Vorschau 2014: HScott Motorsports

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Team für Team arbeiten wir uns durch die Sprint Cup Garage und werfen ein Blick auf die kommende Saison. Was hat sich verändert und welche Aussichten hat das Team? Heute: HScott Motorsports.

Neuer Owner, neuer Name, neue Fahrer, neue Ziele. Alles neu! Mit HScott Motorsports hat man vermeintlich ein neues Team im NASCAR Sprint Cup, doch dem ist nicht so. HScott Motorsports ist das neue Phoenix Racing, welches der Unternehmer und Co-Owner von Turner Scott Motorsports (Truck Series und Nationwide Series) im vergangenen Jahr von James Finch, der in „Rente“ geht, abgekauft und hat über den Herbst und Winter ordentlich umgekrempelt.

Das einzige was förmlich bleibt, ist die Nummer. Die #51 wird ab sofort wieder Woche für Woche auf den Rennstrecken zu sehen sein, nachdem man sie im vergangenen Jahr nur hin und wieder sah, als Kurt Busch nach 2012 zu Furniture Row Racing wechselte. Mit Justin Allgaier hat man zudem einen hungrigen Sprint Cup Neuling, der zudem um den „Rookie of the Year“-Award gegen Fahrer wie Kyle Larson und Austin Dillon kämpfen wird.

Schon lange versauerte der mittlerweile 28-jährige  in der Nationwide Series bei Turner Scott Motorsports – gewann allerdings auch nur drei Rennen in sechs Jahren. Die beste Gesamtplatzierung durfte er mit einem dritten Platz in 2011 feiern, welches seine sportliche Bestleistung in der NASCAR darstellt.

Auch bleibt es abzuwarten wie er sich im Sprint Cup mit HScott Motorsports schlagen wird. Das Team ist nach wie vor eher im hinteren Mittelfeld anzusiedeln, trotz der Partnerschaft mit NASCARs Nummer 1 Hendrick Motorsports, die übrigens auch bei Harry Scott Jr. bestehen bleibt. Das Ziel vom Geschäftsmann ist es, ein Meisterschaftsteam aufzubauen, wie er auf mehreren Pressekonferenzen zu verstehen gibt. Ob ein Justin Allgaier dazu der richtige Fahrer ist, bleibt abzuwarten. Zwar ist er ein solider Fahrer, doch die Erfahrung im Sprint Cup fehlt ganz einfach. Dies bezüglich hat zum Beispiel JTG Daugherty Racing mit AJ Allmendinger eindeutig die bessere Fahrerwahl getroffen.

Eine kleine Abhilfe kann vielleicht Bobby Labonte schaffen, der von jenem Fahrer aus JTG Daugherty Racing verdrängt wurde. Labonte wird zumindest während den Speedweeks in wenigen Tagen in Daytona einen zweiten HScott Motorsports mit der Nummer 52 bewegen, der von James Finch finanziert wird.

Doch vielleicht gibt es ja seitens Allgaier eine positive Überraschung und dieses Jahr darf man sowieso nur als ein Lernjahr für das gesamte Team ansehen. Doch die Perspektiven stehen für das neu gebrandete Team gut und man ist mit einem großen Sponsor wie ‚Brandt‘ wesentlich besser aufgestellt als zu Phoenix Racing Zeiten; so wird es interessant zu beobachten sein, wie sich das Team in den nächsten Jahren entwickelt wird.

 

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