Kentucky: Keselowski’s zweiter Streich

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In einem zähen Kentucky Rennen konnte Penske Fahrer Brad Keselowski das Rennen dominieren und den Sieg souverän einfahren.

Selten sah man in den letzten Jahren solch eine Dominanz im NASCAR Sprint Cup, wie man es Sonntag Nacht in Kentucky beobachten durfte. Schon im Qualifying glänzten die beiden Team Penske Fahrer Brad Keselowski und Joey Logano mit einer tollen Performance und dieser Eindruck sollte sich auch nicht im vierhundert Meilen Rennen auf dem Kentucky Speedway ändern.

Von den Startplätzen eins und zwei gestartet, konnte Keselowski das Rennen auf Platz 1 relativ problemlos verwalten und lediglich sein Teamkollege Joey Logano schnupperte mehrmals an der Führung, doch meistens war ihm nur die zweite Position vorbehalten. Insgesamt 236 Runden (von 267) führten das Ford-Dou das Rennen an und nur Kyle Busch konnte sich nach der letzten Caution in Runde 215 in der Boxengasse mit ein wenig Glück durchsetzen und seinen Toyota Camry nach langer Zeit wieder mal an die Spitze zu setzen.

Genutzt hat alles nicht. Brad Keselowski’s Ford mit einer patriotisch-amerikanischer Lackierung war an diesem Abend das Maß aller Dinge und überholte seinen Erzrivalen unter grün in Runde 248. Eine Performance, die Keselowski an das Meisterjahr 2012 erinnert. Schließlich gewann der Team Penske Fahrer auch 2012 das Kentucky Rennen, um fünf Monate später den Sprint Cup in Homestead-Miami gegen Jimmie Johnson auszufahren.

„Das war auf jeden Fall eine gute Nacht für uns und bringt einige Erinnerungen von 2012 wieder hoch. Letztes Jahr war eine sehr demütigende Saison für uns und ich schätze die Erfolge nun mehr. Ich schätze es mehr Rennen zu gewinnen und die Chance haben, um die Meisterschaft zu fahren,“ so Brad Keselowski in der Victory Lane nach dem Rennen. „Für mich war das heute eine Championship-Form.“

Teamkollege Logano bekam spät im Rennen noch Motorprobleme, rettete sich aber noch auf Rang neun ins Ziel.

Für Kyle Busch blieb an diesem Abend nur die zweite Position übrig, doch die steigende Performance-Kurve seitens Joe Gibbs Racing sollte das Team zufrieden stellen.

„Ich versuchte so viel Vorsprung aufzubauen wie ich konnte, aber mein Wagen hatte so viel Übersteuern wie noch nie in diesem Rennen,“ erklärt Kyle Busch über die entscheidende Phase im Rennen, nach dem er die Führung in der Boxengasse übernehmen konnte.

Auch sein Teamkollege Matt Kenseth (4.) konnte diese Woche in die Top 5 fahren, während Denny Hamlins Rennen schon in Runde 29 vorbei war, nachdem sich sein rechter Vorderreifen verabschiedete. Die ersten fünf Platzierungen komplettieren Ryan Newman auf drei und Hendrick Motorsports Fahrer Dale Earnhardt Jr. auf Position fünf.

Alles in allem war das Rennen ereignislos, zäh und langatmig und lediglich „debris cautions“ und Reifenschäden von Kyle Larson, Aric Almirola und eine Kollision zwischen McMurray, Almirola und Kahne stauchten das Feld immer mal wieder zusammen. Überholmanöver allerdings waren ein Premium in dem Quaker State 400, was auch den Piloten nicht verborgen blieb. So sprach sich zum Beispiel Newman für einen kleineren Spoiler aus und bekam Zustimmung von Matt Kenseth.

Nächste Woche kehrt die NASCAR dann wieder zurück zum guten, alten Superspeedway in Daytona Beach, wo Dale Earnhardt Jr. versuchen wird, auch das 400 Meilen zu gewinnen, nach dem Daytona 500 Erfolg am Saisonbeginn.

 

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