Unsere Saisonhighlights 2013

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Die Beteiligten hinter ThreeWide.de lassen die NASCAR Sprint Cup Saison 2013 noch einmal Revue passieren und haben ihre ganz persönlichen Highlights des Jahres für Euch zusammengefasst!

Rennen des Jahres:

Stefan:

„DAS Rennen des Jahres, kann ich irgendwie nicht klar herauspicken. An sich gab es schon viele Rennen die klasse waren, aber es gab nicht das EINE Rennen, welches unvergessen bleibt. Allerdings sticht dann doch am Ende der Chase-Auftakt 2013 ins Auge. Nachdem es bis 1:00 überhaupt nicht mehr nach Restart aussah, dachte ich mir „gehste mal ins Bett Das bringt nix mehr“. DENKSTE! Als dann um 5:30 Uhr der Wecker ging war der erste Griff, der nach dem Handy um noch die letzten 25 Runden vom Race zusehen. Start-Ziel in elf(!) Stunden – einfach verrückt!“

Niklas:

„Eine, wie ich finde, schwierige Frage. Besonders am Saisonanfang durfte man viele enge Finishs zwischen Matt Kenseth und Kasey Kahne beobachten. Doch leider hatten die Rennen auf den 1,5 Meilen Strecken immer wieder langatmige Phasen und deswegen entscheide ich mich für das Nachtrennen in Bristol. Hier sah man Short Track Racing vom feinsten und die Spannung im Finish zwischen Matt Kenseth und Kasey Kahne stieg ins unermessliche.“

Jo:

„Rennen des Jahres ? Für mich natürlich der Camping-World-Truck Season Opener in Daytona. Ganz einfach, weil das Rennen selbst super war und ich noch das Vergnügen hatte, es mit David und Anne live vor Ort erleben zu dürfen. Diese ganze Atmo am Abend in Daytona mit dem herrlichen Sound der Trucks und ein paar Buds = einfach Hammer. Als trauriges Highlight kam dann halt am Tag drauf noch Kyle Larsons übler Abflug richtung catchfence.“

David:

„Schwierig, vor allem, weil die typischen Kandidaten (Daytona, Talladega, Bristol und so) allesamt langweilig waren. Deswegen war mein Rennen des Jahres eins, was ich nicht live gesehen habe: der Chase-Auftakt in Chicagoland. Einfach deshalb, weil der Sieger Kenseth erst nach elf Stunden feststand.“

Szene des Jahres:

Stefan:

„Eigentlich fällt mir dazu nur die Spingate-Affäre ein. Das Thema brauchen wir ja nicht mehr genauer vertiefen, wurde ja VIEL drüber diskutiert. Zum einen wird Jeff (ob berechtigt oder nicht ist wohl Ansichtssache) als 13ter Fahrer in den Chase genommen, zum anderen verliert MWR seinen Sponsor, somit sein drittes Vollzeit-Auto und etliche Arbeitnehmer sitzen nun auf der Straße.“

Niklas:

„Schließe mich Stefan an und sage die Spingate-Affäre – leider. Es wurde viel drüber berichtet und diskutiert und auch ich habe mich ausführlich zu dem Thema (=> Hier lesen: „Die Spingate-Affäre: Geht es noch lächerlicher?„) in der Vergangenheit geäußert.

Jo:

„Mein Gesicht als ich erfuhr das Jeff Gordon als 13ter in den Chase geholt wird.“

David:

„Die letzte Runde in Fontana im Frühjahr. Ehrlich gesagt so ziemlich die einzige Szene, die mir so im Gedächtnis geblieben ist in diesem Jahr.“

Fahrer des Jahres:

Stefan:

„Ganz klar Kurt Busch. Ein Ein-Wagen-Team in den Chase bringen und dann auch noch auf P10 abschließen ist einfach einmalig! Einzig ein Sieg hat gefehlt“

Niklas:

„Ich schwanke hier zwischen drei Fahrern. Einmal Matt Kenseth der mit sieben Siegen in einem, für ihn, neuen Team sofort um die Meisterschaft fuhr, Jimmie Johnson der gewohnt der Fahrer war den es zu schlagen galt und Kurt Busch, der Furniture Row Racing auf ein komplett neues Level brachte. Am Ende entscheide ich mich für Kurt Busch, da es noch nie jemanden gab, der ein „Ein Wagen Team“ in den Chase brachte. Chapeau!

Jo:

„Kyle Busch mit seiner besten Platzierung am Ende. Neeee da bin ich auch für Kurt Busch.“

David:

Kenseth. Dass er fahren kann, wissen spätestens seit seinem Titel im Jahr 2003 alle, aber wer hätte gedacht, dass er nochmal so auftrumpfen kann? Noch dazu in einem neuen Team und bei einem anderen Hersteller? Unterm Strich eine klasse Saison mit nur einem schwachen Moment: Phoenix.“

Team des Jahres:

Stefan:

„Auch wenn ich es ungern sage, aber es ist Hendrick bzw. JJ/Knaus. Das ganze Jahr über waren sie vorne mit dabei und am Ende wo es ums Ganze ging konnten sie noch einmal eine Schippe zulegen und auch vom Pech der anderen profitieren.“

Niklas:

„Ganz klar das Team rund um Jimmie Johnson und dessen Crew Chief Chad Knaus von Hendrick Motorsports! Es ist schon unglaublich, wenn ein Team jedes Wochenende um den Sieg mitfährt und sich zum Chase-Beginn noch einmal steigern kann. Sie haben, nicht wie die Konkurrenz, keine Fehler gemacht und genau das war am Ende der ausschlaggebende Punkt.

Jo:

Johnson-Knaus. Weil sie es immer geschafft haben vorne dran zu bleiben und wenig Fehler machten.“

David:

Furniture Row. Ein Ein-Wagen-Team, kaum Kohle, aber mit einem starken Kurt Busch am Steuer in den Chase gekommen! Ein Rennsieg blieb der sympathischen Truppe leider verwehrt, aber wenn sie mal kein Pech hatten war die 78 immer vorne mit dabei.“

Langweiler des Jahres:

Stefan:

„Das zweite Dover-Rennen. Normal steht Dover für viel Action und somit Cautions. Aber dieses mal war NICHTS von all dem zusehen. Kaum Action und kaum Cautions, die vielleicht wieder Spannung gebracht hätten.

Niklas:

„Dover war schon langweilig und ich frage mich schon länger, wieso die Strecke immer noch zwei Rennen auf dem Kalender hat. Die regelmäßig leeren Tribünen sprechen eigentlich für sich. Wie auch immer, das erste Pocono Rennen „toppte“ eigentlich alles. Jimmie Johnson dominierte das Rennen vom Anfang bis Ende und auch im Mittelfeld gab es nichts sehenswertes. Das zweite Pocono Rennen des Jahres war allerdings um Meilen besser.

Jo:

Jeff Gordon im Chase ! Mein Langweiler des Jahres. Insgesamt war die Season eher langweilig. Ein spezielles Rennen wüsste ich jetzt nicht, da ich trotzdem immer verdammt viel Spaß hier im Chat hatte.“

David:

„Die ganze Saison irgendwie. Die meisten Rennen waren nach dem letzten Pitstop entschieden, so richtige Highlights haben gefehlt. Das Regen-Daytona 500 2012 inkl. Jet-Dryer-Crash, Gordon gegen Bowyer, die letzte Runde in Watkins Glen mit Keselowski und Ambrose, Tony Stewart von ganz hinten auf Platz 1 in Homestead und zum Titel 2011, das Daytona 500 mit dem Loch in Kurve 3 ein Jahr davor, der Bristol-Sweep von Kyle Busch – alles 2012 oder davor und noch voll da. Und was war in diesem Jahr? Der Unfall von Hamlin vielleicht, oder der Doppelsieg von Front-Row in Talladega? Die Richmond-Farce vor dem Chase? Das wars dann aber schon. Und die Saison hatte 36 Rennen…“

Überraschung des Jahres:

Stefan:

„Auch hier wieder Kurt Busch und sein Einzug in den Chase mit einen Ein-Wagen-Team.“

Niklas:

Kurt Busch und Furniture Row Racing.

Jo:

„Das Jeff Gordon es in den Chase schaffte obwohl er sich gar nicht dafür qualifizierte.“

David:

„Dass der ewige Zweite Dale Earnhardt Jr. am Ende nur Fünfter wurde… Nein, Spaß beiseite: Dass der Champ Keselowski nicht in den Chase gekommen und am Ende nur auf dem 14. Platz gelandet ist – eine Saison zum Vergessen! Zumindest mit dem Chase-Einzug hätte wohl jeder gerechnet.“

Enttäuschung des Jahres:

Stefan:

Brad Keselowski. Keine Titelverteidigung war ja eigentlich klar, nachdem das Team von Dodge auf Ford gewechselt hat. Das Brad es aber nicht mal in den Chase geschafft hat, ist schon sehr enttäuschend.“

Niklas:

„Auch Keselowski war sehr enttäuschend, doch ich entscheide mich für Kasey Kahne. Von vielen Experten und Fans wurde er nach seinem stärksten Jahr (2012) als einer der Topfavoriten auf den Titel ernannt und zu Saisonbeginn sah auch alles danach aus. Doch der Sommer und besonders der Chase war sehr enttäuschend und viel zu wenig für einen Hendrick Motorsports Fahrer. Man darf gespannt sein wie sich 2014 für den „ewigen zweiten“ (fünf Platz 2 Platzierungen in dieser Saison) entwickelt.“

Jo:

Kyles Crew. Weil die doch in wichtigen Momenten Fehler machten.“

David:

„Der Beinbruch von Tony Stewart.“

Duell des Jahres:

Stefan:

JJ vs. Kenseth. Der Titelkampf der beiden begann ja nicht erst zum Chase sondern schon in Daytona. Zwar gewann JJ aber Kenseth holte sich dann die Spitze in der Meisterschaft. Die ganze Saison über blieben die beiden immer dicht zusammen, bis am Ende ein schwarzes Wochenende (Texas) die Titelträume von Matt beendeten.“

Niklas:

„Gäbe es den Chase nicht, dann hätte ich mich für Johnson und Kenseth entschieden, da diese ja das gesamte Jahr lang gegeneinander kämpften. Doch im Chase fehlte einfach die Würze, bzw. das gewisse Etwas. Deswegen gehe ich zurück zum Anfang der Saison und ernenne das Duell namens „Joey Logano gegen den Rest der (NASCAR-)Welt“ zum Duell des Jahres. Seine Rivalität mit Denny Hamlin und Tony Stewart, die leider unschön in Fontana endete, offenbarte viele Diskussionen. So soll es sein – die Verletzung von Hamlin natürlich nicht.“

Jo:

„Kyle Busch vs Jeff Gordon im Chase. Ging ja aber letztendlich korrekt aus. Dazu natürlich das Finale zwischen Kenseth und Johnson.“

David:

Kenseth versus Johnson. Ging immerhin bis zur Green Flag in Pheonix.“

Finish des Jahres:

Stefan:

„Das Finish zwischen Kahne und Kenseth beim Night-Race in Bristol war klasse. 10-20 Runden lang versuchte Kahne alles um an Kenseth vorbei zukommen, schaffte es dann allerdings nicht.“

Niklas:

„Wie oben schon einmal erwähnt das Finish zwischen Kasey Kahne und Matt Kenseth in Bristol. Die Fans standen auf den Tribünen und selbst aufm Sofa war die Elektrizität zu spüren, da sich jeder fragte ob Kasey Kahne ein „Bump and Run“ Manöver ausführt, nach den vielen zweiten Platzierungen gegen Matt Kenseth und die drei völlig unnötigen Unfälle mit Kyle Busch, wofür Kahne nichts konnte. War schon spannend!

Jo:

„Fällt mir nix ein.“

David:

„Der Doppelsieg von Front Row in Talladega.“

Und nun unsere extra eingeführte Kategorie, exklusiv für 2013…

…Lucky Dog des Jahres:

Stefan:

„Jeff Gordon.“

Niklas:

„Jeff Gordon.“

Jo:

„Jeff Gordon.“

David:

„Jeff Gordon.“

Das waren unsere Meinungen zu der Saison! Seht ihr es so ähnlich oder seid ihr komplett anderer Meinung? Schreibt eure Meinungen doch in die Kommentare und diskutiert mit!

 

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