseren Wagen ins [Daytona] 500 gefahren haben und haben somit das erreicht, was wir uns heute als Ziel gesetzt haben,“ erklärt Danica Patrick im Fernsehinterview. Mit Platz zehn und der Hilfe des Teamkollegens Kurt Busch schaffte sie es noch geradeso ins Great American Race. „Doch was den Unfall mit Denny [Hamlin] angeht: Er meinte, dass er nah an mich heran fahren muss um nach vorne zu kommen. Nun, mich hat es gedreht und das ist schon im Training einmal passiert. Wenn er an die linke Seite meines Hecks heranfährt, dann dreht es mich.“

Denny Hamlin beteuerte immer wieder, dass er sie weder im Training noch im Rennen berührt hätte und es ihr Problem sei, wenn der Wagen zu viel Übersteuern in solchen Situationen verursacht.

„Ich behandele jeden gleich. Wenn du in der Cup Series unterwegs bist, dann hast du es dir auch verdient. Ich kam nah an sie heran und dies sorgte einmal mehr für Übersteuern bei ihr. Ich schätze, ich muss ihr einfach mehr Platz lassen,“ so Hamlin.

Nicht geschafft haben es Alex Bowman, Jeb Burton, Brian Scott und Josh Wise. Die anderen beiden Fahrer, die sich nicht für das Daytona 500 qualifizieren konnten, stammen aus dem ersten Budweiser Duel Rennen. Das sind Justin Marks und Ron Hornaday Jr.

Budweiser Duel 2
Das Aus für Alex Bowman (#7), nach dem Jeb Burton und Sam Hornish Jr. (#9) in Runde 38 kollidierten. – (c) Sean Gardner/NASCAR via Getty Images

Zwischenzeitlich gab es eine rote Flagge, nachdem in Runde 38 vier Wagen in einem Unfall involviert waren. Rookie Jeb Burton nahm Kontakt mit Sam Hornish Juniors Heck auf und schickte diesen in die Außenmauer. Dabei sammelte er auch die Wagen von Austin Dillon und Alex Bowman ein.

„Hornish kam ein wenig hoch, was meinen Wagen übersteuern ließ, „erklärt Jeb Burton, der Sohn von Daytona 500 Sieger (2002) Ward Burton. „Ich habe versucht den Wagen noch abzufangen. Diese Wagen sind dauerhaft an der Grenze. Es ist sehr enttäuschend.“