Teil 2: Das ThreeWide Team zieht ihr Saison Resümee

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Weiter geht es mit unserem Saison Resümee, in dem wir heute über das „Team des Jahres“, und den Überraschungen sowie Enttäuschungen des Jahres sprechen werden! 

03. Team des Jahres

Waren die Meinungen bei der Kategorie „Fahrer des Jahres“ noch breit gefächert, sind sich zumindest Stefan und Niklas bei der Team-Frage einig, während sich David für das Team der Herzen entschieden hat.

Niklas

Auch in dieser Kategorie distanziere ich mich vom NASCAR Sprint Cup Champion Kevin Harvick und sein Team. Zu viele Fehler machte man im Laufe des Jahres und in den letzten Saisonrennen arbeitete die Crew von Tony Stewart an der Nummer 4. Auch die Leistungen von den drei andere Stewart-Haas Racing Fahrern waren mehr als enttäuschend und somit geht dieser „Award“ nicht an das Chevrolet Team.

Alles in allem ist nämlich [highlight]Team Penske [/highlight]mein Team des Jahres. Die beiden Fahrer verstehen sich blendend und zu zweit holten sie nicht weniger als elf Saisonsiege. Nach der eher desaströsen Saison in 2013, ist man mit Ford nun wieder ein Meisterschafts-Kaliber und so gut wie noch nie zuvor. Vielleicht gewinnt man 2015 ja wieder die ganz große Trophäe…

Stefan

Kann man eigentlich nur[highlight]Team Penske[/highlight] sagen. Logano und Keselowski konnten zusammen elf von 36 gewinnen und das mit nur ZWEI Autos. Hendrick dagegen konnte sich mit vier Autos gerade mal 13 Siege holen. Natürlich muss man das Team rund um SHR bzw der #4 noch erwähnen, die sofort im ersten Jahr den Cup-Titel holen konnten.

David

[highlight]Kevin und Keelan Harvick[/highlight]. Ganz klar.

keelanharvick
Kevin Harvick mit seinem stolzen Sohn Keelan nach dem Finale in Homestead-Miami.

04. Überraschung des Jahres

Von Wechseln in der Silly Season, über den Chase, bis hin zum Underdog im Meisterschaftskampf ist hier alles dabei!

David

Wenn jemand ohne Sieg im neuen Chase-Format steht und im letzten Rennen seine beste Saisonplatzierung holt, indem er zweiter hinter dem neuen Meister wird, dann kann man das durchaus als positive Überraschung bezeichnen. Die Rede ist natürlich von[highlight] Ryan Newman[/highlight], der mit Kevin Harvick quasi das Cockpit getauscht hat und seine beste Meisterschaftsplatzierung überhaupt erreichen konnte.

Man hat ihn nie gesehen, nie mit ihm gerechnet, bis er im finalen Rennen fast noch den Titel sichern konnte. Dabei war der Einzug ins Finale eine Woche zuvor bis zur letzten Runde in Phoenix nicht gesichert, bis Newman sich zu einem Alles-oder-nichts-Move in der letzten Kurve des Rennens entschied und somit Jeff Gordon aus dem Finale kegelte.

Da hat man auch zum ersten Mal die Entschlossenheit des Ryan Newman gesehen, der sich dann im letzten Rennen gegen die ebenfalls starken und zunächst vor ihm liegenden Denny Hamlin und Mehrfachsieger Joey Logano durchsetzen konnte. Was für eine Überraschung!

Niklas

Hier könnte ich nun den „Rookie of the Year“ Kyle Larson nennen, doch wirklich überraschend waren seine Leistungen nicht, wenn man seine Nationwide Series Saison im Jahr 2013 beobachtet hat. Mit Newman im Finale haben wohl auch die wenigsten gerechnet, allerdings entscheide ich mich für [highlight]Carl Edwards‘ Wechsel zu Joe Gibbs Racing[/highlight]. Somit kehrt er Jack Roush den Rücken, für den er über zehn Jahre lang in der NASCAR unterwegs war.

Stefan

Das neue [highlight]Chase-Format[/highlight]. Ja, es gibt „Hater“ und „Lover“ und ich oute mich ehrlich gesagt als Liebhaber des neuen Formats. Anfangs war ich noch skeptisch dem ganzen gegenüber. Und ja ein K.O.-Format passt nicht zu 100% in den Rennsport. Jedoch hat der Chase genau das geschafft was er sollte, Spannung.

Man kann sich nun darüber streiten ob diese nun künstlich ist oder nicht, doch in so gut wie jeder anderen Rennserie wird die Spannung noch extremer künstlich erzeugt (ich sag hier nur Pirelli 😀 ). Und die Ausrede ohne Chase wäre mein Fahrer Meister geworden, kann man getrost in die Tonne treten. Ohne ein solches Format wäre die ganze Saison anders verlaufen. Sorry Gordon-Fans, aber das müsst ihr einfach einsehen.

Und nun noch, von Jo eigens umgewandelt, die Freude des Jahres:

Ich nenne es mal zu “Freude des Jahres” um ( 😉 ), da ich nach meinem Schlaganfall seit dem 3. Oktober total happy bin, wieder uneingeschränkt mit euch allen zusammen unsere NASCAR genießen kann…

06. Enttäuschung des Jahres

Wie jeder weiß, gibt es natürlich auch negative Überraschungen während einer Saison die wir in „Enttäuschung des Jahres“ näher erläutern möchten.

David

Hier gibt es mehrere Kandidaten, aber unter den Fahrern drängt sich einer ganz besonders für diesen Titel auf: [highlight]Matt Kenseth[/highlight]. Er war zwar – wie immer – relativ konstant unterwegs und belegt in der Jahreswertung den siebten Platz, aber: Er hat kein Rennen gewonnen. Jetzt war Kenseth in der Vergangenheit schon nicht der Fahrer, der dauernd Rennen gewinnt (man denke beispielsweise an seinen Titel 2003, als er einmal in die Victory Lane fuhr), allerdings galt das auch nur bis zum letzten Jahr.

Da gewann er ganze sieben Mal , und zwar mit dem gleichen Team, mit dem er auch in diesem Jahr unterwegs war. Apropos Team: JGR hatte zwar mit Hamlin einen Fahrer im Finale, aber insgesamt nur zwei Saisonsiege, welche gleichzeitig auch die einzigen Toyota-Siege 2014 waren.  Ja genau: Toyota hat nur 2 von 36 Punkterennen gewonnen! Sehr enttäuschend!

Stefan

Wenn ich ehrlich bin? [highlight]Kurt Busch[/highlight]! Und das sag ich sogar als Fan. 2013 war ich hin und hergerissen, was er mit der kleinen #78 leisten konnte. 2014 konnte er zwar in Martinsville gewinnen, aber sonst war da nichts großen. Hoffnung für 2015 machten da die letzten drei Rennen unter Danicas ehemaligen Crew-Chief.

Niklas

Fiel es mir bei „Überraschung des Jahres“ schwer, eine zu nennen, kann ich mich in dieser Kategorie nun kaum entscheiden. Schließlich gibt es hier so einige, wie zum Beispiel die schwache Performance von Martin Truex Jr. bei dem eigentlich gut aufgestellten Furniture Row Racing, die Debakel-Saison von Roush Fenway Racing Pilot Ricky Stenhouse Jr., Hendrick Fahrer Kasey Kahne und Kurt Busch, der in dieser Saison für Stewart-Haas Racing erstmals unterwegs war und auf ganzer Tour enttäuschte.

Da ich mich aber entscheiden muss, wähle ich wie Stefan [highlight]Kurt Busch[/highlight]. Gemessen am Material und Teamkollege Kevin Harvick war diese Saison einfach nur traurig und sollte es im nächsten Jahr keine Besserung geben, wäre ein Fahrerwechsel keine schlechte Idee. Doch mit seinem neuen Crew Chief Tony Gibson ging es ja immerhin wieder aufwärts in den letzten drei Saisonrennen. Dies gilt es nun bei zu behalten.

Photo by Jeff Zelevansky/Getty Images
Photo by Jeff Zelevansky/Getty Images

Und auch Jo, der vermutlich immer noch in seinen, aus Frust, leer gefutterten M&M’s Tüten liegt, meldet sich zu Wort:

[highlight]Das Ausscheiden von Kyle Busch[/highlight] im Talladega Herbstrennen, denn ich war mir sicher das er es ins Finale geschafft hätte, da er pünktlich zum Beginn des Chase wieder in Fahrt kam.

Das war es auch schon vom zweiten Teil unserer Trilogie des Saison Resümees! Wie gewohnt könnt ihr natürlich eure Meinung in den Kommentaren hinterlassen und den Artikel fleißig teilen. In den nächsten Tagen erscheint der letzte Part.

 

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