Starkes Richmond Rennen von Justin Allgaier

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HScott Motorsports Fahrer Justin Allgaier wurde trotz eines starken Rennen in Richmond nicht mit einem guten Ergebnis belohnt.

Wer das sagenhafte Short Track Rennen am letzten Wochenende auf dem Richmond International Raceway aufmerksam beobachtete, der dürfte sich wohl gegen Rennmitte ein wenig gewundert haben, als man Justin Allgaier in den Top 15 auffand. Eine ungewöhnliche Position für den NASCAR Sprint Cup Rookie, schließlich kam das Team in der laufenden Saison nach dem Kauf in 2013 von Phoenix Racing nicht über einen 17. Platz in Bristol hinaus.

Doch schon am Freitag des neunten Sprint Cup Rennens sollte das Training gute Neuigkeiten für das Hinterbänkler Team rund um Allgaier, der zum ersten Mal in einem Sprint Cup Wagen in Richmond saß, bereithalten, als man gemeinsam die #51 im letzten freien Training auf die 13. Position fahren konnte.

Dadurch das das Qualifying aufgrund Regens schon vorzeitig abgesagt wurde, musste das Sprint Cup Rennen nach dem ersten freien Ergebnis gestartet werden, was Startposition 31 für Allgaier bedeutete.

„Wir hatten definitiv einen tollen Freitag in Richmond, wenn nicht sogar den besten Freitag, den wir je in dieser Saison hatten. Der Chevrolet SS fühlte sich wirklich wunderbar an und mein Team hat noch viel aus dem Wagen rausgeholt. Natürlich hatten wir uns das gewünscht das wir das Qualifiyng fahren hätten können, da wir auf jeden Fall besser als Platz 31 waren. Aber man kann das Wetter nun mal nicht ändern,“ so der Rookie zum Trainings-Freitag.

Schnell unterstützte der 24-jährige am Rennsamstag seine These vom Vortag und konnte sich innerhalb die Top 20 vorarbeiten, bis
nach Rennhalbzeit sogar die Top 10 in Sichtweite war. Trotz des guten Wagens verlor das Team den roten Faden, als man bei den letzten Restarts durch ein aggressives Vorderfeld bis auf Platz 21 durchgereicht worden war. Trotz des relativ enttäuschenden Ergebnis blickt der Fahrer aus Riverton (Illinois, USA) zufrieden auf das Rennen und in die Zukunft:

Kansas Speedway - Day 1
(c) Getty Images via NASCAR Media.

„Wir hatten ein tolles Rennen und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir heute [Samstag] ein Top 10 Wagen hatten. Wir hatten eine gute Position im letzten Abschnitt des Rennens und es wäre wohl mein bestes Sprint Cup Ergebnis geworden, doch leider konnte ich es nicht umsetzen. Auf der anderen Seite hat man heute gesehen, zu was HScott Motorsports zustande ist. Unsere Jungs arbeiten hart im Shop und ich werde alles tun, um dies in der Zukunft auf der Strecke weiterhin zu zeigen,“ analysierte Justin Allgaier.

Immerhin konnte er Veteranen wie Kurt Busch, Tony Stewart, Denny Hamlin und seinen direkten Widersacher Austin Dillon – im Kampf um den Rookie of the Year Award – an diesem Abend schlagen und besetzt in der Gesamtwertung nach diesem Rennen die 28. Position, während er in der Rookie-Wertung die dritte Position hinter den beiden Shootingstars belegt:

Rookie of the Year – Wertung nach 9 Rennen

  1. #42 Kyle Larson | 98 Punkte
  2. #3 Austin Dillon | – 13 Punkte
  3. [highlight]#51 Justin Allgaier | – 30 Punkte[/highlight]
  4. #26 Cole Whitt | – 40 Punkte
  5. #7 Michael Annett | – 42 Punkte
  6. #23 Alex Bowman | – 45 Punkte
  7. #?? Parker Kligerman | – 57 Punkte
  8. #83 Ryan Truex | – 62 Punkte

Man darf gespannt sein, wie die Entwicklung von HScott Motorsports nach dem Unternehmer Harry Scott Jr. – Co Owner von Turner Scott Motorsports aus der Nationwide Series – das Team von James Finch abkaufte, als dieser sich entschloss in „Teilzeit“ zu gehen. Während man auf den großen Strecken wie in Las Vegas oder Texas noch hinterher hinkt, kann man auf den flachen Ovalen eindeutig Akzente setzen und es wird interessant zu sehen sein, wie sich Allgaier zum Beispiel in Indianapolis, Pocono oder Loudon schlagen wird (alles Strecken, mit geringem Banking).

 

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