Top 5: Die größten Momente im Rennen um den Titel

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Fünf Momente, die in die Geschichte der NASCAR eingegangen sind. Doch welcher Meisterschaft Moment steht in unserer Rangliste auf Position 1?

Die NASCAR durfte schon viele tolle Momente in der langen Geschichte erleben. Alles angefangen hat es im Jahr 1949, als der amerikanische Rennfahrer Robert „Red“ Byron die erste offizielle Meisterschaft der NASCAR gewann, die heute der NASCAR Sprint Cup ist. Die Strictly Stock Series, so der damalige Name, entpuppte sich schnell als Zuschauermagnet und im Laufe der Jahrzehnte war der Gewinn der Trophäe gleichzeitig der Ritterschlag im amerikanischen Motorsport. Wir haben uns die fünf tollsten und spannendsten Momente herausgepickt!

P5: Nummer 7

Er war der absolute Superstar und eine fahrende Legende. Im Jahr 1979 gewann Richard Petty grandiose 27 Rennen und so war es natürlich in keinster Weise eine Überraschung, dass der „King“ am Ende der Saison ebenfalls ganz oben stand. Es sollte sein siebter und letzter Titel in der NASCAR sein. Doch bis heute hat der Meisterschaftsgewinnen keinerlei Magie verloren.

P4: Seven Again! – Dale Earnhardt macht sich endgültig zur Legende

Sieben Titel. Viele dachten nach Richard Pettys siebten Titelgewinn im Jahr 1979, dass dies ein Rekord für die Ewigkeit sein würde. Doch dabei rechneten sie nicht mit Dale Earnhardt. Die Ära des „Einschüchterers“ begann nämlich ein Jahr danach, als er für Team Owner Rod Osterlund seine erste Cup Meisterschaft in der NASCAR gewinnen konnte. Erst sechs Jahre später, also 1986, konnte er nach seinem Wechsel zu Richard Childress Racing seinen zweiten gewinnen und gewann den folgenden acht Jahren fünf weitere Titel. 1994 machte er sich zur fahrenden Legende, als er mit Richard Petty gleichzog.

P3: Neues Format, dramatisches Finale. 

Im Jahr 2004 wagte NASCAR den Schritt zu einem Playoff-Format im Motorsport und führte den Chase ein. Zehn Rennen vor Schluss sollten zehn Fahrer die Chance bekommen, gemeinsam die Meisterschaft unter sich auszufahren und die Entscheidung blieb bis zum letzten Saisonrennen in Homestead-Miami offen. Kurt Busch war es, der als erster Fahrer unter diesem Format gewann. Doch nicht ohne Schreckmoment: Auf dem Weg zur Boxengasse unter grün verlor der damalige Roush Fenway Racing Fahrer einen Reifen und verpasste nur knapp die Boxenmauer. Schnell hätte es zum Debakel kommen können.

P2: Alan Kulwicki schlägt sie alle

Bis heute wird das „Hooters 500“ von 1992 auf dem Atlanta Motor Speedway als das Beste Rennen in der Geschichte der NASCAR gehandelt. Im letzten Saisonrennen hatten noch sechs Fahrer eine mathematische Chance auf den Gewinn der Meisterschaft und zum Schluss sollte lediglich eine einzige Führungsrunde über die Meisterschaft entscheiden. Doch das Rennen hatte alles.

Mit 30 Punkten Vorsprung ging Favorit Davey Allison ins letzte Rennen, musste seine Chancen auf den Titel aber in Runde 254 begraben, als er gemeinsam mit Ernie Irvan auf der Startzielgeraden kollidierte und seinen Wagen zu stark beschädigte. Nun sollten es der große Bill Elliott und Underdog Alan Kulwicki es unter sich ausmachen. Sah zunächst aufgrund eines Sieges von Bill Elliott alles nach einem Titelgewinn von „Awesome Bill“ aus, kamen die Mathematik-Genies schnell dahinter, dass Alan Kulwicki die Bonuspunkte für die meisten Führungsrunden bekommt. Elliott hatte 102, Kulwicki 103. Mit fünf Punkten Vorsprung gewann der stets beliebte Kulwicki die Meisterschaft in Atlanta.

Kulwicki ließ einige Jahre zuvor alles stehen und liegen und verkaufte sein halbes Hab und Gut, um seinen Traum im NASCAR Winston Cup zu fahren zu verwirklichen. Mit viel Fleiß und Arbeit schaffte er das unglaubliche Vorhaben, in seinem eigenen Team den begehrtesten Titel des Motorsports in Amerika zu gewinnen.

Ebenso war dieses Rennen der letzte Auftritt vom „King“ Richard Petty, der sich nach 34 langen Jahren aus dem Sport zurückzog. Doch es war auch gleichzeitig der Beginn einer neuen Ära: Der „Wunderjunge“ Jeff Gordon feierte im gleichen Rennen sein Winston Cup Debüt.

P1: Punktgleich. Der wahnsinnige Kampf um die Meisterschaft von 2011

Mehr geht nicht. Auch nicht in den besten Hollywood Filmen. 2011 lieferten sich Tony Stewart und Carl Edwards den wohl größten Kampf um den Sprint Cup Titel aller Zeiten, als sie am Ende des „Ford 400“ auf dem Homestead-Miami Speedway hintereinander und punktgleich über die Ziellinie fuhren. Doch dank seiner unglaublichen fünf Siege im Chase war Tony Stewart es, der die prächtige Trophäe in den nächtlichen Himmel stemmen durfte. Für Carl Edwards blieb einmal mehr lediglich der Titel des besten Verlierers.

 

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