Pocono: Ein weiterer Rückschlag für Kasey Kahne

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Eine durchwachsene Saison wird immer mehr zum Albtraum: Auch in Pocono kann Kasey Kahne kein gutes Ergebnis erzielen. 

Das Pocono Wochenende endete für den Hendrick Motorsports Fahrer Kasey Kahne so gut wie jedes andere seit dem Chase Beginn im letzten Jahr: Enttäuschend. Fand man in den meisten Rennen nicht den nötigen Speed oder wurde vom – seit Anbeginn der Karriere des 34-jährigen – Pech eingeholt, so konnte sich das 400 Meilen Rennen auf dem Pocono Raceway mühelos in die Serie der mehr als verpatzten Rennen einreihen. Doch was war passiert?

Trotz eines schwachen 27. Startplatz aus der Qualifikation von Freitag arbeitete sich das Team rund um Fahrer Kasey Kahne und dessen Crew Chief Kenny Francis während des Rennens bis in die Top 5 hervor und konnte das Rennen in weiten Teilen in den Top 10 verbringen. Es schien, als könnte man endlich wieder mal ein komplettes Rennen mit gleichbleibender Performance zeigen, bis Runde 143 eingeläutet wurde.

17 Runden vor Schluss des 400 Meilen Rennens kollidierten Kasey Kahne und Joe Gibbs Racing Pilot Kyle Busch Ausgangs Turn 1, als Kahne versuchte den Jüngsten der Busch Brüder auf der äußeren Linie zu überholen. Zuvor konnte sich Kahne schon vor Busch setzen, doch der Draft von Ryan Newman (der sich vor den beiden Fahrern befand) ermöglichte Busch eine Revanche und die beiden fuhren nebeneinander die Start/Ziel Gerade entlang. Bis es knallte.

„Er wusste, das, wenn er mich an seine Seite lässt, ich ihn wieder überholen werde. Also drückte er das Gas voll durch und drängte mich in die Mauer,“ so Kasey Kahne gegenüber Dustin Long, ein Reporter des Motor Racing Networks. „Kyle [Busch] war wahrscheinlich einfach nur angepisst, weil sein Wagen so langsam war. Er dachte sich sicherlich, dass er einfach nur seinen Wagen überfahren muss und ich vom Gas gehen werde, was ich aber nicht tat, weil ich wusste das ich ihn überholen werde auf der Geraden. Kyle macht einfach sein Ding ohne Rücksicht auf Verluste…, wie immer.“

Die Frustration Kahnes gegenüber seinen Konkurrenten Kyle Busch kann man relativ einfach entnehmen, schließlich haben die beiden eine gewisse Vergangenheit aus der letzten Saison. In dieser kollidierten die beiden öfters und Kahne musste einen Unfall in Daytona, Talladega und Darlington hinnehmen; meist mit Chancen auf den Sieg. Auf die Frage, ob die beiden sich erneut aussprechen werden wie sie es 2013 taten, kam von Kahne nur ein bissiges „Er wird immer so fahren wie er will“.

Alles in allem ist der Unfall ein Rennunfall, doch in Anbetracht der Vergangenheit zwischen den beiden aus der letzten Saison und den anhaltenden Performance-Schwierigkeiten ist die Frustration seitens Kasey Kahne relativ verständlich. Ohne Sieg und in der Gesamtwertung lediglich auf Platz 21 liegend wird die Luft für den Hendrick Motorsports Fahrer in Sachen Chase-Qualifikation allmählich dünner.

 

 

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