Vorschau – Sylvania 300 in Loudon 2014

0
126

Nach einem spannenden ersten Rennen in Chicago, geht es in das zweite von zehn Rennen. Wer kann sich vorzeitig für die zweite Runde qualifizieren?

Brad Keselowski hatte es letzte Woche vorgemacht, wie es gehen kann. Mit einem Sieg auf dem Chicagoland Speedway konnte sich der Team Penske Pilot vorzeitig für die zweite Chase Runden – die sogenannte „Contender Round“ mit insgesamt 12 verbliebenen Fahrern – qualifizieren und kann sich nun für die nächsten zwei Rennen erst einmal zurücklehnen und genießen. Oder einfach weiter Rennen gewinnen, was dann wohl doch die bessere Option ist.

Denn die Chancen auf seinen dritten Erfolg in Serie sind gar nicht mal so gering, schließlich gewann der Sprint Cup Champion aus dem Jahre 2012 das Juli-Rennen in einer souveränen Art und Weise; vor Kyle Busch und Kyle Larson. Sein Crew Chief Paul Wolffe blickt jedenfalls zuversichtlich auf das 300 Meilen Rennen am Sonntag, welches Live auf MotorvisionTV übertragen wird:

„Wir werden natürlich versuchen die starke Performance wieder herzustellen, die wir im Sommer in Loudon hatten. Neben der Zuversicht aus dem letzten Loudon Rennen, haben wir aus den letzten zwei Siegen in Folgen jede Menge Momentum mitgenommen, welches wir nun halten möchten. In Moment ist das Team in einer sehr guten Verfassung und ich habe ein gutes Gefühl vor dem, was noch vor uns liegt.“

Doch die Konkurrenz lauert auf dem kleinen eine Meile Short Track mit einem geringen Banking von 12° in den langen Kurven. Insbesondere Denny Hamlin tut sich hervor, der den New Hampshire Motor Speedway in den vergangenen Jahren seit seinem Debüt regelrecht gezähmt hat. Die Statistiken sprechen für sich: In 17 Rennen war er zwei mal siegreich, sieben mal in den Top 5 und ganze elf mal in den Top 10. Nach Adam Riese ergibt dies den besten Durchschnitt unter allen aktiven NASCAR Sprint Cup Piloten. Überhaupt war Joe Gibbs Racing im vergangenen Rennen gut aufgestellt. Kyle Busch beendete das Rennen, wie oben schon erwähnt, auf dem zweiten Rang hinter seinem Erzfeind Brad Keselowski, während Matt Kenseth als vierter und Hamlin als achter durch das Ziel fuhren.

Nicht zu vergessen sind natürlich die „big boys“ von Hendrick Motorsports nicht. Zusammen bringen es Jimmie Johnson (3), dessen Mentor Jeff Gordon (3), Kasey Kahne (1) und Dale Earnhardt Jr. (0) es auf insgesamt sieben Sieger auf der „Magic Mile“, was natürlich nicht zu verachten ist. Die Performance im vergangenen Loudon Rennen war allerdings nicht zufriedenstellend für das große Team, was es nun zu begleichen gilt.

Ansonsten darf man natürlich mit den restlichen üblichen Verdächtigen am Sonntag um 20:15 Uhr (Rennstart) rechnen; wie zum Beispiel Kevin Harvick, der einmal in seiner Karriere auf dem Short Track siegen konnte. Geheimfavoriten dürften mal wieder Kyle Larson, Ryan Newman und Clint Bowyer sein, die im Juli alle gut abgeschnitten haben.

loudon2014

 

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.