Teil 1: Das ThreeWide Team zieht ihr Saison-Resümee

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Wie in jeder Winterpause, zieht auch in diesem Jahr das ThreeWide Team ihr Resümee der NASCAR Sprint Cup Saison 2014. Wer ist der Fahrer des Jahres und welches Rennen gefiel uns am besten? Findet dies und noch mehr im folgenden Artikel heraus! 

Die NASCAR Saison 2014 ist beendet und wie schon in den letzten Jahren auch, hat sich das ThreeWide.de Gedanken zu der Saison gemacht und sich in den verschiedenen Kategorien, die wir jedes Jahr nach Ende der Saison beantworten, zu Wort gemeldet.

Im ersten Teil unseres Resümees diskutieren wir über die Kategorien „Fahrer des Jahres“, sowie „Rennen des Jahres“. In einem Jahr in der die Leistungsdichte erneut anstieg und viele Rennen tolle Momente und Kontroversen ablieferten war dies kein einfaches Unterfangen. In einem waren wir uns aber einig: es war eine tolle Saison mit vielen guten Rennen!

01. Fahrer des Jahres

Am Ende stand Stewart-Haas Racing Pilot Kevin Harvick ganz oben auf dem Thron. Mit einem Sieg im Finale auf dem Homestead-Miami Speedway gewann er seinen ersten NASCAR Sprint Cup Titel und schlug somit die drei anderen Finalisten namens Ryan Newman, Joey Logano und Denny Hamlin. Doch ist er auch Fahrer des Jahres?

Stefan macht den Anfang: 

Man kann drüber lachen, aber hier würde ich [highlight]Ryan Newman[/highlight] sagen. Keiner hatte es für möglich gehalten, aber der Childress-Pilot wäre um ein Haar Meister ohne einen Siege geworden. Durch das neue Chase-Format ist es ja schon schwer genug, überhaupt bis in die letzte K.O.-Runde zu kommen. 

So sieht es auch Jo:

[highlight]Ryan Newmann[/highlight]. Er fiel mir die ganze Saison nicht so Recht auf, doch dafür im entscheidenden Augenblick umso mehr!

Anders sieht es Niklas, der sich von den vier Finalisten distanziert und einen Penske Fahrer auswählt:

Sechs Saisonsiege, 17 Top 5 Ergebnisse, 20 Top 10 Platzierungen und fünf Pole Positions. Dies sind die Zahlen von Team Penske Pilot [highlight]Brad Keselowski[/highlight] und somit ist er für mich Fahrer des Jahres 2014 – knapp vor dem Champion Kevin Harvick und seinem Teamkollegen Joey Logano.

Der Sprint Cup Champion aus dem Jahr 2012 mag vielleicht nicht immer die richtige Entscheidung auf der Strecke getroffen haben und ist vielleicht nun endgültig der meist gehasste Fahrer der NASCAR, doch seine Leistungen sprechen für ihn und ein Titelgewinn wäre absolut verdient gewesen.

Während Stefan, Jo und Niklas den Meister mehr oder weniger ignorierten, wählt David dann doch noch Kevin Harvick zum Fahrer des Jahres:

Zugegeben, nicht sehr kreativ, aber: [highlight]Kevin Harvick![/highlight] Klar, als „Fahrer des Jahres“ kann man immer den Meister wählen, und man macht nicht viel falsch, in diesem Fall gibt es aber mehrere Gründe. Harvick ist schon seit 2001 im Cup und war seitdem immer ein Siegfahrer. Wie oft ging er außerdem schon als Titelkandidat  ins letzte Rennen, und wurde dann doch nur dritter? Es ist einfach schön zu sehen, dass es nun nach all den Jahren, nach all den Siegen, endlich mit dem ganz großen Titel geklappt hat. Zudem war Harvick in dieser Saison in herausragender Verfassung, er konnte einige Rennen gewinnen, viele davon sogar recht dominant. Alleine die Nerven zu haben, um in diesem Chase die letzten beiden Rennen zu gewinnen, zeigt, dass er ein würdiger Champion ist. Immer wenn das Material mitgespielt hat, war er vorne mit dabei, somit eindeutig Fahrer des Jahres!

(c) Jared C. Tilton/Getty Images for NASCAR
(c) Jared C. Tilton/Getty Images for NASCAR

02. Rennen des Jahres

Im zweiten Jahr des Generation 6 Wagens durfte man in Punkto Racing eine Steigerung gegenüber des letzten Jahres beobachten. Die Statistiken belegen dies: Noch nie waren die Zieleinläufe im Durchschnitt aller Rennen enger als diese Saison und noch nie wurde seit der Einführung der „Loop-Daten“ (2005) so viel überholt wie in diesem Jahr. Somit sollte es also viel Denkpotenzial bei der Frage nach dem Rennen des Jahres geben!

David:

2014 gab es viele gute Rennen im Sprint Cup, aber zwei sind ganz besonders im Gedächtnis geblieben: Talladega 2 und Phoenix 2, in denen jeweils entschieden wurde, wer die nächste Runde im Chase erreicht. Durch die jeweils vorherigen beiden Rennen gab es in beiden Fällen große Namen, die gewinnen mussten, um sicher weiterzukommen, was für absolute Dramatik und Spannung sorgte.

In Talladega gewann dann tatsächlich einer, der ganz dringend den Sieg brauchte: Brad Keselowski. Und in Phoenix war noch keiner der letzten Acht sicher über einen Sieg weiter, vielmehr waren alle Kandidaten nur um wenige Punkte voneinander getrennt.

Alleine durch diese Ausgangssituation musste das Rennen zu einem tollen Rennen werden, und so war es dann schließlich auch. Man denke zum Beispiel an die letzte Kurve des Rennens, als Newman sich noch ins Finale schob.

Dem stimmt Jo bezüglich dem zweiten Rennen in Phoenix zu, auch wenn aus anderen…,“Jo-typischen“, Beweggründen:

Tja, nicht anders zu erwarten von mir: das Quicken Loans 500 in [highlight]Phoenix[/highlight]! Es konnte kaum spannender werden, als Jeff Gordon nur ein paar Sekunden vom Finale entfernt war, weil Newman in der letzten Kurve alles riskierte und sich den Finalplatz mit nur einem Punkt Vorsprung [gegenüber Jeff Gordon] sicherte.

Während sich David und Jo also auf das vorletzte Saisonrennen konzentrierten, wählen Stefan und Niklas das Saisonfinale zum Rennen des Jahres, als sich Kevin Harvick gegen seine Mitstreiter in den finalen Runden durchsetzen konnte:

Allein wegen dem extrem engen Titelkampf würde ich [highlight]Homestead[/highlight] sagen. In den zehn finalen Rennrunden hatte jeder der Vier noch Titelchance noch dazu waren alle auf unterschiedlichen Strategien unterwegs, was die Spannung noch mehr anstachelte

Niklas:

Meiner Meinung nach durften wir in diesem Jahr viele gute Sprint Cup Rennen beobachten und somit ist es schwierig, speziell ein Rennen auswählen zu müssen. Die beiden Bristol Rennen waren gewohnt solide und auch Martinsville gefiel mir wie jedes Jahr gut – Short Tracks halt (mehr davon!). Auch das zweite Saisonrennen, Fontana, bot uns bzw. mir wieder gute Unterhaltung von vorne bis hinten. Doch die besten zwei Rennen des Jahres waren für mich der Saisonbeginn mit dem Daytona 500 und das Saisonende, also Homestead-Miami.

Da das „Great American Race“ allerdings von Regenunterbrechungen geplagt war, entscheide ich mich für das „Ford Ecoboost 400“ auf dem [highlight]Homestead-Miami[/highlight] Speedway. Ein tolles, dynamisches Rennen welches dank des Kampfes um die Trophäe zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde!

Patrick Smith/Getty Images
Patrick Smith/Getty Images

Das war der erste Teil unseres Resümees und nun seid ihr dran! Welcher Meinung stimmt ihr in den beiden Kategorien zu, bzw. welchen Fahrer / welches Rennen würdet ihr wählen? Wir würden uns über eure Meinungen in den Kommentaren unter diesem Artikel sehr freuen! Teil zwei folgt innerhalb der nächsten Tage.

 

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