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NASCAR definiert Strafen für das Umbiegen der Seitenschürzen

Die NASCAR hat nun, nach dem ausgesprochenen Verbot des Umbiegen der Seitenschürzen, die Strafen für eine Nichtbeachtung dieser Regel definiert. Auch die Behinderung von anderen Fahrern in der Qualifikation zieht Strafen mit sich.

Wie wir schon Ende Januar berichteten, werden gebogene Seitenschürzen im Gegensatz zum letzten Jahr während einem Rennen und in der Qualifikation geahndet. Nun wurden die genauen Strafen für ein Vergehen dieser Regel näher erläutert.

Sollte ein Team eine “nicht genehmigte Änderung am Wagen” während einer Gelbphase in einem Rennen betätigen, so muss der Wagen erneut in die Boxengasse, damit die Crew dies beheben kann. Beim Restart muss der Fahrer am Ende des Feldes den Start wiederaufnehmen und muss eine Durchfahrtsstrafe unter Grün abhalten.

Sollten nicht erlaubte Änderungen am Wagen bei einem Boxenstopp unter Grün gemacht werden, so muss der Fahrer als Strafe erneut in die Box kommen. Außerdem wird jedes Mannschaftsmitglied, welches aktiv bei der Änderung am Wagen beteiligt war, von der NASCAR verwarnt.

Auch für die Qualifikation in diesem Jahr wurde das Regelbuch ein klein wenig modifiziert. In Zukunft darf die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Boxengasse nicht überschritten werden, um die Sicherheit für Fahrer und Crew zu gewährleisten. Eine Überschreitung der Geschwindigkeit wird unmittelbar in der Qualifikation bestraft.

Behindert ein Fahrer einen Kollegen während dem Qualifying auf der Strecke, so könnte die Zeit des Verursachers gestrichen werden. Auch könnte der Fahrer von der Qualifikation ausgeschlossen werden.

“Wenn wir glauben, dass jemand ein gefährliches Manöver fährt oder jemanden absichtlich behindert, dann werden wir reagieren,” stellt der “Director of the NASCAR Sprint Cup Series” Richard Buck fest.