All-Star Überraschung: McMurray gewinnt die Million!

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Welch eine Überraschung in der All-Star Nacht! Jamie McMurray kann sich dem Favoritensterben entwenden und schlägt Harvick im finalen Segment!

Sie waren alle vorne: Jeff Gordon, Carl Edwards, Kevin Harvick, Jimmie Johnson, Kasey Kahne und viele weitere große Namen, doch am Ende sollte den Fans mit Jamie McMurray eine echte Überraschung in der Victory Lane vom Charlotte Motor Speedway stehen. Ein einfaches Rennen war es für den Chip Ganassi Racing Fahrer aber auf keinen Fall, schließlich beschreibt der Gewinner von einer Million US-Dollar die letzten Runden einer der „härtesten Runden seines Lebens“, wie der überglückliche Familienvater am Ende des Rennens zugibt.

„Das ist ein großer Moment für mich. Es ist so viel anders als der Sieg im Daytona 500 [2010] oder in Indianapolis [2010], weil es heute keine Punkte gab und die Mentalität die ich eben im letzten Segment hatte, war ‚Alles oder Nichts‘,“ so McMurray in der Victory Lane. „In meinem Kopf war nur der Sieg und mir war es ziemlich egal was passiert und ob ich meinen Wagen schrotte. Mir war es einfach egal, denn ich fuhr um eine Million US-Dollar!“

In einem beherzten und spannenden Kampf gegen Carl Edwards im finalen zehn Runden Shootout konnte sich der 37-jährige nach zwei Runden durchsetzen und davon eilen. Der bärenstarke Kevin Harvick, der zuvor den besten Durchschnitt in den vorherigen vier Segmenten erzielte, wurde ebenfalls von Roush Fenway Racing Fahrer Carl Edwards ein wenig aufgehalten und konnte den Rückstand von einer Sekunde in den letzten Runden gegen Jamie McMurray nicht mehr aufholen.

Während McMurray sein Glück erzwang, wurden viele Piloten vom Pech verfolgt. Den ersten den es traf, war der Sieger des ersten 20-Runden Segments, Kyle Busch. Doch im zweiten Segment musste er einen harten Unfall einstecken, als Clint Bowyer ihn blockte und „Rowdy“ den Michael Waltrip Racing Fahrer kurz vor Turn 3 auf der Innenseite überholen wollte, nachdem er ihn bumpte. Beide Piloten verloren die Kontrolle und Kyle Busch bog Richtung Außenmauer ab. Als er auf das Apron zurückkehrte traf Joey Logano den Joe Gibbs Racing Piloten wie schon in Kansas 2013. Für beide Fahrer war das Rennen beendet; Bowyer dagegen schaffte es den Wagen heile durch zu bringen.

Der nächste, den es erwischte war Jeff Gordon, der ebenfalls einen starken Chevrolet SS an diesem Abend pilotierte. Im vierten Segment bog sein Hendrick Motorsports Wagen in Richtung von Turn 3 und sammelte dabei Martin Truex Jr. und Greg Biffle ein. Die Nummer 24 fing Feuer und Jeff Gordon war gezwungen seinen Wagen für den Abend abzustellen ohne eine Ahnung zu haben, warum der Wagen so reagierte.

„Irgendwas ist an meinem Wagen kaputt gegangen, doch ich weiß nicht was,“ und schließt damit einen fehlgeschlagenen Block gegen Truex Jr. aus. „Ich fuhr normal in Turn drei hinein, doch dann merkte ich das vorne irgendwas falsch lief. Als ich in die Kurve einbog, fuhr der Wagen einfach gerade aus.“

Auch sein Teamkollege Kasey Kahne, der sich mit zwei Segment-Siegen zum Top-Favoriten mauserte, erwischte es im vierten Segment. Der All-Star Sieger aus dem Jahre 2008 machte mit der Mauer Ausgangs Turn 4 gemeinsam mit Ryan Newman Bekanntschaft und beschädigte seinen Wagen so stark, dass der Sieg in weite Ferne rückte. Am Ende des Segments fuhr er nochmal in die Mauer, als sein rechter Vorderreifen aufgab. Am Ende kam er als vierzehnter ins Ziel.

Nun ist erst einmal ein klein wenig Pause, bevor es am nächsten Wochenende in das längste Rennen der Saison geht, welches ebenfalls auf dem Charlotte Motor Speedway stattfinden wird. 600 Meilen stehen auf dem Plan und man darf gespannt sein, ob Jamie McMurray diese Performance in das Rennen (welches von Sonntag auf Montag stattfinden) übertragen kann. Eine ausführliche Vorschau findet ihr im Laufe der Woche!

(Bilder: Getty Images via NASCARMedia)

 

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