Große Veränderungen am Qualifying Format?

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Die Offiziellen der NASCAR prüfen derzeit ein neues Qualifying Format für die nächste Saison. Ziel ist es, die Zuschauer besser zu unterhalten.

Steht der NASCAR etwa eine kleine Revolution in Sachen Qualifying-Format vor der Tür? Nach Informationen der Associated Press gab es am gestrigen Donnerstag eine zwei stündige Sitzung mit allen Fahrer der drei großen nationalen NASCAR Serien, also Sprint Cup, Nationwide Series und die Truck Series. Thema dieser ungewöhnlichen Sitzung war das bisherige und schon oft hinterfragte Qualifying Format. Derzeit darf jeder einzelne Fahrer in der Qualifying Session einzelnd zwei schnelle Runden drehen, um die beste Zeit zu erzielen und somit die Pole Position zu gewinnen. Für die Fans ist dies kein wirkliches Spektakel und wenn man ehrlich ist: In den 1 1/2 Stunden in denen Fahrzeuge einzelnd ihre Kreise fahren, hat man schlichtweg besseres zu tun und somit ist es keine Überraschung, dass die Tribünen gähnend leer sind.

Damit könnte 2014 in der NASCAR aber eventuell Schluss sein, wie NASCAR Sprecher Kerry Tharp am Donnerstag verriet. Das auf der Sitzung besprochene Format ist das sogenannte Gruppen-Qualifying, welches im Sprint Cup in diesem Jahr schon auf den zwei Rundkursen in Sonoma und Watkins Glen angewandt wurde und auf Zustimmung sowohl bei den Fans wie auch bei den Fahrern traf. Das vorgeschlagene System würde also mehrere Wagen auf der Strecke, die einzeln in regelmäßigen Intervallen auf die Strecke gelassen werden, vorsehen.

Auf den Superspeedways könnte es noch spektakulärer werden. Hier prüft die NASCAR derzeit eine „Drafting Session“, die um die 45 bis 60 Minuten dauern könnte, um den Polesitter zu bestimmen. So könnten Teams oder sogar Hersteller zusammen in einem Pulk fahren, damit man möglichst viele Fahrer vorne hat. Und natürlich dürften in Daytona und Talladega dann alle Wagen gleichzeitig auf die Strecke. Das Daytona 500 Qualifying Format, welches aus einem Einzelzeitfahren und zwei Rennen besteht, soll aber bestehen bleiben.

„Es ist noch nichts in Stein gemeißelt,“ so Kerry Tharp. „Wir haben uns noch nicht entschieden wie all das über die Saison hinweg geregelt werden soll.“

Man darf also gespannt sein, wie sich die NASCAR letztendlich entscheidet. Eine Aufwertung des Qualifyings wäre dieser Schritt aber auf jeden Fall.

 

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