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NASCAR verbietet gebogene Seitenschürzen

Die NASCAR hat im Rahmen der Media Tour in Charlotte die Ankündigung gemacht, dass die gebogenen Seitenschürzen ab diesem Jahr verboten sind. 

Eines der meistdiskutierten Themen während des letzten Jahres waren die gebogenen Seitenschürzen, die die Teams im letzten Viertel der Saison nach und nach vermehrt einsetzten, um mehr Abtrieb zu Gewinnen, welcher den Wagen auf den Asphalt drückt.

Aufgetaucht ist das Phänomen erstmals im September in Chicago, als Brad Keselowski von Ford Rennstall Team Penske dies in einer Trainingseinheit testete. Auch im Rennen wurde der neu entdeckte Vorteil ausgenutzt und mehrere Teams folgten dem NASCAR Sprint Cup Champion aus dem Jahr 2012.

Die Teams wurden von Rennen zu Rennen aggressiver mit der Präparation der Seitenschürzen und mehrere Reifenschäden, die die Seitenschürzen angeblich auslösten, verstärkten die Verunsicherung der Fans, die sich über den Sinn und der Legalität fragten.

Nun hat die NASCAR im Rahmen der heute gestarteten “Media Tour” in Charlotte, North Carolina entschieden, dies den Teams zu verbieten, wie NASCAR Vize Präsident Steve O’ Donnell auf einer Pressekonferenz erklärte:

“Sollten Teams die Seitenschürzen in 2015 manipulieren, so werden sie in die Box gebeten, um die dortigen Veränderungen zu korrigieren. Wir werden ein genaues Auge mit der Hilfe des neuen Überwachungssystems für die Boxengasse darauf haben.”

Zusätzliche Strafen für gebogene Seitenschürzen werden derzeit noch diskutiert.