Vorschau 2014: Richard Petty Motorsports

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Team für Team arbeiten wir uns durch die Sprint Cup Garage und werfen ein Blick auf die kommende Saison. Was hat sich verändert und welche Aussichten hat das Team? Heute: Richard Petty Motorsports.

Nicht viel hat sich bei dem Sprint Cup Team des siebenmaligen Sprint Cup Champions Richard „King“ Petty über den Winter verändert. Auch dieses Jahr wird Richard Petty Motorsports wieder mit dem australischen Ex-V8 Supercars Piloten Marcos Ambrose und dem aufstrebenden jungen Mann namens Aric Almirola im NASCAR Sprint Cup angreifen, nach einem recht guten letzten Jahr.

Mit insgesamt einem Top 5 Ergebnis seitens Almirola in der berühmten #43 und zwölf kombinierten Top 10 Ergebnissen konnte man sich als Team im Vergleich zu 2012 leicht steigern, auch wenn es natürlich den Ansprüchen von RPM noch lange nicht gerecht werden. Eine Bremse für die Performance-Kurve ist ganz klar das Arbeitsgerät, der Ford Fusion. Ähnlich wie bei Roush Fenway Racing oder Penske Racing konnte man Woche für Woche den deutlichen Speed-Nachteil gegenüber Chevrolet und Toyota beobachten und auch während dem diesjährigen Preseason Thunder auf dem Daytona International Speedway schien es, als wäre das Problem noch lange nicht gelöst.

Dennoch kann man auf jeden Fall behaupten, dass das Team der NASCAR Legende nach langer Zeit wieder auf einem aufsteigenden Ast ist und 2014 ein gutes Jahr für Ambrose und vor allem Aric Almirola werden könnte.

#9 Marcos Ambrose

Auch in diesem Jahr ist die #9 mit den typischen DeWalt Farben unterwegs. – (c) Luca Gambassa

Es ist vermutlich das letzte NASCAR-Jahr für den Australier Marcos Ambrose. Sein Vertrag, ebenso des Sponsors ‚DeWalt‘, mit Richard Petty Motorsports läuft nach dieser Saison aus und schon im letzten Jahr kamen immer wieder Gerüchte auf, dass der „Tasmanian Devil“ in die heimische V8 Supercars zurückkehren könnte. Die Leistungen im Sprint Cup unterstützen diese These, schließlich fehlt ähnlich wie bei Ex-NASCAR Fahrer Juan Pablo Montoya der Ovalsieg in den Statistiken und auch sonst sind die Ergebnisse nicht unbedingt überragend, auch wenn man sich als Team gesteigert hat.

Nichts desto trotz könnte 2014 ein Erfolgserlebnis für Ambrose und Richard Petty Motorsports werden: Durch das neue Reglement des Chase hat Marcos Ambrose eine durchaus reelle Chance auf die Chase-Qualifikation, schließlich ist der Australier ein Road Course Ass und beide Rundkurse sind vor dem Chase. Das bedeutet, wenn Ambrose eines dieser Rennen gewinnt, ist die gelb/schwarze Nummer 9 sicher im Chase des Sprint Cups.

#43 Aric Almirola

Auf die Saison von Aric Almirola freue ich mich persönlich sehr! Der 29-jährige NASCAR Fahrer, gelernter Maschinenbauer, hat laut eigenen Aussagen nun genug gelernt und möchte dieses Jahr im Sprint Cup angreifen. Eine gute Einstellung um in eine neue Saison zu starten und nach den deutlichen Performance-Verbesserungen aus dem letzten Jahr bin ich sehr gespannt, ob sich der aus Florida stammende Fahrer noch einmal verbessern kann.

Mit Platz 18 im Endergebnis verbesserte er sich um zwei Positionen gegenüber 2012 (ebenfalls mit Richard Petty Motorsports) und hatte mit einem fünften Platz auf dem New Hampshire Motorspeedway und einer Pole in Talladega zwei Erfolgserlebnisse während der Saison. Besonders auf den Superspeedway’s durfte man Aric Almirola immer wieder an der Spitze beobachten. Ansonsten sammelte er brav seine Top 20 Ergebnisse mit manchen Ausreißern wie in Texas oder Kansas nach oben. Wenn man die Performance eventuell auf regelmäßige Top 15 Ergebnissen hochschrauben könnte, darf man meiner Meinung nach auf jeden Fall zufrieden sein. Und wer weiß: Vielleicht gelingt Almirola ein Überraschungssieg auf den Superspeedways zu landen, um dann in den Chase zu kommen!

Finanziell ist man mit ‚STP‘, ‚Smithfield Foods‘ und der ‚U.S. Air Force‘ abgesichert und auch intern bleibt alles beim alten; Crew Chief ist weiterhin Trent Owens.

 

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