NWES: Kumpen und Dumarey sichern sich die Meisterschaft!

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Am letzten Wochenende fanden die finalen Läufe der NASCAR Whelen Euro Series auf dem Circuit Bugatti in Le Mans statt und die neuen Champions stehen fest. Außerdem werfen wir einen Blick auf TB Renauer Motorsport aus Österreich die ihr erstes Jahr in der NWES nun hinter sich haben.

©NASCAR Whelen Euro Series – Champion 2014 Anthony Kumpen
©NASCAR Whelen Euro Series – Champion 2014 Anthony Kumpen

In der Elite1 Wertung kam es im letzten Lauf am Sonntag ja noch zu einer Überraschung, weil der Topfavorit Ander Vilarino von TFT-Banco Santander sehr mit dem Handling seines Chevys zu kämpfen hatte, während Anthony Kumpen von PK Motorsport ein super Rennen zeigte. Durch seinen zweiten Platz hinter Eddie Cheever III wurde Kumpen mit einem einzigen Pünktchen Vorsprung der neue Champion. Ander Vilarino schaffte es nur auf den vierten Platz was zu wenig war. Gratulation an Anthony Kumpen und das komplette Team von PK Motorsport das sich auch, mit 135 Punkten Vorsprung auf TFT-Banco Santander, den Team Titel sicherte.

 

©NASCAR Whelen Euro Series – Maxime Dumarey ELITE2 Champion 2014
©NASCAR Whelen Euro Series – Maxime Dumarey ELITE2 Champion 2014

In der Elite2 Wertung heisst der Champion Maxime Dumarey. Nachdem seinem direkten Kontrahenten Thomas Ferrando schon früh im letzten Rennen am verregneten Sonntag Nachmittag die Technik seines Chevrolets versagte, reichte Dumarey ein fünfter Platz für den Titel.

Durch diesen Erfolg von Dumarey, der in der Elite2 den Wagen vom Elite1 Champion Kumpen fährt, sackte deren Team PK Motorsport alle drei Titel der NASCAR Whelen Euro Series ein. Champion Elite1 und 2, sowohl auch die Teamwertung! Da kann man nur sagen: Was ein erfolgreiches Jahr für PK Motorsport!

Schauen wir nun mal wie sich TB Renauer Motorsport in ihrem ersten NASCAR Jahr geschlagen haben. Dominic Tiroch und Philip Lietz teilten sich den Ford Mustang mit der #86 in der Elite1 bzw. Elite2 Wertung. Für Tiroch endete die Saison mit dem dritten Platz in der Challenger-Trophy und dem 15. Platz in der Gesamtwertung der Elite1, während Philip Lietz in der Elite2 für Aufsehen und Spannung sorgte.

©N.Loewy | Philip Lietz Vize Elite 2
©N.Loewy | Philip Lietz Vize Elite 2

Lietz hatte ja nach einer konstant guten Saison und dem Sieg in Magione noch Chancen ganz oben zu stehen. So ging es im letzten Lauf am Sonntag auch sehr gut los für ihn. Lietz fuhr konstant vorne mit während Thomas Ferrando früh ausschied. Somit war jener schonmal in der Gesamtwertung eingeholt. Doch Dumarey konnte nicht mehr eingeholt werden, da dieser wie schon geschrieben einen sicheren fünften Platz herausfuhr. Wäre Dumarey noch ähnliches passiert, ich glaub die Alpen hätten gebebt. Philip Lietz beendete das Rennen auf einem tollen zweiten Platz und wurde damit auch Vize-Champion der NWES 2014 . Neben Vize-Champion wurde er noch Rookie of the Year der NASCAR Whelen Euro Series.

„Ich war vorm Rennen extrem angespannt, da ich ja bis dato kaum in Regen gefahren bin. Doch das Auto lag perfekt und ich konnte den Speed der Spitze locker mitgehen, fuhr sogar die gleiche Zeit wie der spätere Sieger. Dass sich in der letzten Runde gleich drei Konkurrenten gegenseitig rauskicken, war dann ein wenig das Glück des Tüchtigen. Alles in allem war es ein sehr schönes Jahr und ich bin extrem stolz, dass ich ein Teil davon sein durfte. Wenn ich daran denke, dass ich erst zwei Wochen vor Saisonbeginn zum Team kam und jetzt Vize-Meister bin, ist das schon fantastisch. Danke an die Sponsoren, an die Familie Renauer und auch an Dominic – schließlich ist es eine ganz besondere Situation, wenn man sich eine ganze Saison lang ein Auto teilt.“ sagte Lietz nach dem Rennen.

Wir Gratulieren Philip Lietz zu dieser tollen Saison. Ein gelungener Umstieg vom Rally-Sport zum Stockcar-Racing.

Insgesamt belegte das Team dann am Ende den 4. Platz in der Teamwertung. Somit war das Premierenjahr in der NWES doch mehr als gelungen fürs komplette Team. Das meinte dann auch Teamchef Sepp Renauer nach den Finalläufen: „Man kann wirklich von einer kleinen Sensation sprechen, ich kann es selbst kaum glauben. Schon vor dem Saisonfinale waren wir als fünftbestes Team wirklich zufrieden. Doch dann haben Philipp und Dominic noch einmal richtig Gas gegeben, in den richtigen Augenblicken maximale Rennintelligenz bewiesen und somit dieses Ergebnis ermöglicht. Mein Dank gilt dem Filtersystem-Hersteller Dexwet, der TB Transbritannia Transport GmbH und allen anderen Sponsoren, die es ermöglicht haben, dass wir endlich wieder eine volle Saison bis zum Ende durchziehen konnten. Großes Lob auch an meine Crew – schließlich hatten wir bei insgesamt 24 Rennen in diesem Jahr keinen einzigen technischen Defekt zu beklagen!“

Das zweite österreichische Team DF1-Racing, das ebenfalls neu in die NWES einstieg und mit Mathias Lauda auch einen Sieg beim Oval-Rennen in Tours einfahren konnte, beendete die Saison auf dem 21. Platz der Teamwertung und dem 9. Platz von Lauda in der Elite1 Wertung.

E. Monforte mit Nachwuchs
E. Monforte mit Nachwuchs

Auch der in Deutschland ( und sicher auch in den anderen Ländern ) sehr beliebten Erika Monforte wollen wir ein paar Wort gönnen. Das komplette Euro-Kart Racing Team rund um Erika und Simone Monforte und sogar der knuddelige Nachwuchs machten sich ja am Nürburgring so beliebt hier das Erika schon einen offiziellen Fanclub hier hat.  Den Squadra Monforte – Int´l Fan Club den es aber bisher nur über Facebook zu erreichen gibt. Sie erreichte am Ende der Saison den 10. Platz in der Elite2 Wertung während Simone in der Elite1 den 16. Platz erreichte. In der Team-Wertung schafften sie es zusammen im pinkgiftgrünen Chevy mit der berühmten #88 auf den 13. Platz.

Wir sagen Danke an alle Teams und Organisatoren der NASCAR Whelen Euro Series, schön dass es Euch hier in Europa gibt und wir eine tolle Saison mit unserem Höhepunkt auf dem Nürburgring verfolgen durften. Freuen wir uns also nun auf die kommende neue Saison der NWES deren Kalender Ihr ja schon hier findet.

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