Kyle Larson: „Möchte niemanden verärgern“

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Der junge Kyle Larson wird an diesem Wochenende sein zweites Sprint Cup Rennen fahren und stellt klar, das er in Martinsville „niemanden verärgern möchte“. Und wie stehen seine Chancen auf ein gutes Ergebnis?

Vor zwei Wochen war es für den 21-jährigen Kyle Larson soweit und der wohl talentierteste Rookie in den letzten Jahren durfte sein Sprint Cup Debüt im Chevrolet SS von Phoenix Racing mit Earnhardt / Ganassi Racing Equipment auf dem Charlotte Motor Speedway, das Wohnzimmer der NASCAR, feiern. Und er stellt sich gut, wenn nicht sogar sehr gut, an. Bis zu den Motorenproblemen des 850 PS Monsters in Runde 247 von insgesamt 334 zu fahrenden Runden, konnte sich der Youngster über den gesamten Abend hinweg in den Top 15 aufhalten und verbietete somit automatisch seinen Kritikern den Mund. Am Ende kam er als 37. ins Ziel, was seine Leistung allerdings in keinster Weise repräsentiert.

Eine kleine, aber nette Charlotte-Anekdote: Auch „Mr. Five Time“ und diesjähriger Meisterschaftsanwärter, Jimmie Johnson, feierte vor zwölf Jahren sein Sprint Cup Debüt mit Hendrick Motorsports auf dem Charlotte Motor Speedway im gleichen 500 Meilen Nachtrennen, in dem auch Kyle Larson in diesem Jahr fuhr. Auch er zeigt eine gute Performance, bis er in einem in Runde 192 Unfall verwickelt wurde und letztendlich als 39. ins Ziel kam. Schicksal eines Champions?

An diesem Wochenende steht sein zweites und vorerst letztes Sprint Cup Rennen an, bevor er 2014 das Cockpit von Ex-Formel 1 Fahrer Juan Pablo Montoya, der in Richtung IndyCars abwandert, übernehmen wird. Martinsville, die kürzeste Strecke im NASCAR Kalender, sollte eine gute Wahl seitens Earnhardt / Ganassi Racing darstellen, schließlich wird hier die Geduld und das richtige Abstimmen des Wagens sehr gut trainiert.

In einem Interview verriet der baldige Teamkollege von Jamie McMurray, dass er sich am Sonntag aus allen hitzigen Zweikämpfen raushalten und niemanden der gestandenen Sprint Cup Piloten verärgern möchte:

„Ich hoffe  nur, dass ich niemanden verägern werde. Ich möchte von Anfang an mit jedem Fahrer klar kommen und will sichergehen, dass ich mir ein bisschen Respekt verdiene – das ist wahrscheinlich die größte Sache, über die ich mir derzeit Sorgen mache. Ich hoffe einfach, dass ich nichts dummes in den ersten Sprint Cup Rennen mache,“ so Kyle Larson im Hinblick auf Martinsville und die ersten Rennen der nächsten Saison.

Doch Kyle Larson könnte am Sonntag ein vielleicht weiteres, tolles Rennen abliefern! Auch an diesem Wochenende wird er zwar wieder mit der #51 unterwegs sein, doch in Wirklichkeit wird er das Material bewegen, welches er auch nächstes Jahr fahren wird. Phoenix Racing stellt lediglich die Crew samt Crew Chief, während sich Earnhardt / Ganassi Racing um den Wagen kümmern wird. Und Martinsville war ein gutes Pflaster rund um das Team von Owner Chip Ganassi, schließlich konnte Talladega Sieger Jamie McMurray im ersten Martinsville Rennen in dieser Saison einen hervorragenden sechsten Platz rausfahren.

Man darf also gespannt sein, wie sich Kyle Larson an diesem Wochenende schlagen wird. Ein Top 20 Ergebnis wäre allerdings alles andere als ein Schocker…

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