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Hendrick: Zoff zwischen Teamkollegen

Jeff Gordon und Jimmie Johnson waren sich am Sonntag nicht immer einig, doch es sei nur Racing gewesen.

Das Sonoma Rennen am vergangenen Wochenende glänzte mit tollem, engen Racing und einigen Lackschäden an den V8 Boliden. Während sich Brian Vickers an Ricky Stenhouse Jr. revanchierte, Dale Earnhardt Jr. unglücklich Matt Kenseth von der Strecke und Jamie McMurray das Heck von Clint Bowyer ohne Kompromisse behandelte, konnten aufmerksame Fans auch einige Berührungen zwischen den Teamkollegen Jeff Gordon und Jimmie Johnson beobachten.

Immer wieder sah man die Hendrick Motorsports Fahrer nebeneinander, oftmals mit Berührungen und beiden sah man die aggressive Fahrweise gegeneinander an. Als es in den finalen Teil des Rennens ging, sollte der Streit zwischen Mentor und Schützling beinahe eskalieren, nachdem Tony Stewart den sechsmaligen Cup Champion Johnson anschob und die #48 ein wenig mit dem Wagen von Gordon kollidierte.

Der viermalige Champion Jeff Gordon, der im Jahre 2000 auf dem Michigan International Speedway das sagenhafte Talent in Johnson entdeckte, bedankte sich mit einigen Stoßen am Heck seines Teamkollegen. Nichts neues zwischen den beiden, schließlich bekämpften sie sich in der Vergangenheit schon öfters mal, was nicht ausbleibt zwischen zwei Fahrern die Woche für Woche um den Sieg fahren.

Fanvideo: Kleinere Scharmützel zwischen Gordon und Johnson im Jahr 2010

Doch wer nun eine Rivalität zwischen den beiden erhofft, der wird enttäuscht werden. Während der Pressekonferenz erklärte Jeff Gordon ruhig und gelassen, ohne eine Wiederholung zwischen den Vorfall “Gordon-Johnson-Stewart” gesehen zu haben, dass es einfach nur hartes Racing gewesen sei und ein normaler Adrenalinkick auf einem engen Rundkurs.

“In dem Moment bist du einfach nur sauer, dass jemand deinen Wagen berührt und vermutlich beschädigt hat. Ich habe dann meine rechte Stoßstange ausgepackt, doch vermutlich habe ich meinen Wagen damit mehr beschädigt als seinen,” lächelte Jeff Gordon nach dem Rennen auf der Pressekonferenz. “Danach habe ich mich wieder beruhigen können und bin mein Rennen weiter gefahren. Es war hartes und gutes Racing und jeder ist heute mit jemanden aneinander gekommen. Das ist ein Teil von solchen Rennen.”

Jimmie Johnson dagegen verlor kein Wort über seinen Mentor Gordon und erklärte lediglich, dass Tony Stewart in sein Heck rutschte und die Lenkung dabei beschädigt wurde.

Das Rennen gewann Roush Fenway Racing Pilot Carl Edwards (=>”Sonoma: Erster Rundkurs Sieg für Carl Edwards!“), der seine Führung in den letzten Runden gegen den erfahrenen Rundkurs-Fahrer Jeff Gordon verteidigen konnte. Johnson beendete das Rennen auf Rang sieben hinter Teamkollege Kasey Kahne.

Bild: jeffgordon.com

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